Der Sport-Tag
23. Oktober 2026
17:50 Uhr

Nach Quiz-Patzer: Union lädt Jauch-Kandidaten ein

Wer den Trainer des 1. FC Union Berlin nicht kennt, bekommt bei den Köpenickern offenbar eine persönliche Vorstellungsrunde. Nach seinem kuriosen Quiz-Patzer bei der RTL-Show "Wer wird Millionär?" hat der Fußball-Bundesligist den Kandidaten Noah Petrik zu einem Heimspiel eingeladen. Dort dürfte der 26-Jährige den Mann kennenlernen, dessen Namen ihn bei Günther Jauch 1500 Euro kostete.

"Wir haben eine gute Aktion gemacht. Wir haben ihn eingeladen zu einem Union-Spiel gegen Köln. Ich glaube, er hat zugesagt, so können wir uns mal kennenlernen", sagte Lustrinelli beim Pay-TV-Sender Sky. Die Berliner treffen sowohl am kommenden Dienstag im DFB-Pokal als auch am Sonntag darauf in der Bundesliga auf die Kölner. Die Einladung dürfte für das Heimspiel in der Liga gelten.

Ausgerechnet Lustrinelli war dem Quiz-Kandidaten zum Verhängnis geworden. Bei der 2000-Euro-Frage wollte Jauch wissen, wer aktuell Cheftrainer des 1. FC Union Berlin ist. Petrik war ratlos und setzte auf seinen Telefon-Joker. Doch auch der vermeintliche Fußball-Experte wusste nicht weiter und lotste den Kandidaten zur falschen Antwort: Igor Spassikowski. Petrik fiel damit auf 500 Euro zurück.

17:05 Uhr

"Keine Zeit": Erster Trainer-Kandidat für Man United winkt ab

Am Sonntag gegen Bournemouth (15 Uhr/Sky) sitzt Michael Carrick noch auf der Bank des schon wieder kriselnden Manchester United. Und danach? Der Cheftrainer verteidigte sich mit einem sechsminütigen Monolog - und warb für sich. Er sei "völlig zuversichtlich", die Negativserie stoppen zu können, sagte der 45-Jährige. Dabei bringen sich mögliche Nachfolger schon in Stellung - beziehungsweise entziehen sich der Debatte.

Als mögliche Nachfolger Carricks werden unter anderem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann, Antonio Conte und Fabian Hürzeler genannt. Hürzeler wies die Spekulationen zurück. "Ich habe keine Zeit, über diese Gerüchte nachzudenken. Außerdem habe ich großen Respekt vor Michael Carrick", sagte Hürzeler, der aktuell in Brighton unter Vertrag steht. Italienischen Medien zufolge hat United schon Kontakt zu Conte aufgenommen, der wiederum hat demnach bereits zwei Forderungen gestellt: Entscheidungsfreiheit bei Transfers und die Möglichkeit, seine Mitarbeiter selbst auszuwählen.

16:20 Uhr

Niko Kovac hat nur eine Handy-Regel

Während Borussia Dortmund seine Fans mit einem neuen App-Modus zum Handyverzicht im Stadion bewegen will, setzt Trainer Niko Kovac bei seinen Spielern auf Eigenverantwortung und hat nur ein Tabu. "Die Regeln sind ganz einfach. Es gibt eine letzte Mahlzeit vor dem Spiel, da sind die Handys nicht erlaubt", sagte der Trainer vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

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Kovac reagiert mit deutlichem Gesellschaftsappell

Ansonsten gibt es vom Coach keine Einschränkungen, was die Nutzung der Mobiltelefone angeht. "Die Jungs laufen ja mit den Handys im Bus herum, hören ihre Musik. Ich kann nicht kontrollieren, ob das Musik ist oder ob das irgendwelche anderen Sachen sind. Das will ich auch nicht. Die Jungs sind erwachsen genug und können das einschätzen, was sie brauchen, um das Spiel anzugehen", betonte der 55-Jährige. Der BVB will unterdessen seine Fans dazu bewegen, das Smartphone beim Stadionbesuch häufiger in der Tasche zu lassen. Dafür führt der Verein ab der Partie gegen Frankfurt einen sogenannten "FanModus" in seiner App ein. Kovac begrüßt die Idee und äußerte sich zugleich kritisch zum allgemeinen Handy-Konsum.

