Der Sport-Tag
14. Oktober 2026
23:03 Uhr

Leon Goretzka feiert Debüt bei Torspektakel

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Da ist er. (Foto: REUTERS)

Der langjährige Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka hat bei einem Torspektakel sein Debüt für Aston Villa gefeiert. Beim 6:0 (3:0) der Villans in der Champions League gegen ein restlos überfordertes Fenerbahce Istanbul kam der Ex-Münchner zu einem siebenminütigen Kurzeinsatz.

Goretzka war nach seinem Wechsel nach Birmingham wegen Knieproblemen ausgefallen und stand gegen Fener erstmals im Kader. In der 83. Minute brachte ihn Teammanager Unai Emery für Ross Barkley ins Spiel. Barkley hatte doppelt getroffen. Ebenfalls ein Doppelpack gelang Goretzkas Münchner Ex-Kollegen Nicolas Jackson. Der aus Freiburg geholte Johan Manzambi glänzte beim Königsklassen-Debüt mit Tor und Assist.

22:31 Uhr

Deutscher Handballklub kassiert üble Klatsche in Champions League

Die MT Melsungen hat in der Champions League Lehrgeld bezahlt und steht im nächsten Gruppenspiel bereits unter Druck ums Weiterkommen. Bei HBC Nantes setzte es nach dem Erfolg im Hinspiel vor einer Woche nun in Frankreich eine 25:33 (10:17)-Niederlage. Bester Werfer war Nikolaj Enderleit mit fünf Toren.

Durch die zweite Niederlage in der Gruppenphase rutschte der Handball-Bundesligist in der Tabelle der Gruppe B mit vier Punkten auf den dritten Rang zurück. Nantes und Plock haben jeweils sechs Zähler auf dem Konto. Am kommenden Donnerstag muss die MT bei Wisla Plock antreten. Bei einer weiteren Niederlage droht bereits das vorzeitige Aus. Nur zehn Minuten war Melsungen in der Partie auf Augehöhe. Eine Zweiminutenstrafe änderte dies. Die Hausherren nutzten die Überzahl und zogen davon.

21:47 Uhr

Vinicius Jr. kassiert lange Sperre

Der brasilianische Fußballstar Vinicius Jr. ist nach seinem jüngsten Ausraster für vier Ligaspiele gesperrt worden und wird somit auch das Duell von Real Madrid beim FC Barcelona verpassen. Dieses Strafmaß verkündete das Disziplinarkomitee des spanischen Fußballverbandes. Der Clasico findet am 25. Oktober statt, zudem fehlt Vinicius gegen den FC Sevilla (18. Oktober), bei Racing Santander (1. November) und beim FC Valencia (7. November).

Vinicius hatte beim 1:0 gegen den FC Villarreal am Samstag seinem Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen und dafür nach Videobeweis die Rote Karte gesehen. Anschließend protestierte er vehement gegen die Entscheidung von Schiedsrichter Isidro Diaz de Mera Escuderos und musste von seinen Teamkollegen zurückgehalten werden. Besonders kurios: Vinicius hatte das vermeintliche 2:0 erzielt, in der Entstehung des Treffers aber Villarreals Saliba an den Haaren zu Boden gerissen. Trainer Jose Mourinho war mit der Schiedsrichter-Entscheidung ebenfalls nicht einverstanden und blieb der Pressekonferenz nach dem Spiel fern. Er wolle keine Sperre riskieren, ließ er mitteilen.

21:00 Uhr

Skandal in Tschechien: Besoffener Schiri-Assi torkelt sich um seinen Job

In Tschechiens siebter Liga torkelt ein Linienrichter in der siebten Liga wie ein Seemann auf St. Pauli. Zunächst spricht der Verband von einer Knöchelverletzung - wenig später greift er durch.

