Der Sport-Tag
19. Oktober 2026
16:20 Uhr

Ballon d'Or? Für Matthäus kommen "nur zwei Spieler infrage"

Für Lothar Matthäus haben zwei Profis des FC Bayern im Rennen um den Ballon d'Or 2026 die Nase vorn. "Wenn ich die letzte Saison bewerte, dann gibt es nur zwei Spieler, die infrage kommen: nämlich Harry Kane und Michael Olise. Und das sage ich nicht, weil ich mal beim FC Bayern gespielt habe", sagte der Rekordnationalspieler am Montag bei einem Interwetten-Termin in München.

Für Kane und Olise spreche das Gesamtpaket. "Sie haben einfach performt, haben Tore geschossen, Titel gewonnen, sind ins Champions-League-Halbfinale gekommen", so Matthäus. Bei der Konkurrenz treffe das nicht zu. "Yamal ist zwar Weltmeister geworden, hat bei der WM aber nicht überzeugt. Mbappé hat keinen Titel gewonnen. Rodri war nur bei der WM in Top-Form und dort auch zurecht bester Spieler", sagte der 65-Jährige.

Die prestigeträchtige Auszeichnung, die Matthäus 1990 selbst holte, wird am 26. Oktober in London verliehen. 

15:32 Uhr

"Werden nicht tatenlos zusehen": Gladbach-Fans wollen Weltmeister stürzen

Der Fan-Dachverband von Borussia Mönchengladbach hat Präsident Rainer Bonhof angesichts der anhaltenden Talfahrt erneut zum Rücktritt aufgefordert. Der FPMG Supporters Club werde "nicht tatenlos zusehen, wie unser Verein vor die Wand gefahren wird", hieß es am Montag in einer Mitteilung, in den "kommenden Wochen" würden weitere Aktionen folgen.

Gegen Bonhof, Weltmeister von 1974 und seit März 2024 im Amt, hatte sich bereits bei der Mitgliederversammlung im April Widerstand gebildet. Ein halbes Jahr später sei die Situation unverändert. "Mit Blick auf die momentane Lage müssen wir unsere Forderung aus dem Frühjahr bekräftigen", hieß es von dem 6500 Mitglieder zählenden FPMG.

Bonhof hatte im April auf die Frage, ob er 2027 noch einmal antritt, erklärt: "Es ist so, dass ich bis jetzt im Kopf habe, noch einmal den Finger zu heben."

14:41 Uhr

Torwart bricht sich Unterschenkel: Horror-Verletzung schockt Fußball-Welt

Daniil Khudyakov, Torwart von Sturm Graz, will den Ball klären und wird dabei übel von Jacobo Italiano erwischt. Die Diagnose: Unterschenkelbruch. Es sind bittere Bilder.

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1:02

Schock bei Graz-Derby: Torwart erleidet Horrorverletzung

13:51 Uhr

Mourinho-Rauswurf? Real hat spektakulären Plan B

Wackelt der Trainerstuhl von José Mourinho? Diverse spanische Sportjournalisten berichten genau das. Sie schreiben von einer wachsenden Unzufriedenheit hinter den Kulissen, die auch im Büro von Oberboss Florentino Pérez herrschen soll. Vorgeworfen wird ihm demnach unter anderem eine fehlende Weiterentwicklung der Mannschaft. Man habe sich ein "anderes Madrid" unter ihm vorgestellt, schrieb der Journalist Jorge C. Picón am Sonntag auf X. Die Verantwortlichen hätten Mourinho im Sommer sämtliche Freiheiten gelassen, um den Kader zu bauen

Zweifel herrschen Picòn zufolge nicht in der Kabine, sondern in der Chefetage. "Es gibt wichtige Stimmen im Verein, die nicht überzeugt von dem sind, was sie sehen", so der Journalist, demzufolge der zentrale Vorwurf ist, dass das Spiel der Königlichen unter Mourinho zu sehr dem der titellosen Vorsaison ähnelt. Der Journalist Sergio Valentín nahm diesen Ball auf und berichtete von weiteren Gerüchten, die er aus dem Umfeld des Vereins gehört haben will. Er schrieb auf X, dass Pérez schon einen Nachfolger im Auge hat, sollte sich die Lage unter Mourinho nicht bessern.

