Der Sport-Tag
8. Dezember 2025
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22:38 Uhr

Berichte: Wolfsburg findet neuen Sportdirektor

Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt soll Medienberichten zufolge neuer Sportdirektor beim VfL Wolfsburg werden. Das berichteten der "Kicker" und die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung". Demnach sollen sich die beiden Fußball-Bundesligisten geeinigt haben und der Wechsel noch in dieser Woche über die Bühne gehen.

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Pirmin Schwegler beim Testspiel FC Fulham - Eintracht Frankfurt im August. (Foto: picture alliance / HMB Media)

Schwegler arbeitet seit Anfang des Jahres als Leiter Profifußball an der Seite von Sportvorstand Markus Krösche und Sportdirektor Timmo Hardung bei seinem Ex-Verein Eintracht, wo er einst Kapitän war. Bei den Niedersachsen, die nach der Trennung von Sebastian Schindzielorz einen Nachfolger auf der Sportdirektor-Position suchen, wäre Schwegler künftig unter Geschäftsführer Peter Christiansen angesiedelt. Zuvor hatten Andreas Schicker von der TSG 1899 Hoffenheim und Hannover-96-Geschäftsführer Marcus Mann dem VfL Wolfsburg eine Absage erteilt.

Berichte: Wolfsburg findet neuen Sportdirektor
22:03 Uhr

Vincent Kompany schickt Bayern-Star in den Kurzurlaub

Trainer Vincent Kompany gönnt Vielspieler Luis Díaz im Jahresendspurt des FC Bayern München einen Kurzurlaub. Möglich macht die ungewohnte Maßnahme eine Doppel-Sperre des kolumbianischen Fußball-Nationalspielers in dieser Woche. "Er wird einige Tage nicht hier sein", berichtete Kompany am Montag nach dem Abschlusstraining für das Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon, bei dem der 28 Jahre alte Díaz nicht auf dem Platz dabei war.

Der Flügelstürmer ist am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) letztmals wegen seiner Roten Karte aus dem Spiel bei Paris Saint-Germain gesperrt. Beim 5:0 gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag sah der Flügelstürmer zudem seine fünfte Gelbe Karte in dieser Bundesliga-Saison. Damit muss er am kommenden Sonntag beim Heimspiel des Rekordmeisters gegen Mainz ebenfalls aussetzen.

Auf diese Entwicklung reagierte Kompany. "Lucho hat immer alles gespielt, nicht nur für uns, sondern auch für die Nationalmannschaft. Er hat auch die längsten Reisen. Man spricht immer über mehr und mehr Spiele. Ich glaube, das ist jetzt einfach vernünftig, dass er ein paar Tage weg ist und dann mental und physisch wieder hundert Prozent zurückkommt", erklärte der Bayern-Coach. "Wichtig ist für mich, dass er jetzt mit seiner Familie zusammen ist."

Vincent Kompany schickt Bayern-Star in den Kurzurlaub
21:39 Uhr

Jets-Profi niedergeschossen - Polizei schnappt Verdächtigen

Rund drei Wochen nach den Schüssen auf American-Football-Profi Kris Boyd ist einem Medienbericht zufolge ein Verdächtiger in Haft. Wie ABC berichtet, hat sich ein 20-Jähriger in Buffalo (US-Bundesstaat New York) bei der Polizei gestellt. Anklage sei noch nicht erhoben worden. Voraussichtlich solle der Verdächtige in den kommenden Tagen nach New York überstellt werden, um sich dort vor Gericht zu verantworten, hieß es auf der Homepage des TV-Senders.

Football-Profi Kris Boyd vom NFL-Club New York Jets war am 16. November in einem Restaurant in New York niedergeschossen worden. Der 29-Jährige war Berichten zufolge im Bauchraum getroffen worden. Anschließend hatte er sich mehreren Operationen unterziehen müssen. Das Krankenhaus hat er inzwischen wieder verlassen können und seine Kollegen kürzlich mit dem Besuch bei einem Teammeeting überrascht.