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Betrunkener Schiri-Assi torkelt an der Seitenlinie

20:21 Uhr

Verstappens Boss bekommt einen XXL-Vertrag

Max Verstappens Red-Bull-Rennstall setzt auch beim Formel-1-Teamchef auf Kontinuität. Der Franzose Laurent Mekies bleibt mindestens bis Ende 2031 Teamchef. Anteilseigner Mark Mateschitz, Sohn des 2022 verstorbenen Red-Bull-Mitgründers Dietrich Mateschitz, verkündete die Personalie in der Teamzentrale in Milton Keynes im Anschluss an die beiden Grand-Prix-Siege Verstappens in Malaysia und Singapur. Mekies hatte im Sommer 2025 Christian Horner abgelöst.

"Laurent hat seit seiner Rückkehr in die Red-Bull-Familie herausragende Führungsqualitäten bewiesen. Er vereint technisches Fachwissen, strategisches Denken und ein tiefes Verständnis dafür, was unser Team erfolgreich macht", erklärte Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

19:56 Uhr

Erst noch "nervös": Deutsche Tischtennis-Asse sammeln Selbstvertrauen

Die deutschen Tischtennis-Topspieler Dang Qiu und Patrick Franziska sind bei der Europameisterschaft in Ljubljana mit wenig Mühe in den Einzelwettbewerb gestartet. Qiu, Europameister von 2022 und als aktuelle Nummer elf der Weltrangliste der bestplatzierte Deutsche, gewann ungefährdet gegen Dimitrije Levajac aus Serbien mit 4:0. Franziska gab gegen Ovidiu Ionescu (Rumänien) ebenfalls keinen Satz ab. Vier von sieben deutschen Männern erreichten die nächste Runde.

"Das ist ein guter Start ins Einzelturnier", sagte Qiu nach dem einseitigen Match, aus seinem Sieg im Doppel mit Benedikt Duda am Vormittag (3:2) habe er "viel Selbstvertrauen" mitgenommen. In der zweiten Runde spielt er gegen den Dänen Jonathan Groth, der das deutsche Talent Wim Verdonschot 4:1 bezwang. Qius Doppel-Partner Duda ließ dem Österreicher Maciej Kolodziejczyk beim 4:0 keine Chance.

Franziska, der sich zwei der vier Sätze in der "Verlängerung" über elf Punkte hinaus sicherte, erklärte, er habe am Vortag wegen der schwierigen Auslosung noch ein Extratraining eingelegt: "Ich war sehr nervös den ganzen Tag. Ich wusste, dass ich voll da sein muss. Das war ich zum Glück", sagte er.

19:28 Uhr

Deutscher Sprintstar bekommt neuen Vertrag - trotz Doping-Ärgers

Der Hamburger SV hat den Vertrag mit Sprint-Europameister Owen Ansah trotz dessen ungeklärter sportgerichtlicher Situation bis 2029 verlängert. Dies teilten die Hamburger am Abend mit. Dem 25 Jahre alten Ansah droht nach einem nicht zustande gekommenen Dopingtest im Sommer eine vierjährige Sperre, über seinen Fall muss nun das Deutsche Sportschiedsgericht entscheiden.

"Wir kennen Owen seit vielen Jahren und haben großes Vertrauen in ihn, als Sportler und als Mensch. Dieses Vertrauen gilt auch und vor allem in schwierigen Zeiten", sagte HSV-Präsident Henrik Köncke. Ansah kommentierte die Verlängerung: "Der HSV ist für mich mehr als ein Verein. Er ist ein Stück Heimat. Viele Menschen im Verein begleiten mich schon seit Jahren und haben mich immer unterstützt. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel."

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hatte im August einen Strafbescheid über drei beziehungsweise vier Jahre gegen Ansah erlassen, der Athlet stimmte diesem aber nicht zu. In der Folge holte der deutsche 100-Meter-Rekordhalter (9,98 Sekunden) bei der EM in Birmingham Bronze über 100 und Gold über 200 Meter. Sollte es zu einer Strafe kommen, droht Ansah diese Erfolge zu verlieren.

