Viele denken, dass der Winter nicht die beste Zeit ist, um eine Solaranlage zu installieren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall! In der kalten Jahreszeit kannst Du durch reduzierte Installationskosten, staatliche Förderungen und saisonale Rabatte erhebliche Einsparungen erzielen. Zudem kannst Du Dir frühzeitig die besten Konditionen sichern und von einer schnelleren Amortisation profitieren. In diesem Artikel erfährst Du, warum sich eine Winterinstallation Deiner Solaranlage lohnt und wie Du die finanziellen Vorteile optimal nutzen kannst.
Reduzierte Installationskosten durch weniger Nachfrage
Was kostet eine Solaranlage?
Die Installation einer Solaranlage im Winter bietet erhebliche Kostenvorteile. Einer der Hauptgründe dafür ist die geringere Nachfrage in den kälteren Monaten. Viele Hausbesitzer und Unternehmen bevorzugen eine Installation in den sonnigeren Monaten, was dazu führt, dass Installateure im Winter freie Kapazitäten haben. Dies kann sich positiv auf die Preisgestaltung auswirken, da Installationsfirmen in dieser Zeit oft bereit sind, Rabatte oder Sonderkonditionen anzubieten, um ihre Teams durchgängig zu beschäftigen.
Ein weiterer finanzieller Vorteil ergibt sich aus den gesunkenen Kosten für Materialien. In der Nebensaison bieten viele Lieferanten und Hersteller Rabatte auf Solarmodule, Montagesysteme und Wechselrichter an, da der Absatz in den Wintermonaten häufig geringer ist. Nach einer Analyse des Fraunhofer-Instituts sind die Preise für Solarmodule in der Wintersaison um bis zu 10 % niedriger als in der Hauptsaison.
Darüber hinaus gibt es häufig günstigere Finanzierungsmöglichkeiten. Banken und Kreditinstitute bieten in der Nebensaison oft bessere Konditionen für Darlehen zur Finanzierung von Photovoltaik-Projekten an. Besonders zinsgünstige Kredite sind über Programme wie die KfW-Förderung verfügbar, wobei Kreditgeber im Winter oft flexiblere Tilgungsbedingungen gewähren.
Ein praktischer Vorteil ist zudem die schnellere Verfügbarkeit von Handwerkern. Während in den Sommermonaten lange Wartezeiten entstehen können, sind im Winter meist kurzfristigere Installationen möglich. Dies kann dazu beitragen, dass Dein Projekt schneller umgesetzt wird und Du früher von den Einsparungen durch Deine Solaranlage profitieren kannst.
Laut einer Studie der International Renewable Energy Agency (IRENA) sind Solaranlagen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2010 um bis zu 82 % günstiger geworden. Besonders in der Wintersaison können zusätzliche Einsparungen von bis zu 15 % erzielt werden.
Einsparungen durch staatliche Förderungen von Solaranlagen im Winter
Förderungen von Solaranlagen im Winter
Neben den reduzierten Installationskosten profitierst Du im Winter oft von staatlichen Förderprogrammen. Diese Programme wurden entwickelt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern und die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen zu steigern. In der kalten Jahreszeit sind einige dieser Förderungen besonders attraktiv, da Regierungen und lokale Behörden in vielen Regionen gezielt Anreize schaffen, um eine gleichmäßige Auslastung der Solarbranche zu gewährleisten.
Förderprogramme speziell für die kalte Jahreszeit im DACH-Gebiet
Einige Förderprogramme bieten im Winter höhere Zuschüsse oder vergünstigte Kredite für Photovoltaik-Projekte. Dies liegt daran, dass die Nachfrage in dieser Zeit geringer ist und Regierungen zusätzliche Anreize setzen, um Investitionen in erneuerbare Energien anzukurbeln.
Kantonal unterschiedliche Förderungen: Zürich, Bern und Genf bieten zusätzliche Zuschüsse für Solaranlagen.
Zusätzliche Winterförderungen: Einige Kantone bieten im Winter spezielle Boni für PV-Installationen, um saisonale Unterschiede auszugleichen.
Ein weiteres Argument für eine Winterinstallation ist, dass viele Förderungen in bestimmten Zeiträumen ausgeschüttet werden. Wer sich frühzeitig bewirbt, kann sich einen Platz im aktuellen Förderkontingent sichern, bevor Mittel möglicherweise ausgeschöpft sind.
Laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) stehen im Jahr 2024 bundesweit über 6 Milliarden Euro an Fördermitteln für erneuerbare Energien bereit, wovon ein erheblicher Teil für Solarprojekte vorgesehen ist.