"Florentino Pérez hat seinem engsten Kreis erzählt, dass er bereits den Ersatzmann im Kopf hat", behauptete Valentín. Bei diesem Ersatzmann handelt es sich seinen Angaben zufolge um Didier Deschamps, den ehemaligen Trainer der französischen Nationalmannschaft, der sein Amt nach der WM niederlegte und derzeit arbeitslos ist. 

13:00 Uhr

Hiobsbotschaft für Miro Kloses Nürnberger

Schwerer Schlag für den 1. FC Nürnberg: Senkrechtstarter Mohamed Ali Zoma muss wie befürchtet an der linken Schulter operiert werden und fällt mindestens bis zur Winterpause aus. Der italienische Neu-Nationalspieler war in den vergangenen Wochen mit seinen Toren und starken Leistungen Garant für den Aufschwung beim Club, der in der 2. Liga als Zweiter auf Aufstiegskurs ist. 

"Momo hat unsere volle Unterstützung bei diesem notwendigen Schritt. Miro (Klose, d. Red.) hat es bereits unmittelbar nach dem Spiel gesagt: Wir haben Qualität im Kader und gute Jungs, die sich nun noch mehr zeigen können", sagte FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou. 

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Der 22 Jahre alte Zoma hatte sich die Verletzung am Freitag beim 1:1 in Cottbus zugezogen und war in der 33. Minute aufgrund seiner ausgekugelten Schulter ausgewechselt worden. Der Angreifer erzielte bislang sieben Tore in dieser Saison und feierte zuletzt beim 0:2 gegen Belgien sogar sein Debüt in der italienischen Nationalmannschaft.

12:23 Uhr

Diagnose von BVB-Star nicht so schlimm wie befürchtet

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss wie befürchtet vorerst auf seinen Offensivspieler Konstantinos Karetsas verzichten. Der Grieche habe eine Bänderverletzung erlitten, sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Montag vor dem Abflug des BVB zum Champions-League-Spiel nach Aserbaidschan. Beim Duell bei Sabah FK am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) sowie in der Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt wird Karetsas fehlen.

"Das ist natürlich ärgerlich, aber wir haben im ersten Moment Schlimmeres erwartet, nachdem wir die Reaktionen seiner Mitspieler gesehen haben", berichtete Ricken: "Und danach muss man dann von Tag zu Tag schauen." Eine zu erwartende Ausfallzeit nannte der BVB nicht. Ob Karetsas rechtzeitig für den Bundesliga-Kracher bei Bayern München (31. Oktober) fit wird, ist offen. Der 18-Jährige hatte die Verletzung beim 0:0 bei Union Berlin am Samstag erlitten. Kurz nach seiner Einwechslung musste Karetsas wieder ausgewechselt werden.

12:00 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag

11:14 Uhr

Traumpaar trennt sich: Tennis-Gigantin wird extrem emotional

Sie waren über viele Jahre das Traumpaar der Tennistour, nun gehen Elina Switolina und Gael Monfils getrennte Wege. Am Montagmorgen verkündete Switolina auf Instagram die Scheidung der 2021 geschlossenen Ehe. "Das ist das Schwierigste, was ich je mitteilen musste", schrieb die Ukrainerin, die im Oktober 2022 die gemeinsame Tochter Skai geboren hatte.

"Unsere Ehe geht zu Ende, aber unsere Familie bleibt bestehen. Wir werden immer ihre Eltern sein, Seite an Seite, bei jedem Schritt ihres Lebens", schrieb Switolina nun. Die 32-Jährige nahm in ihrem Post auch direkt Bezug auf den russischen Krieg in der Ukraine, der ihre mentale Verfassung negativ beeinflusse. "Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich meinen Weg zurück zu mir selbst finden muss und dass mir das innerhalb unserer Ehe nicht gelingt", schrieb sie. "Das ist die härteste Wahrheit, der ich mich je stellen musste, und das Härteste, was ich je dem Menschen, den ich liebe, sagen musste."

10:25 Uhr

Nach Blitz-Abgang: Heiße Gerüchte um Krösche

Markus Krösche gilt nach seinem Abschied von Eintracht Frankfurt als Kandidat für den Posten des Sportdirektors beim italienischen Spitzenklub AC Mailand. Dies berichtet unter anderem die "Gazzetta dello Sport". Klubbesitzer Gerry Cardinale hatte bereits im Frühjahr nach einem starken Verantwortlichen für den sportlichen Bereich gesucht, unter anderem wurde Ralf Rangnick damals als Kandidat gehandelt. Letztlich blieb es aber bei der bestehenden Führungsstruktur mit den Verantwortlichen um Hendrik Almstadt und Bobby Gardiner.