18:51 Uhr

Saudi-Arabien verschiebt Millionenturnier mit Zverev

Nach den jüngsten Angriffen durch die jemenitische Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien wurde das Tennis-Showturnier Six Kings Slam auf Ende des Jahres verschoben. Bei dem hochdotierten Turnier, das ursprünglich für den 21. bis 24. Oktober im Königreich vorgesehen war, sollte auch der zukünftige Weltranglistenerste Alexander Zverev aufschlagen. Nun soll das Turnier vom 27. bis 30. Dezember über die Bühne gehen.

Beim Six Kings Slam gibt es keine Weltranglistenpunkte, keinen wichtigen Titel, kein Renommee zu gewinnen - dafür aber viel Geld mit millionenschweren Antrittsprämien. Geladen sind sechs Top-Spieler im Tennis, darunter Zverev, der Spanier Carlos Alcaraz und Novak Djokovic aus Serbien.

18:06 Uhr

Brügge-Trainer glaubt nicht an Tresoldi-Zukunft beim eigenen Klub

Nicolo Tresoldi begeistert auf dem Platz und sein Trainer gerät ins Schwärmen: Der Brügge-Coach traut seinem Stürmer den Sprung zu einem europäischen Topklub zu.

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Tresoldi wird bei "europäischem Topklub landen"

17:20 Uhr

Ex-Unioner kommt: Deutsche Serie reißt bei Samsunspor

Nach der Entlassung von Thorsten Fink am Montag hat sich der türkische Fußball-Erstligist Samsunspor grundsätzlich mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Nenad Bjelica auf eine Zusammenarbeit verständigt. Das bestätigte der Klub auf Instagram. Letzte Details müssten aber noch geklärt werden, die Zusammenarbeit soll zunächst bis zum Ende der Saison laufen.

Damit endet die Serie deutscher Trainer bei Samsunspor. Nach Markus Gisdol, Thomas Reis und Fink soll mit Bjelica nun ein weiterer Coach mit Bundesliga-Erfahrung übernehmen. Der 55-jährige Kroate trainierte Union Berlin in der Saison 2023/24. Bei den Köpenickern stand er in 22 Pflichtspielen an der Seitenlinie und kam auf einen Punkteschnitt von 1,09. Zuletzt war Bjelica bei Dinamo Zagreb tätig. Sein zweites Engagement beim kroatischen Rekordmeister endete jedoch bereits nach rund drei Monaten und 15 Spielen mit seiner Entlassung Ende 2024.

16:38 Uhr

"Warum?": Cristiano Ronaldo macht Wayne Rooney fassungslos

Der englische Ex-Fußballer Wayne Rooney hat seine ehemaligen Kollegen Cristiano Ronaldo für sein Verhalten bei der portugiesischen Nationalelf kritisiert. Der 41-Jährige hatte das Teamcamp verlassen, nachdem ihn Trainer Jorge Jesus nicht eingewechselt hatte. Daraufhin postete Ronaldo eine lange Erklärung, in der er sich mit Pele und Maradona verglich und dem Trainer einen Wortbruch unterstellte.

Rooney sagte in einem Podcast, wie US-Sender ESPN berichtet, dass ihn die Gesamtlage ratlos gemacht habe. "Meine Gedanken zu Ronaldo sind einfach nur: 'Warum?'. Am selben Tag trat (Lionel) Messi bei der argentinischen Nationalelf zurück und wie Ronaldo dann die portugiesische Mannschaft verlassen hat, um dann dieses Statement zu veröffentlichen ... Das ist einfach auf jede Art und Weise falsch", sagte Rooney. Jeder Fußballer müsse irgendwann seine internationale Karriere beenden und Ronaldo "kommt damit offensichtlich nicht klar. Das lässt sich nur schwer mit anschauen", sagte er weiter. CR7 und Rooney waren Teamkollegen bei Manchester United zwischen 2004 und 2009. Trainer war damals Alex Ferguson.