Jets-Profi niedergeschossen - Polizei schnappt Verdächtigen
21:05 Uhr

Deutscher NBA-Star kommt mit dem Schrecken davon

Der deutsche Basketballstar Franz Wagner ist nach seiner Schrecksekunde glimpflich davongekommen. Wie sein Klub Orlando Magic am Montag bekannt gab, zog sich der Welt- und Europameister am Sonntag bei der 100:106-Niederlage bei den New York Knicks eine schwere Verstauchung des linken Knöchels zu. Zur Ausfalldauer machte das NBA-Team keine genauen Angaben, laut ESPN müsse er aber lediglich "zwischen zwei bis vier Wochen" pausieren.

Wagner war am Sonntag, 4:43 Minuten vor Ende des ersten Viertels, beim Versuch, einen hohen Pass zu fangen, von seinem deutschen Gegenspieler Ariel Hukporti gefoult worden – und unglücklich auf dem Boden gelandet. Mit schmerzerfülltem Gesicht hielt er sich das Knie und wand sich auf dem Court. Doch die schlimmsten Befürchtungen, wie einen möglichen Kreuzbandriss, bestätigte die MRT-Untersuchung in Florida nun nicht. Damit muss Wagner wohl auch nicht auf sein "Heimspiel" am 15. Januar verzichten, wenn Orlando in Berlin auf die Memphis Grizzlies trifft.

Deutscher NBA-Star kommt mit dem Schrecken davon
20:34 Uhr

Er wollte doch nur ein Tor verhindern: Stuttgart-Verteidger gesperrt

Verteidiger Lorenz Assignon vom VfB Stuttgart muss nach seinem kuriosen Handspiel gegen Bayern München nur eine kurze Zwangspause einlegen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den Franzosen in Folge seiner Roten Karte beim 0:5 für ein Meisterschaftsspiel. Der VfB stimmte dem Urteil zu. Nach einem Schuss von Michael Olise in der 81. Minute hatte Assignon am vergangenen Samstag den Ball bewusst und offensichtlich mit der Hand auf der Torlinie abgewehrt - sieben Minuten nach seiner Einwechslung. Nun verpasst er das Duell bei Werder Bremen am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de).

"Das war eine Kurzschlusshandlung mit dem ersten Impuls: 'Ich möchte ein Tor verteidigen'. Das alles passiert ja in Millisekunden", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: "Aber es war sicherlich nicht die richtige Entscheidung. Wir sind dann in Unterzahl - und er steht uns jetzt nicht zur Verfügung für den Endspurt in diesem Jahr. "Allerdings kann Assignon sowohl in der Europa League am Donnerstagabend (18.45 Uhr/RTL+ und im Liveticker auf ntv.de) gegen Maccabi Tel Aviv mitwirken als auch im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres gegen die TSG Hoffenheim (20. Dezember).

Er wollte doch nur ein Tor verhindern: Stuttgart-Verteidger gesperrt
19:33 Uhr

Biathlon-Weltmeisterin Preuß vom Pech verfolgt

Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß muss um ihren Start beim zweiten Saison-Weltcup bangen. Die Weltcupgesamtsiegerin hat es beim Auftakt im schwedischen Östersund doch schlimmer getroffen als bisher bekannt. "Leider hat's mich letzte Woche mit Influenza & Corona erwischt. Es geht aufwärts, aber noch heißt es abwarten & Tee trinken. Daumen drücken, dass die Energie schnell zurückkommt!", schrieb die 31-Jährige auf Instagram. Der zweite Weltcup beginnt am Freitag im österreichischen Hochfilzen mit dem Sprint. Höhepunkt der kommenden Monate sind die Olympischen Winterspiele mit den Biathlonrennen im italienischen Antholz.

Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von gesundheitlichen Problemen ausgebremst wurde, hatte beim Start in den Olympia-Winter in der Staffel (1 Strafrunde/11. Platz) und als 29. im Einzel unerwartet geschwächelt. Anschließend wunderte sie sich auch über ihre schwache Laufform. Danach ließ Preuß wegen Halsschmerzen den Sprint und damit auch den Verfolger in Mittelschweden aus. Jetzt die bittere Information. Nach einer Operation an den Nasennebenhöhlen war Preuß im vergangenen Winter erstmals eine optimale Saison gelungen. Sie gewann unter anderem gleich vier WM-Medaillen.

Biathlon-Weltmeisterin Preuß vom Pech verfolgt
18:43 Uhr

"Für Rest der Welt normal": Bierhoff verteidigt FIFA-Friedenspreis für Trump

Trump wird mit dem FIFA-Friedenspreis ausgezeichnet - die Sorge vor einer politisch überlagerten Weltmeisterschaft ist groß. Ex-DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff warnt jedoch davor, politische Debatten aus deutscher Perspektive überzugewichten. Die Welt sehe Trump und die WM in den USA teils völlig anders.