15:49 Uhr

Verlegung: PSG-Kracher kollidiert plötzlich mit Ballon d'Or

Aufgrund der geplanten Großdemonstrationen am Wochenende in Frankreich ist das Ligue-1-Spiel zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Olympique Lyon von Sonntag auf Montag verschoben worden. Das teilte der Ligaverband LFP mit. Demnach habe die Polizei eine Austragung am Sonntag untersagt. Das Spiel im Parc de Princes wird nun am Montag um 20.30 Uhr ausgetragen - und kollidiert damit mit der Verleihung des Ballon d'Or.

Insgesamt ist es bereits die vierte Spielverschiebung in der Ligue 1 und Ligue 2 an diesem Wochenende. Hintergrund der Maßnahme ist die angespannte Sicherheitslage in Frankreich. Nach den landesweiten Ausschreitungen und Gewaltexzessen am vergangenen Wochenende sind für das kommende erneut zahlreiche Proteste in Paris und anderen Teilen Frankreichs angekündigt. Mit der Terminänderung soll sichergestellt werden, dass ausreichend Sicherheitskräfte zur Verfügung stehen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten.

15:01 Uhr

Eintracht-Trainer macht Frankfurt-Juwel unmissverständliche Ansage

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat Offensivtalent Can Uzun eine deutliche öffentliche Warnung zukommen lassen. Er sei dafür da, ihn zu unterstützen, sagte der Österreicher bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel der Hessen bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) - "aber auch, um ihm die Augen zu öffnen."

Der 20 Jahre alte Uzun hatte zuletzt beim 1:0 gegen den 1. FC Köln nur auf der Bank gesessen. Der türkische Nationalspieler gilt als hoch veranlagt, wartet aber auch in seiner dritten Saison bei der Eintracht weiter auf den großen Durchbruch. Je schneller Can es verstehe, "dass Fußball auch ein Mannschaftssport ist, wo er auch seine Fähigkeiten einbringen kann, wird er eine sehr große Karriere machen. Wenn nicht, wird er sich möglicherweise selbst im Weg stehen", sagte Hütter.

Der Chefcoach kritisierte auch den Umgang der Medien mit Uzun: "Jetzt hat er einmal nicht gespielt, ein einziges Mal in diesen ersten Runden. Und es wird gleich ein Thema daraus gemacht. Das ist das, was ich überhaupt nicht verstehen kann." Gleichzeitig forderte Hütter mehr von seinem Offensivspieler ein. "Er ist ein sehr guter Fußballer, da brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren. Aber ich erwarte mir auch eine Konstanz. Und ich erwarte, dass Can Uzun die Fähigkeiten, die er hat, auch während der Woche zeigt und bei den Spielen." Er habe mit dem früheren Nürnberger schon öfter darüber gesprochen.

14:17 Uhr

Abgestürzte Gladbacher müssen nächsten Rückschlag verkraften

Für Borussia Mönchengladbach kommt es weiterhin Schlag auf Schlag: Die ohnehin lange Liste der Ausfälle ist um den Namen Kevin Diks reicher. Der Vizekapitän und Abwehrchef steht dem Bundesliga-Schlusslicht am Abend im Spiel beim VfB Stuttgart (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Damit fehlen dem neuen Trainer Alexander Blessin insgesamt zehn Spieler.

In Ko Itakura und Jan Leszczynski fallen bereits zwei weitere Innenverteidiger aus. Der 30 Jahre alte Diks, der den aktuell verletzten Tim Kleindienst als Kapitän vertritt, hatte im bisherigen Saisonverlauf noch keine Bundesliga-Minute verpasst. Gladbach liegt nach einem Horrorstart mit sechs Niederlagen am Tabellenende, die siebte Pleite wäre ein alleiniger Negativrekord in der Geschichte der Bundesliga.

13:47 Uhr

Känguru "crasht" Motorrad-Training - wenig später kracht es

Beim Training der MotoGP in Australien stört ein ungebetener Gast die Fahrer auf der Strecke. Marco Bezzecchi stürzt wenig später, kann jedoch weiterfahren. Am Ende liefert er die Bestzeit.

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Känguru-Alarm bei Motorrad-Training - dann kracht es

12:50 Uhr

Heftige Kritik: FC Bayern "peinlich", "desolat" und "nicht-existent"

Für Anton Gavel war die Rechnung ganz einfach. "Wir haben in der ersten Hälfte 63 Punkte erlaubt und insgesamt 107, damit gewinnst du zu Hause kein Spiel", sagte der Trainer des FC Bayern voller Enttäuschung nach dem nächsten Tiefschlag in der EuroLeague. Gegen Dubai Basketball setzte es im SAP Garden die dritte Pleite im dritten Heimspiel, wieder nach verschlafenem Start. Früh in der Saison läuft der Vizemeister den eigenen Ansprüchen hinterher. 