15:53 Uhr

Hertha BSC droht schon wieder der XXL-Umbruch

Sportlich läuft es beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC so gut, wie schon lange nicht mehr. Doch sieben Siege aus den ersten sieben Ligaspielen bedeuten nicht, dass die Arbeit aufhört. Denn wie die "Sport Bild" berichtet, 18 Profis der Berliner haben für die Spielzeit 2027/2028 keinen Vertrag mehr bei der Alten Dame. Bei 16 ist laut dem Blatt mehr oder weniger unklar, wie es weitergeht. Hinzu kommt: Auch das Arbeitspapier von Trainer Stefan Leitl sowie von Sportdirektor Benjamin Weber laufen aus. Mit Leitl soll im Winter verhandelt werden, mit Weber dann im Frühjahr.

Nur noch acht Monate Vertragslaufzeit haben etwa der U-Nationalspieler Linus Gechter oder aber auch die Mittelfeldspieler Kevin Sessa und Paul Seguin. Ähnlich geht es bei Jón Dagur Thorsteinsson, Niklas Kolbe oder Torwart Marius Gersbeck. Ein Jahr länger Vertrag haben noch der umworbene Marton Dardai oder Pascal Klemens. Dazu kommen noch die Leihspieler Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) und Oluwaseun Adewumi (FC Burnley). Schon im vergangenen Sommer hatte die Hertha einen großen Aderlass hinter sich: Es gingen Stammkräfte wie etwa Michaël Cuisance oder Fabian Reese.

15:20 Uhr

Aufholjagd beschert deutschen Teamsprinterinnen WM-Bronze

Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch bretterten unaufhaltsam durch das Holzoval von Shanghai, dank einer fulminanten Aufholjagd verhinderte das Duo gerade noch die nächste Enttäuschung. Die deutschen Teamsprinterinnen waren im Kampf um Gold zum Auftakt der Bahnrad-Weltmeisterschaft zwar chancenlos, ohne Emma Hinze holten Clara Schneider, Friedrich und Grabosch aber die erste WM-Medaille seit drei Jahren.

Im kleinen Finale setzten sich Anfahrerin Schneider, Friedrich und Grabosch nach anfänglich großen Rückstands in 46,276 Sekunden gegen die neutralen Athletinnen aus Russland (46,712) durch - und bescherten dem deutschen Verband die erste WM-Podestplatzierung im Teamsprint der Frauen seit 2023, als Friedrich und Grabosch mit Emma Hinze ihren vierten Titel nacheinander gewonnen hatten. 

14:26 Uhr

Eintracht-Coach Hütter spricht Machtwort und setzt weiter auf Südenbock

Trainer Adi Hütter vertraut bei Eintracht Frankfurt weiter seinem Sündenbock Robin Koch. "Er wird das Spiel am Freitag auch spielen, er wird auch Kapitän bleiben. Da gibt es für mich gar keine Frage und Diskussion", sagte der 56 Jahre alte Österreicher vor dem Heimspiel der Hessen in der Fußball-Bundesliga am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln.

Hütter hatte Koch bei der 0:6-Niederlage am vergangenen Samstag bei RB Leipzig beim Stand von 0:4 zur Halbzeit ausgewechselt und den Nationalspieler später scharf mit den Worten kritisiert: "Ich erwarte mir von einem Kapitän und Führungsspieler einfach etwas ganz anderes. Wenn du 16 Tore bekommst, Leader bist in der Abwehr, dann setze ich irgendwann einmal ein Zeichen." Mit der Auswechslung habe er Koch erlöst.

13:41 Uhr

Mittelham und Duda holen erste EM-Medaille im Tischtennis

Das deutsche Mixed Nina Mittelham und Benedikt Duda hat bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana das Halbfinale erreicht und damit die erste Medaille schon sicher. Einen Tag nach ihrem Coup gegen die topgesetzten Titelverteidiger Alvaro Robles/Maria Xiao schlugen die Deutschen im Viertelfinale Alexandra Chiriacova/Vladislav Ursu (Moldau) ungefährdet mit 3:0. Damit haben Mittelham und Duda bereits mindestens Bronze gewonnen, ein Spiel um Platz drei gibt es bei der EM nicht.