"Für Rest der Welt normal": Bierhoff verteidigt FIFA-Friedenspreis für Trump
17:43 Uhr

Auslosung sorgte für Probleme: DFB gibt neuen Gegner bekannt

Die deutsche Nationalmannschaft startet mit einem Länderspiel in der Schweiz ins WM-Jahr. Der erste von vier Turniertests findet am 27. März in Basel statt. "Seit der Auslosung ist die Weltmeisterschaft für uns alle greifbar - und die Vorfreude auf ein sportlich hochklassiges Turnier riesig", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann und betonte: "Jetzt ist jede Trainingseinheit und vor allem jedes Länderspiel auf dem Weg zur WM doppelt wertvoll."

Die Schweiz sei dabei "ein großartiger Gegner keine drei Monate vor unserem Start in das Turnier, sie wird uns alles abverlangen. Die Spiele gegen die Schweiz waren immer besondere - das wird auch dieses Mal nicht anders sein."

Mit der Ansetzung nimmt der Fahrplan bis zum XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada immer konkretere Formen an. Lediglich der zweite Gegner am 30. März ist offen, nachdem die DFB-Elf bei der WM-Auslosung am vergangenen Freitag mit Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) in die Gruppe E gelost wurde. Gegen den Afrikameister sollte eigentlich der zweite Test steigen.

Auslosung sorgte für Probleme: DFB gibt neuen Gegner bekannt
17:01 Uhr

Nach 262 Tagen Verletzungspause: Bayern-Außenverteidiger zurück im Kader

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat eine Rückkehr von Alphonso Davies nach 262 Tagen Pause schon gegen Sporting Lissabon in Aussicht gestellt. "Die Möglichkeit ist da, dass er im Kader steht", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) gegen den Double-Sieger aus Portugal. "Wenn das Spiel so eng wird, wie ich glaube", ergänzte der Bayern-Coach, werde Davies aber "wahrscheinlich eher keine Minute bekommen". Aber alles vor Weihnachten sei ohnehin "Bonus". Vor dem 5:0 in Stuttgart hatte Kompany schon einen Kurzeinsatz des Kanadiers für Sonntag im Ligaspiel gegen Mainz angedeutet.

Davies hatte sich am 23. März beim Einsatz für die kanadische Nationalmannschaft gegen die USA schwer am rechten Knie verletzt und unter anderem einen Kreuzbandriss erlitten. Trotz der achteinhalb Monate langen Pause erwartet Kompany den Defensivspieler "ganz stark zurück. Er hat keinen Druck. Aber mein Gefühl ist, dass er einfach besser zurückkommt aus dieser Verletzung."

Nach 262 Tagen Verletzungspause: Bayern-Außenverteidiger zurück im Kader
16:11 Uhr

Gerücht: Personal-Knall bei Verstappen-Team

Der als Weltmeister entthronte Formel-1-Topstar Max Verstappen verliert anscheinend einen wichtigen Vertrauten. Beim Versuch, sich den WM-Titel von Lando Norris im kommenden Jahr wiederzuholen, muss der Red-Bull-Fahrer angeblich auf den langjährigen Motorsport-Berater Helmut Marko verzichten. Das berichtet die britische Zeitung "Telegraph". Der 82 Jahre alte Österreicher wird das Team demnach zum Ende des Jahres verlassen.

Unmittelbar nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi hatte Marko seine Zukunft bei Red Bull noch offengelassen. "Mal sehen", hatte Marko bei Sky lediglich auf eine entsprechende Frage geantwortet. Verstappen hatte stets gesagt, er würde sich einen Verbleib des Österreichers wünschen. Marko ist seit 20 Jahren bei Red Bull tätig und gilt als wichtiger Förderer des Niederländers.

Rund um den Jahreswechsel war Marko in einen Machtkampf bei dem Rennstall mit dem damaligen Teamchef Christian Horner verwickelt gewesen, nachdem dem Briten von einer Angestellten unangemessenes Verhalten vorgeworfen worden war. Dabei hatte sich vor allem Verstappens Vater Jos klar gegen Horner positioniert, der schließlich wenige Monate später inmitten einer sportlichen Krise des Teams gehen musste. In dieser Phase hieß es auch, Verstappens Verbleib bei Red Bull sei vertraglich mit Marko verknüpft.