Schönzureden gab es nichts, und das wollte auch niemand. "Ein peinlicher Ansatz. So wollten wir nicht aussehen", sagte Vladimir Lucic zum 91:107 bei MagentaTV, der Kapitän war ernüchtert - vor allem wegen des Auftritts in der ersten Hälfte (36:63). "Wenn man so viele Punkte gegen ein Team mit so viel Talent und Qualität erlaubt, dann ist es egal, was wir in der zweiten Halbzeit machen."

Treten die in der Bundesliga ungeschlagenen Bayern weiter auf wie am Donnerstag, bleibt der Sprung in die K.o.-Runde - zuletzt gelang er 2024/25 - nur Wunschdenken. Gavel weiß das und will arbeiten, auch an sich selbst. "Ich muss einen besseren Job machen, die Spieler vorzubereiten. Denn das ist nicht das erste Mal, dass uns das passiert ist, uns so ein Loch zu graben", sagte der neue Chefcoach. Defensiv sei seine Mannschaft in der ersten Halbzeit "nicht existent", einfach "desolat" gewesen. "So kann man sich auch vor dem eigenen Publikum nicht präsentieren. Das geht auf meine Kappe."

12:04 Uhr

"Verdiene ich nicht": Formel-1-Star giftet gegen sein eigenes Team

Formel-1-Pilot Esteban Ocon hat seinen Rauswurf bei US-Team Haas zum Saisonende auch vor dem Großen Preis der USA mit deutlichen Worten kritisiert und den Verantwortlichen vorgeworfen, dass sportliche Gründe bei ihrer Entscheidung keine Rolle gespielt hätten. Ocon ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Entscheidung seines Noch-Arbeitsgebers Haas, ihn nach der Formel-1-Saison 2026 vor die Tür zu setzen, die falsche ist. 

Auf der einen Seite verdiene sein Nachfolger Rafael Câmara zwar den Aufstieg in die Formel 1, weil er in den Nachwuchsserien gezeigt habe, dass er "sehr gut ist. Aber gleichzeitig verdiene ich es nicht, aus der Formel 1 raus zu sein. So einfach ist es", sagte der Franzose. Was genau die Gründe für seinen Rauswurf sind, konnte bzw. wollte Ocon nicht explizit sagen.

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"Es gibt viele Umstände, warum ich nächstes Jahr nicht hier [bei Haas] sein werde, aber es sind keine Leistungsgründe", erhob er Vorwürfe gegen den US-Rennstall. Sein Cockpit in der Königsklasse auf diese Art und Weise zu verlieren, "verdiene ich nicht", legte der 30-Jährige nach, der sein Formel-1-Abenteuer damit aber noch lange nicht als beendet betrachtet. "Ich arbeite natürlich an einer Lösung für nächstes Jahr."

11:14 Uhr

Askarov entsetzt Batherson mit Sensationsparade

Der Goalie der San Jose Sharks, Yaroslav Askarov, zeigt gegen Ottawa eine unglaubliche Parade mit der Fanghand. Drake Batherson hat das leere Tor vor sich, doch Askarov fischt den Puck sensationell weg. 

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Askarov entsetzt Batherson mit Sensationsparade

10:33 Uhr

Superstar James bügelt Donald Trump eiskalt ab

NBA-Star LeBron James hat gelassen auf die neuesten Anfeindungen von Donald Trump reagiert. "Es muss wohl ein ruhiger Nachrichtentag im Büro sein", sagte er, nachdem sich der US-Präsident mal wieder über sein "Lieblingsthema" echauffiert und James' Verhalten während des Abspielens der Nationalhymne kritisiert hatte. 

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Trump unterstellt Superstar James einen großen Skandal

James habe sich dem Land gegenüber "respektlos" verhalten, schrieb Trump zu einem Video auf seiner Plattform Truth Social. Dazu veröffentlichte der 80-Jährige ein Video, das den Basketballer vor dem Saisonauftakt seiner Philadelphia 76ers gegen die New York Knicks am Dienstag dabei zeigt, wie er während der Prozedur Aufwärmübungen macht. Eine "vollkommene Schande", wie Trump befand.