Die beiden rundeten den erfolgreichen Tag in den Doppelwettbewerben ab. Auch in den Männer- und Frauen-Konkurrenzen erreichten die Duos die Spiele um eine sichere Medaille. Sowohl das Männer-Paar aus Dang Qiu und Duda als auch die Frauen-Doppel des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) zogen mit Erfolgen am Mittwoch ins Viertelfinale ein und benötigen noch einen Erfolg für Bronze.

13:02 Uhr

Stavanger-Spieler nennt Bayern-Star Olise einen "Idioten"

Michael Olises Platzverweis war der Knackpunkt beim peinlichen 3:3-Unentschieden des FC Bayern in der Champions League beim norwegischen Underdog Viking Stavanger. Ein Spieler der Hausherren lästerte nach dem Schlusspfiff über die Aktion des Franzosen.

Was war passiert? Beim Stand von 3:2 für die Bayern, die zuvor einen 0:2-Pausenrückstand gedreht hatten, hatte sich Olise vom ehemaligen Fürther Zlatko Tripic provozieren lassen und diesem den Ball gegen den Kopf geworfen. Dafür gab es die Gelb-Rote Karte. In Unterzahl kassierten die Münchner spät noch das 3:3 durch Herman Haugen - ganz zur Freude seines Teamkollegen Kristoffer Askildsen, der im Gespräch mit "TV" auffällig über Olise herzog.

"Was für ein Idiot dachte ich, als er den Ball warf", kommentierte Stavangers Mittelfeldmann die aufsehenerregende Szene, für die der FCB-Angreifer unter Beschuss geriet - auch intern. "Diese Rote Karte ist überblöd. Das haben wir deutlich angesprochen. Michael muss sich da besser im Griff haben. Das weiß er. Man hat gesehen, dass er das schade findet für die Mannschaft", betonte Trainer Vincent Kompany bei "Prime Video".

12:08 Uhr

Bayern-Star redet sich wegen Schiedsrichter in Rage

Konrad Laimer war nach dem Patzer des FC Bayern bei Viking Stavanger (3:3) reichlich bedient. Sein Ärger bezog sich nicht nur auf die Leistung seiner Mannschaft, sondern auch auf die des Schiedsrichters. Eine Szene in der Schlussphase brachte den Außenverteidiger mächtig in Rage: Der österreichische Nationalspieler blieb nach einem Zweikampf mit Viking-Angreifer Zlatko Tripic am Boden, Schiedsrichter Kabakov ließ aber weiterlaufen.

"Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: 'Ist klar eine Karte'", so der 29-Jährige bei "Prime Video", der frustriert hinzufügte: "Der Schiri wollte ja sowieso pfeifen, was er wollte. Aber das ist eine andere Geschichte." Laimer führte aus: "Dann liege ich am Boden mit einer Kopfverletzung. Ich dachte auch immer, der Schiri müsste unterbrechen bei Kopfverletzungen – das war auch egal in dem Moment. Dann fragt er mich, ob ich eine medizinische Unterstützung brauche. Ich sage 'Nein' und dann schickt er mich einfach raus. Ich dachte, die Regeln sind: Ich muss nur raus, wenn die medizinische Unterstützung auf den Platz kommt."

Bitter: Da Michael Olise wenige Minuten zuvor mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden war, mussten die Münchner kurzzeitig mit zwei Mann weniger spielen. Laimer schloss seine Kritik mit den Worten: "Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden!"

11:26 Uhr

Derby-Ärger: Vermummte überfallen Rivalen

Knapp zwei Wochen vor dem Niedersachsen-Derby sind mehrere vermummte Anhänger von Hannover 96 in eine Halle in Braunschweig eingedrungen und haben Utensilien der Fanszene von Eintracht Braunschweig entwendet. Das bestätigte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Zwischen beiden Lagern sei es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen

Zuvor hatte unter anderem die "Neue Presse" über den Vorfall berichtet. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 19.30 Uhr am Sonntagabend in der Millennium-Halle in Braunschweig. Dort hatten Eintracht-Anhänger an Choreografie-Material für die Partie am 25. Oktober (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gearbeitet, als die Gruppe in die Halle eindrang.