Ein weiterer Vorteil einer Winterinstallation liegt in der früheren Amortisation der Investition. Wer seine Solaranlage bereits im Winter installiert, profitiert im darauffolgenden Frühjahr und Sommer direkt von den maximalen Sonnenstunden. Dadurch kann die Anlage schneller zurückverdienen und mehr Einsparungen generieren.
Zusätzlich sicherst Du Dir durch eine frühe Installation die aktuellen Förderkonditionen, die sich in Zukunft ändern könnten. Angesichts steigender Strompreise stellt eine frühzeitige Entscheidung für eine Solaranlage eine sinnvolle wirtschaftliche Maßnahme dar.
Technische Vorteile einer Solarinstallation im Winter
Abgesehen von den finanziellen Vorteilen bringt eine Installation im Winter auch technische Vorteile mit sich. Solaranlagen arbeiten besonders effizient bei kühleren Temperaturen, da die Module weniger Wärmeverluste haben. Dies führt dazu, dass sie im Winter unter optimalen Bedingungen getestet werden können.
Außerdem kann der Netzanschluss in der Nebensaison schneller erfolgen, da Netzbetreiber weniger Anfragen bearbeiten müssen. Dies bedeutet, dass Deine Anlage schneller einsatzbereit ist und Du früher von der Stromproduktion profitieren kannst.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Photovoltaikmodule bei Temperaturen unter 25 °C eine um bis zu 10 % höhere Leistung erzielen als bei Hitzeperioden im Sommer.
Fazit – Vorteilhafte Solarinstallation im Winter
Die Installation einer Solaranlage im Winter bietet zahlreiche Vorteile. Neben reduzierten Installationskosten durch die geringere Nachfrage profitierst Du von saisonalen Rabatten und staatlichen Förderprogrammen. Wer die günstige Gelegenheit nutzt, kann nicht nur die Anschaffungskosten senken, sondern auch langfristig Energiekosten sparen und einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten.
Mit einer gut geplanten Winterinstallation Deiner PV-Anlage kannst Du also nicht nur bares Geld sparen, sondern auch früher von der umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Stromerzeugung profitieren.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wie viel Geld kann ich durch eine Winterinstallation der PV-Anlage sparen?
Durch eine Winterinstallation können Einsparungen von bis zu 15 % erzielt werden, da die Nachfrage geringer ist und viele Installationsunternehmen Rabatte anbieten. Zudem sind Materialkosten in der Nebensaison häufig günstiger, und einige Förderprogramme bieten erhöhte Zuschüsse speziell für Winterprojekte.
Warum sind Solar-Installationen im Winter oft günstiger?
Installationen im Winter sind günstiger, weil die Nachfrage nach Solaranlagen in den wärmeren Monaten höher ist. Installationsfirmen haben in der kalten Jahreszeit mehr freie Kapazitäten und bieten deshalb oft Preisnachlässe an. Zudem gibt es geringere Wartezeiten und teilweise niedrigere Logistikkosten.
Welche Förderprogramme gelten für Winterinstallationen?
In Deutschland gibt es beispielsweise das BEG-Förderprogramm, das KfW-Programme 270 und 295 sowie regionale Förderungen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. In Österreich bietet der Klimafonds erhöhte Zuschüsse für Winterinstallationen. In der Schweiz gibt es kantonale Förderungen sowie erhöhte Einspeisetarife durch die ÖMAG und spezielle Winterzuschüsse.
Beeinflusst die Jahreszeit die Finanzierungsmöglichkeiten für Solarprojekte?
Ja, einige Banken und Kreditinstitute bieten in den Wintermonaten besonders günstige Finanzierungskonditionen für erneuerbare Energien. Die KfW-Bank in Deutschland sowie verschiedene Landesbanken in Österreich und der Schweiz haben spezielle Programme mit reduzierten Zinssätzen und flexibleren Tilgungsoptionen für Photovoltaikprojekte im Winter.
Gibt es steuerliche Vorteile bei Photovoltaik-Installationen im Winter?
Ja, in Deutschland können Investitionen in erneuerbare Energien steuerlich geltend gemacht werden. Unternehmer profitieren von Abschreibungsmöglichkeiten, und private Haushalte können unter bestimmten Bedingungen die Mehrwertsteuererstattung nutzen. In Österreich und der Schweiz gibt es ebenfalls steuerliche Vorteile, etwa in Form von direkten Steuerabzügen oder steuerlichen Vergünstigungen für Energieeffizienzmaßnahmen.
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