Keine Visa erhalten

USA verweigern Fans der Elfenbeinküste die Einreise

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Die Spieler der Elfenbeinküste werden ohne Unterstützung aus der Heimat auskommen müssen. (Foto: picture alliance / SIPA)
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11.06.2026 | 15:17 Uhr
Nach dem Iran und Haiti trifft es auch einen deutschen WM-Gruppengegner: Fans der Elfenbeinküste erhalten keine Visa für die USA. Ein Fan-Vertreter verweist auf eine deutliche Botschaft aus Washington.

Die strengen Visa-Bestimmungen in den USA haben nun offenbar auch den deutschen WM-Gruppengegner Elfenbeinküste getroffen. Nach Angaben der Fanvereinigung des afrikanischen Landes hat es keine Einreiseerlaubnis gegeben, die "Elefanten" müssen beim Fußballturnier wohl ohne Unterstützung aus der Heimat auskommen.

"Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will", sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE), der Nachrichtenagentur AFP. "Die USA haben uns gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, dass sie unsere Fans nicht dort haben wollen."

Im März hatte Kouadio noch gehofft, dass 500 Fans aus Afrika anreisen würden. Aber nun habe nur eine Handvoll CNSE-Funktionäre die Genehmigung erhalten, um sich bei der WM "um die in den USA ansässigen ivorischen Fans zu kümmern", heißt es in der Stellungnahme.

Es ist das nächste Kapitel beim Dauerthema Einreise. So hatte der somalische Schiedsrichter Omar Artan zwar ein Visum, wurde aber nach seiner Ankunft über Stunden verhört, in einer Einzelzelle festgehalten und abschließend des Landes verwiesen. Die FIFA proklamierte die "inklusivste WM aller Zeiten", doch gegen 39 Länder hat die Trump-Regierung Einreiseverbote verhängt, darunter auch WM-Teilnehmer wie Haiti und Iran. Für Fans aus dem Senegal gelten zudem strenge Auflagen.

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Die Elfenbeinküste bestreitet zwei ihrer drei Gruppenspiele in Philadelphia. Am Montag geht es dort gegen Ecuador und am 25. Juni gegen Curacao. Das Duell mit der deutschen Mannschaft findet am 20. Juni in Toronto statt.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/dpa