"LeBron James sollte sich bei all den großartigen amerikanischen Kriegern und Helden entschuldigen, die für die amerikanische Flagge gestorben sind, und bei allem, wofür unser Land steht!", schrieb er. Auch am Donnerstag griff der US-Präsident das Thema bei einer Wahlkampfveranstaltung noch einmal auf und sprach von "einer Art großem Skandal". 76ers-Trainer Nick Nurse sprang seinem Star nun zur Seite und sprach von "Störgeräuschen von außen", die es auszublenden gelte: "Mir ist nur wichtig, was auf dem Trainingsplatz, im Videoraum und auf dem Spielfeld passiert."

09:46 Uhr

Rooney vernichtet Fußball-"Babys" von Man United

Manchester Uniteds Klublegende Wayne Rooney hat die aktuelle Mannschaft des englischen Traditionsklubs harsch kritisiert. "Diese Spieler sind egoistisch. Sie kümmern sich nicht um ihre Mannschaftskameraden, nicht um den Trainer, den Stab oder die Fans – sie kümmern sich nur um sich selbst", sagte der ehemalige Nationalspieler Englands im Podcast "The United Stand" angefressen von der Kritik der Spieler nach den jüngsten Niederlagen. 

Nach der 1:4-Pleite in der Champions League gegen Como 1907 hatte Kapitän Bruno Fernandes die Taktik von Teammanager Michael Carrick bemängelt, United müsse "mutiger" spielen. Zuvor hatte Innenverteidiger Lisandro Martínez öffentlich die Stärke des Kaders hinterfragt. Rooney passte das gar nicht. "Als Martinez sich äußerte, habe ich gesagt, das sei ein absoluter Albtraum, weil es die Mannschaft zerreißen wird. Das war der Anfang. Wir haben es jetzt bei Bruno gesehen, und man wird es bei weiteren Spielern sehen, denn diese Spieler wollen keine Verantwortung übernehmen."

In der Liga hat Man United den Saisonstart verpatzt und liegt nur auf Platz 13. Nach der Pleite in Italien hatte auch die einheimische Presse kein gutes Haar am 20-maligen Meister gelassen. Rooney stört sich vor allem am Umgang der Spieler mit der Krise. "Wenn sie nicht das bekommen, was ihnen zusteht, benehmen sie sich wie Babys, werfen einfach ihr Spielzeug aus dem Kinderwagen und schieben die Schuld auf jeden anderen außer sich selbst", sagte der 40-Jährige.

09:03 Uhr

Matthäus stützt Klopp: "Hat er nicht so gemeint!"

Jürgen Klopp sorgt in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels des FC Bayern gegen den FC Arsenal für Wirbel. Er sagt, er verstehe die Idee der Münchner nicht. Kompany reagiert schmallippig. In der Causa schaltet sich nun Lothar Matthäus ein. Er glaubt, dass Klopp keine Kritik äußern wollte.

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Matthäus stützt Klopp: "Hat er nicht so gemeint!"

08:11 Uhr

Verstappen wütet über inakzeptable F1-Strecke: "Gerät außer Kontrolle"

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Ausbesserungen, die es in der Vergangenheit gegeben habe, seien "nur ein Pflaster auf ein viel größeres Problem – nämlich das, was unter der Strecke liegt. Dieser Bereich muss vorrangig verstärkt werden", forderte er. Die Rennstrecke befindet sich auf eher lockerem Boden, der je nach Wetterverhältnissen dazu neigt, sich zu verschieben. "Wirklich schlimm" sei das laut Verstappen.

"Ich freue mich wirklich nicht darauf, dort zu fahren – schon allein wegen meiner Wirbelsäule. Ich habe darüber gescherzt, bevor ich herkam, aber das ist eigentlich kein Scherz. Das wird schon seit Jahren angesprochen, und jetzt gerät es langsam außer Kontrolle", sagte Verstappen. Auf der US-Strecke könnte sich Mercedes-Pilot Kimi Antonelli (20) zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte krönen, er benötigt neben dem eigenen Sieg aber schlechte Ergebnisse der Konkurrenz.

07:25 Uhr

Zu Chaos-Gigant Man United? Kahn warnt Nagelsmann

Oliver Kahn hat Julian Nagelsmann zu großer Vorsicht geraten vor der Übernahme des nächsten Trainerjobs und sieht ein mögliches Engagement bei Manchester United kritisch. "Aus seiner Sicht ist das keine einfache Situation. Er ist jetzt nicht derjenige, der die ganz großen Erfahrungen hat, gerade was ausländische Teams betrifft", sagte Kahn, der Nagelsmann einst als Trainer zum FC Bayern München geholt hatte, bei RTL/Sky Sport.