10:49 Uhr

Bericht: FIFA plant neuen Schachzug mit noch mehr Geld

Die FIFA plant laut Medieninformationen eine gigantische Ausschüttung an ihre Mitgliedsverbände. Unter Berufung auf ein FIFA-Dokument berichtet die US-Nachrichtenagentur AP, dass der Fußball-Weltverband mit dem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino an der Spitze zwischen 2027 und 2030 6,35 Milliarden US-Dollar (rund 5,6 Milliarden Euro) verteilen wolle, darunter eine deutlich erhöhte Zahlung von 25 Millionen US-Dollar (rund 22,3 Millionen Euro) an die einzelnen Nationalverbände.

Die FIFA begründet die Ausschüttung demnach mit dem großen kommerziellen Erfolg der WM im Sommer und will "die Investitionen in die Entwicklung des Fußballs in den 211 Mitgliedsverbänden, den Kontinentalverbänden und anderen Anteilseignern fördern". Der Weltverband war wegen einer Stellungnahme angefragt.

10:10 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

09:38 Uhr

Ausgebooteter DFB-Keeper macht klare Ansage an Klopp

Oliver Baumann fühlt sich fit genug für die Nationalmannschaft, ein Rücktritt ist trotz seiner Degradierung vor der WM und der Nichtnominierung durch Jürgen Klopp keine Option. Dem Bundestrainer will er die Wahl bewusst schwer machen.

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"Warum soll ich es ihm so einfach machen?" Baumann mit Klopp-Ansage

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08:50 Uhr

FC Bayern patzt und "die Fußballwelt ist schockiert"

Für den FC Bayern war es ein Abend zum Vergessen, Champions-League-Neuling Viking Stavanger dagegen wurde nach dem 3:3 (2:0) gegen den haushohen Favoriten in den heimischen Medien als Sieger gefeiert. "In Deutschland verstehen sie gar nicht, was da passiert ist", schrieb das "Dagbladet", der norwegische Rundfunk NRK berichtete begeistert vom "Oktoberfest in Stavanger" und Verdens Gang sah "ein Karussell von einem Fußballspiel".

Dagbladet: "Stavanger hat die Bayern erschüttert! Die Fußballwelt ist schockiert und in Deutschland verstehen sie gar nicht, was da passiert ist."

Verdens Gang: "Ein Karussell von einem Fußballspiel. Und es hätte noch größer werden können: Viking war dem Sieg nah."

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Olises Rote Karte sorgt für Zündstoff nach Remis

Aftenblad: "Rote Karte und Drama, als Stavanger die ganze Fußballwelt schockierte. Nie zuvor gab es einen größeren Favoriten in der Lyse Arena, aber Viking hat darauf gepfiffen. Dieser Fußballabend geht in die Geschichtsbücher ein."

NRK: "Oktoberfest in Stavanger! Viking gelingt ein Meisterstück in einem unglaublichen Drama."

TV2: "Historischer CL-Abend in Stavanger. Ein Wahnsinnsspiel, das fast alles hatte. Olise verliert auf irrwitzige Art seinen Kopf."

08:17 Uhr

"Dreckssack" auf dem Platz? Olises Rote Karte sorgt für Zündstoff

Nach dem 3:3 bei Viking Stavanger sorgt vor allem Michael Olises Rote Karte für Gesprächsstoff. Sportvorstand Max Eberl ordnet den Ballwurf ein und spricht von "gespielt wie ein Dreckssack".

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Olises Rote Karte sorgt für Zündstoff nach Remis

07:42 Uhr

Stützles Senators kassieren tüchtige Abreibung

Trotz eines weiteren Scorerpunkts von Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle ist die kleine Siegesserie der Ottawa Senators in der NHL gerissen. Gegen die St. Louis Blues kassierten die Kanadier eine herbe 2:7-Pleite. Stützle bereitete den 1:2-Anschlusstreffer von Claude Giroux (38.) vor. Es war bereits der elfte Scorerpunkt im siebten Saisonspiel für den Deutschen.