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Das steckt hinter dem plötzlichen Abgang von Krösche

Dies könnte sich nun durch die Verfügbarkeit von Krösche ändern, der nach Informationen der "Gazzetta dello Sport" der Favorit für die Position des "Head of Football" sein soll. Bereits in den kommenden Tagen könne Bewegung in die Personalie kommen. Krösche war am Sonntag auf eigenen Wunsch nach fünf Jahren als Sportvorstand bei der Eintracht freigestellt worden. Der Abschied vom Main soll laut lokalen Medien allerdings nicht mit dem Interesse aus Mailand zusammenhängen.

09:37 Uhr

RB-Spieler "zum Fraß" vorgeworfen: Scharfe Kritik an Demichelis

Ex-Nationalspieler Thomas Helmer übt nach RB Leipzigs heftiger 1:6-Klatsche beim FC Bayern deutliche Kritik an Trainer Martin Demichelis. "Es spricht nicht für RB, dass die Münchner als Mannschaft fast sieben Kilometer mehr gelaufen sind: ein Statement! Vor allem Trainer Martin Demichelis hätte als ehemaliger Bayern-Spieler wissen müssen, dass der Rekordmeister nach einer Mini-Schwächephase wie zuletzt angestachelt in die Partie geht", schreibt Helmer im "Kicker".

Die von Demichelis trainierten Leipziger haben "jedoch seltsam unvorbereitet" auf das Top-Spiel in München gewirkt: "Stattdessen warf er dem FCB den bemitleidenswerten Lukas Klostermann fast zum Fraß vor." Der 30-Jährige kam am Samstag erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison zum Einsatz, war auf der rechten Abwehrseite wie seine Nebenleute aber komplett überfordert. Nach knapp einer Stunde wurde Klostermann ausgewechselt.

Auch Lothar Matthäus hatte nach dem Debakel beim FC Bayern Kritik am Startelfeinsatz von Klostermann geübt. "Natürlich haben alle schlecht gespielt, aber vier der ersten fünf Gegentore sind über die Seite von Klostermann gefallen. Man hat ihm keinen Gefallen getan, ihn nach so langer Zeit ohne Startelfeinsatz ausgerechnet gegen Bayern München und Weltklassespieler wie Luis Diaz und Michael Olise von Beginn an aufzustellen", so Matthäus bei "Sky".

08:47 Uhr

Bei Abrahamians EM-Siegerehrung bleibt's still

Bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana verlor die Deutsche Annett Kaufmann das Endspiel gegen eine russische Spielerin. Teilnehmen durfte die neue Europameisterin Elizabeth Abrahamian an diesem Turnier zwar wieder. Die russische Nationalhymne und eine russische Fahne bei der Siegerehrung wurden vom EM-Gastgeber Slowenien aber nicht erlaubt. Die ETTU sei "verpflichtet gewesen, diese vom gastgebenden Land geforderten Bedingungen speziell für diese Meisterschaften umzusetzen", heißt es weiter. Der Verband selbst hätte demnach gegen russische Fahnen oder die Hymne nichts einzuwenden gehabt.

Für Kaufmann war diese Final-Konstellation vor allem aus persönlichen Gründen etwas Besonderes. Ihre Eltern sind ehemalige Leistungssportler im Eishockey und Ski Alpin und wurden in Kasachstan geboren. Mit Abrahamian verbindet die 20-Jährige eine Freundschaft, die in gemeinsamen Jugendzeiten und damit vor dem russischen Überfall auf die Ukraine begann. "Wir sind sehr gute Freunde. Ich mag sie gerne. Und sie spielt unfassbar gutes Tischtennis", sagte Kaufmann, die ihre knappe Niederlage in 3:4 Sätzen trotzdem nur schwer verdauen konnte.

08:00 Uhr

Aus Angst: UEFA droht krachendes "Fiasko"

Der UEFA läuft im Machtkampf mit Präsident Gianni Infantino aus Sicht des früheren FIFA-Mediendirektors Guido Tognoni die Zeit davon. "Die UEFA hat im Moment einfach an Tempo verloren. Das muss man sagen", sagte Tognoni der ARD-Sportschau. "Und wenn sie jetzt nicht bald an Tempo zunehmen, dann könnte das Ganze noch in einem Fiasko enden."