Nagelsmann, der beim FC Bayern entlassen wurde und nach der verpatzten WM auch als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft zurücktrat, müsse sich fragen: "Was ist jetzt mein nächster Schritt? Muss der sitzen? Oder verbinde ich ihn direkt mit einem enormen Risiko wie Manchester United, wo im Grunde jeder Trainer in den letzten Jahren früher oder später gescheitert ist?", so Kahn.

Wie der "Telegraph" berichtete, steht der frühere Bayern-Trainer im Falle einer Trennung Manchesters von Coach Michael Carrick ganz oben auf der Kandidatenliste. Nagelsmann soll bei einem Angebot auch gesprächsbereit sein, hieß es. Nach der 1:4-Pleite in der Champions League bei Como 1907 geriet der frühere United-Spieler Carrick noch stärker in die Kritik. In der Königsklasse verbuchte Manchester nur einen Sieg aus drei Spielen. In der Premier League liegt der Verein nach nur einem Sieg aus sieben Spielen auf Platz 13.

06:58 Uhr

Paris Brunners genialer Moment leitet Freiburgs Misere ein

Dämpfer vor dem Bayern-Spiel: Der SC Freiburg verliert in der Conference League deutlich bei der AS Monaco. Auch der Ex-Dortmunder und diesjährige Monaco-Überflieger Paris Brunner trifft. Mit drei Punkten aus zwei Spielen steht Freiburg im Rennen ums Achtelfinale unter Druck.

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Paris Brunners genialer Moment leitet Freiburgs Misere ein

06:12 Uhr

Ballon d'Or: "Größter Clowns-Wettbewerb, den es auf der Welt gibt"

Markus Babbel ist kein Freund des Ballon d'Or. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler sagte bei "ran" über die Auszeichnung: "Also ich würde grundsätzlich so eine persönliche Wahl in einem Mannschaftssport wie Fußball abschaffen." Für Babbel ist es "der größte Clowns-Wettbewerb, den es auf der Welt gibt. Ich lache mich jedes Mal kaputt, wie dann die Leute oder zum Teil ganze Vereine beleidigt sind, wenn ihre Spieler nicht gewählt werden. Das finde ich lächerlich."

Der Ballon d'Or wird am Montag (21 Uhr) in London vom französischen Fußballmagazin "France Football" in Zusammenarbeit mit der Europäischen Fußball-Union UEFA vergeben. Bei den Männern stimmt jeweils ein Sportjournalist aus den Top-100-Nationen ab, bei den Frauen aus den Top 50. Jeder Juror wählt aus den besten 30 Spielern zehn Akteure aus und vergibt je nach Platzierung zwischen 15 Punkten und einem Punkt.

05:34 Uhr

TSG-Trainer klagt bitterlich: "Der Spielplan der UEFA ist ein Wahnsinn"

Hoffenheims Trainer Christian Ilzer hat sich bitterlich über die Vielfachbelastung der Fußballprofis beklagt. "Der Spielplan der UEFA ist ein Wahnsinn", sagte der Österreicher nach dem 3:0-Sieg der TSG gegen Olympique Lyon in der Europa League. Mit Blick auf verletzte Spieler von Paris Saint-Germain und des FC Bayern in der Champions League sagte er in Richtung der Europäischen Fußball-Union: "Vielleicht machen sie über das auch mal eine Statistik.".

Die Klubtrainer würden versuchen, im Alltag nachzusteuern, aber das sei nahezu unmöglich. Gleichzeitig würden sie sofort infrage gestellt, "wenn du irgendwo einen Spitzenspieler raus rotierst", sagte Ilzer. "Der Schwerpunkt der Nationalmannschaften soll die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft sein. Das sind die großen Highlights der Spieler, das sind die großen Highlights aller Nationalverbände. Auf das soll man hinarbeiten, dafür muss man sich qualifizieren. Man braucht keine künstliche Nations League", sagte der 49-Jährige. "Meiner Meinung nach ist eine Nations League einfach zu viel für das, was der Spielplan verträgt." Der Terminkalender der UEFA müsse noch einmal wirklich sehr ernsthaft hinterfragt werden, forderte Ilzer.