Nach zuletzt drei Erfolgen nacheinander ging Ottawa erstmals wieder leer aus. Insgesamt stehen die Senators zum Start der Spielzeit jedoch gut da: Mit fünf Siegen und zwei Niederlagen stehen sie in der Atlantic Division ganz oben. Den dritten Sieg in Serie feierten Nationaltorhüter Philipp Grubauer und die Seattle Kraken beim 3:2 bei den Philadelphia Flyers nach Penaltyschießen. Der Goalie war dabei einer der Garanten für den Erfolg und hielt 24 der 26 Schüsse auf sein Tor. Im Shootout parierte er vier Penaltys der Flyers, ehe Bobby McMann das Spiel für Seattle entschied.

07:02 Uhr

8,4 Sekunden für die Ewigkeit: Manuel Neuer leistet sich unfassbaren Patzer

Augsburgs Robin Fellhauer trifft nach nur 8,4 Sekunden zur 1:0 Führung gegen den FC Bayern. Nach einem fatalen Fehler von Manuel Neuer läuft er alleine auf das Tor zu und muss die Kugel nur noch einschieben. Er stellt damit einen neuen Rekord für das schnellste Bundesliga-Tor der Geschichte auf.

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Manuel Neuers Bock folgt schnellstes Tor der Bundesliga-Geschichte

06:14 Uhr

Gefrusteter Kompany wundert sich über seine Bayern-Stars

Nach dem wilden 3:3 (0:2) bei Viking Stavanger hat Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany die Spielweise seiner Stars kritisiert. Er sprach von "totalen Konzentrationsfehlern". Zudem sei sein Team "einfach nicht schlau" gewesen: "Nicht gegen Augsburg, wo wir nach acht Sekunden ein Gegentor bekommen. Nicht gegen Viking, wo wir nach anderthalb Minuten ein Gegentor bekommen", monierte Kompany.

Auch Sportvorstand Max Eberl sprach frustriert von "zu vielen Fehlern - und dann kannst du eben auch hier in Stavanger nicht gewinnen. Das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft. Unser Niveau in der Mannschaft ist ein anderes und das kriegen wir momentan nicht auf den Platz", sagte Eberl. Kompany und Eberl sprachen Joshua Kimmich und Co. nicht den Willen ab. "Aber zwei Tore in Augsburg, drei Tore in Stavanger sprechen eine eindeutige Sprache", so Eberl. Zudem lassen die Münchner gerade (zu) viele Torchancen aus. 

05:26 Uhr

Bayern-Coach Kompany kritisiert Olise: "überblöd"

Im norwegischen TV war euphorisch vom "Oktoberfest in Stavanger" die Rede - dem FC Bayern war dagegen überhaupt nicht nach Feiern zumute. Das wilde 3:3 (0:2) bei Champions-League-Neuling Viking Stavanger sorgte bei den Münchnern für reichlich Frust. Kritik musste sich vor allem Superstar Michael Olise wegen seiner unnötigen Gelb-Roten Karte (74.) nach einer Unsportlichkeit gefallen lassen.

"Diese Rote Karte ist überblöd. Das haben wir deutlich angesprochen. Michael muss sich da besser im Griff haben. Das weiß er. Man hat gesehen, dass er das schade findet für die Mannschaft. Heute war es kein Finale, kein Halbfinale. Aber diese Momente sind entscheidend in einer Saison", sagte Trainer Vincent Kompany mit finsterer Miene bei Prime Video.

Olise hatte sich nach einem Gerangel nicht im Griff und warf Viking-Kapitän Zlatko Tripic frustriert den Ball an den Kopf. Auch von Doppelpacker Harry Kane gab es kritische Worte. "Michael ist total geknickt, aber die Verantwortung muss er übernehmen. Er muss daraus lernen", sagte der Torjäger. Olise wird nun am kommenden Mittwoch im Gigantenduell mit dem englischen Meister FC Arsenal fehlen.