Nach der Council-Sitzung in der Vorwoche hatte die FIFA bestätigt, dass den Mitgliedsverbänden im nächsten Vierjahreszyklus jeweils rund 25 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt werden sollen - und damit mehr als doppelt so viel wie bisher. Auf seiner Wahlkampftour könne Infantino derzeit "einen Vorsprung herausholen", ergänzte der ehemalige FIFA-Mitarbeiter Tognoni. "Er kann den Mercedes-Katalog mitbringen für die Präsidenten, damit sie wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen." 

Infantino strebt beim Kongress im März 2027 seine Wiederwahl an; die Unterstützung aus Afrika, Südamerika, Ozeanien und großen Teilen Asiens scheint ihm sicher. Die UEFA fordert seit der gescheiterten Investorenidee den Rückzug des Schweizers. Einen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht. "Es gibt Leute, die schon die Ambitionen haben, aber die geben das nicht zu, weil sie Angst haben, dass sie verlieren", sagte Tognoni. Er warnte, dass es zu Infantinos Wiederwahl kommen könnte, ohne dass es zu den von der UEFA geforderten FIFA-Reformen komme.

07:28 Uhr

Walker läuft Chargers davon: Chiefs feiern fünften Sieg

Die Kansas City Chiefs sind auch nach dem fünften Saisonspiel nicht zu stoppen. Beim 22:6 gegen die Los Angeles Chargers glänzt vor allem Runningback Kenneth Walker mit 128 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns. Auch Patrick Mahomes überzeugt.

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Walker läuft Chargers davon: Chiefs feiern fünften Sieg

06:51 Uhr

Didi Hamann sagt wilde Dinge über Joshua Kimmich

Dietmar Hamann glaubt nicht mehr an eine tragende Rolle für Joshua Kimmich in der Fußball-Nationalmannschaft. "Ich glaube, dass Kimmich da schwer unter Druck kommt und dass sich die Kapitänsfrage dann irgendwann von selber erledigt, weil andere spielen", sagte er bei "Sky 90". Seit den ersten Länderspielen unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp ist eine Debatte um die Position und den Stellenwert des Profis des FC Bayern im DFB-Team entfacht. Für Hamann ist klar, dass Kimmich als Rechtsverteidiger besser aufgehoben ist als im defensiven Mittelfeld.

Kimmich sei früher von Hansi Flick, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann hinten rechts aufgestellt worden, argumentierte Hamann, "drei Trainer mit herausragenden Fähigkeiten". Der 53-Jährige ergänzte: "Und jetzt will mir einer sagen, dass er Weltklasse ist in der Mitte?" Auf den Hinweis des "Sky 90"-Moderators Patrick Wasserziehr, dass der aktuelle Bayern-Coach Vincent Kompany Kimmich auf der Sechs setze, antwortete Hamann: "Weil er keine anderen hat." Kimmich sei deswegen neben Aleksandar Pavlovic gesetzt.

06:23 Uhr

Last-Second-Field-Goal versenkt Rams

Die Los Angeles Rams haben zum vierten Mal in den ersten sechs Wochen in der NFL-Saison verloren. Gegen die Arizona Cardinals ist es besonders bitter, denn das Team aus der Wüste punktet nur durch Field Goals, sorgt damit aber auch für die Entscheidung in letzter Sekunde.

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Last-Second-Field-Goal versenkt Rams

05:37 Uhr

Ex-Fußballstar Kampl verliert sein Lachen

Die Tode seines Bruders und Vaters innerhalb von wenigen Monaten haben Ex-Fußballprofi Kevin Kampl persönlich verändert. "Ich merke das, dass ich nicht mehr derselbe Mensch bin wie vorher. Ich bin viel gefasster, ich lache auch nicht mehr so viel wie früher", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler von RB Leipzig bei "Sky 90": "Mich hat das wirklich geprägt und auch verändert. Ich habe jetzt einfach gemerkt, dass ich jetzt anders durchs Leben gehe."

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Ex-Leipziger Kevin Kampl spricht über Tod seines Bruders

Nach dem plötzlichen Tod seines 16 Jahre älteren Bruders im Oktober 2025 hatte der Slowene seinen Vertrag in Leipzig aufgelöst und seine Karriere etwas früher als geplant beendet. Sein schwer kranker Vater sei ein paar Monate nach dem Bruder auch gestorben, sagte Kampl nun. Seine Mutter leide extrem darunter. "Und deswegen war es auch absolut die richtige Entscheidung für mich im Dezember zu sagen: Ich muss nach Hause, ich muss zu meiner Familie."