Subotic schickt wegen Klopp eine Warnung
Der frühere Klopp-"Schüler" Neven Subotic hat die gestandenen Nationalspieler in der DFB-Elf ermahnt, sich unter dem neuen Bundestrainer nicht allzu sicher zu fühlen. "Die etablierten Spieler würde ich warnen, dass ihnen ihr großer Name bei Klopp nicht viel bringen wird", schrieb Subotic im "Kicker". Bei Borussia Dortmund habe Jürgen Klopp einst sogar "Top-Spieler aussortiert, wenn sie in seinen Augen die Teamdynamik störten oder den Fußball, der ihm vorschwebte, nicht umsetzen konnten oder wollten", führte Subotic aus: "Und zwar völlig egal, wie das rund um den Klub ankam. Er hat ein starkes Rückgrat, baut ein klares Konstrukt - und das extrem konsequent. Das zählt zu seinen größten Stärken."
Für die Mannschaft und jeden Einzelnen gelte: "Es ist die Leistung, die bei ihm zählt. Die Intensität, die man auf den Platz legt. Die Konsequenz, mit der man seinen Matchplan umsetzt. Und der ausgeprägte Teamgeist. Dass man nicht sein eigenes Ding dreht, sondern sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt."
Probleme bei Woltemade? Klopp äußert sich
Jürgen Klopp war von Nick Woltemade vor allem: überrascht. "Er ist größer, als ich dachte, um ehrlich zu sein", sagte der Bundestrainer über den Nationalstürmer und schmunzelte. Aber Probleme? "Es gibt andere Probleme im Leben" als jene Schwierigkeiten, die Woltemade in den vergangenen Monaten hatte, meinte Klopp. Das verkorkste Jahr in Newcastle, der Fehlschuss im Elfmeterschießen beim WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay, dann die "Flucht" zu Juventus Turin und dort sofort Kritik in den Medien: Woltemade blickt auf unangenehme Zeiten zurück. Unter Klopp soll wieder Ruhe und Stabilität einkehren.
Auf der Insel habe Woltemade "am Ende praktisch jede Position gespielt", sagte Klopp, "wir haben nicht vor, ihn auf vielen verschiedenen Positionen einzusetzen. Wir denken, das so weit wie möglich vorne zu tun." Da sieht sich auch der 24-Jährige (zwölf Länderspiele, vier Tore) selbst - und nicht tief im Mittelfeld wie bei den Magpies. Kein Wunder also, dass Woltemade "einen total fröhlichen" Eindruck mache, wie Klopp ausführte: "Er ist happy - und wir sind total froh, dass er da ist." Bisher habe er den Angreifer "nur aus dem Fernsehen" gekannt, wie viele Spieler auch ihn, "das ist jetzt anders. Und das ist gut."
Neuling ist Klopps Streichkandidat für Serbien-Spiel
Bundestrainer Jürgen Klopp hat Neuling Felix Keidel aus dem Kader für das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Abend (20.45 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) gestrichen. Das geht aus der Kaderliste der UEFA hervor. Der Elversberger Mittelfeldspieler steht gegen den sieglosen Tabellenletzten der DFB-Gruppe damit nicht zur Verfügung, dem Aufgebot gehören noch acht mögliche Debütanten an.
Ursprünglich hatte Klopp für die Partie in München 25 Spieler nominiert. Nico Schlotterbeck steht nach seiner Außenbandverletzung im Sprunggelenk aber nicht zur Verfügung. Laut UEFA-Regularien dürfen nur 20 Feldspieler und drei Torhüter im Kader stehen. Für das Rückspiel gegen Griechenland am Sonntag (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Thessaloniki plant Klopp mit einem 23er-Kader: Ein zusätzlicher Spieler wird wegen der Streich-Vorgabe voraussichtlich nicht mitreisen.
Uni beschließt: Lionel Messi ist jetzt Doktor
Die Universität von Buenos Aires hat beschlossen, Fußball-Superstar Lionel Messi mit der Ehrendoktorwürde auszuzeichnen. Die Ehrung soll vor Messis Abschiedsspiel von der argentinischen Nationalmannschaft am 7. Oktober gegen Benin im Stadion Monumental von Buenos Aires erfolgen, wie die Hochschule auf ihrer Website mitteilte.
Der Oberste Rat der Universität begründete seinen einstimmigen Beschluss damit, dass der Werdegang des heute 39 Jahre alten Ausnahmefußballers "ein Beispiel für Exzellenz, Beharrlichkeit, Bescheidenheit und ethisches Handeln bei der Ausübung seiner Tätigkeit sowie für sein Engagement für die nationale Vertretung der Argentinischen Republik" sei. All dies seien Werte, die die Universität seit jeher fördere. Die Universität würdigte in ihrer Pressemitteilung, dass Messi als Kapitän die argentinische Nationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte zu vier Titeln in Serie führte: Die beiden Erfolge bei der Copa América 2021 und 2024 sowie der WM-Triumph und der Sieg bei der Finalissima gegen den damaligen Europameister Italien (beides 2022).
"Geht einfach nicht": Klopp schickt Botschaft an Fans und Kritiker
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp sieht sein Team am Anfang eines langen Prozesses. Ergebnisse wie zuletzt gegen Griechenland gehören für ihn dazu. Vor dem Serbien-Spiel richtet Klopp im Interview mit RTL/ntv und Sky eine klare Botschaft an alle Beteiligten.

"Geht einfach nicht": Klopp bittet um Geduld
"Nicht schlecht, oder?" Rekordjagd lässt DFB-Stürmer strahlen
Nicoló Tresoldi bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und schnappte sich sofort den Spielball. "War kein schlechtes Debüt, oder?", scherzte der 22-Jährige, angesprochen auf seine Premiere als Kapitän der deutschen U21, die er mit einem Dreierpack veredelt hatte - und damit seinem "großen Ziel" immer näher kommt.
Mit seinen Treffern Nummer 14, 15 und 16 (11./47./69.) im 26. U21-Spiel überholte Tresoldi Mike Hanke und Lewis Holtby (je 14) sowie Benjamin Auer (15) und liegt in der ewigen Bestenliste nun alleine auf Rang drei - hinter Heiko Herrlich (17) und Pierre Littbarski (18). "Ich habe natürlich Ziele mit dem Team, aber auch persönliche Ziele. Jetzt fehlen mir noch zwei Tore, hoffentlich kann ich die schon am Dienstag schießen", sagte Tresoldi nach dem 4:1 (2:1) auf Malta am ran-Mikrofon. Dann geht es zum Abschluss der Qualifikation in Bielefeld gegen Georgien (18 Uhr/ProSieben Maxx) um den letzten Schritt Richtung EM-Ticket für die Endrunde im Sommer 2027 in Albanien und Serbien.