Gerücht: Personal-Knall bei Verstappen-Team
15:38 Uhr

Kufen-Horror: Eishockey-Profi wird Achillessehne aufgeschlitzt

Eishockey-Routinier Constantin Braun muss wegen einer ebenso heftigen wie unglücklichen Verletzung seine Saison vorzeitig beenden. Dem Abwehrspieler der Nürnberg Ice Tigers wurde im Spiel bei den Kölner Haien die Achillessehne des linken Beins unabsichtlich von der Kufe eines gegnerischen Spielers durchgeschnitten. Der folgenschwere Unfall ereignete sich bereits am vorigen Freitag, wie die Franken mitteilten. An diesem Donnerstag soll der ehemalige Nationalspieler nun operiert werden.

Für den fünfmaligen Meisterspieler der Eisbären Berlin ist die Verletzung auch deshalb besonders bitter, weil der 37-Jährige just im Match gegen Köln sein Comeback nach einer mehrwöchigen Pause wegen einer Fußverletzung gegeben hatte. Die Ice Tigers haben generell in dieser Saison mit einem heftigen Verletzungspech und dadurch vielen Ausfällen zu kämpfen.

Kufen-Horror: Eishockey-Profi wird Achillessehne aufgeschlitzt
15:29 Uhr

"Ofen aus": Deutscher Leichtathletik-Star ist nach "unheimlich schmerzhafter Erfahrung" geschockt

Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause hat sich nach ihrem bitteren Aus bei ihrem Marathon-Debüt in Valencia auf Instagram zu Wort gemeldet. "Die gestrige Erfahrung schmerzt unheimlich", schrieb Krause, die gestern erstmals über die 42,195 Kilometer an der Startlinie stand.

"Ich wünschte, ich hätte eine Erklärung, warum mein Körper gestern ab Kilometer 26 plötzlich gestreikt hat. Warum ich so früh nicht mehr auf Kurs bleiben konnte. Bin ich zu 'schwach' für Marathon? Waren 11 Wochen zur Vorbereitung einfach zu ambitioniert und schlichtweg zu kurz? Oder war gestern einfach nicht mein Tag?", fragte sich Krause.

Die zweimalige Europameisterin über 3000 Meter Hindernis musste ihren ersten Marathon bei Kilometer 34 abbrechen. Bis dahin hatte Krause ein durchaus gutes Rennen abgeliefert und die angestrebte 2:30-Stunden-Marke im Blick. Ab Kilometer 26 habe sie gemerkt, dass "der Ofen schlagartig aus" gewesen sei, und versuchte danach acht Kilometer lang, zurück in die Spur zu finden – jedoch ohne Erfolg.

"Ofen aus": Deutscher Leichtathletik-Star ist nach "unheimlich schmerzhafter Erfahrung" geschockt
15:01 Uhr

Kritik an BVB-Fußball? Julian Brandt hat alles nicht so gemeint

Julian Brandt hat seine Kritik an der Spielweise von Borussia Dortmund am Tag nach dem Erfolg gegen die TSG Hoffenheim (2:0) eingeordnet. "Ich meinte mit der Aussage explizit das Spiel gegen Hoffenheim, nicht unseren Fußball allgemein. Das weiß der Trainer auch", sagte der 29-Jährige bei Sky.

Trotz des Erfolgs hatte sich der 48-malige Nationalspieler zunächst nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt des Teams von Trainer Niko Kovac gezeigt. "Es ist, wenn man ehrlich ist, nicht meine Art und Weise, Fußball zu spielen, wenn man sich die 90 Minuten anguckt", sagte Brandt. Er würde lieber "mit mehr Ballbesitz und mehr Kontrolle, vielleicht weniger hohen Bällen" spielen, führte er aus, der BVB habe sich an das Spiel der TSG "schon sehr angepasst".

Seine Aussagen wollte Brandt am Tag danach nicht als Generalkritik an der Ausrichtung unter Kovac verstanden wissen. Beim "relativ gut herausgespielten" 1:0 habe man gesehen, dass die Mannschaft mehr drauf habe: "Dementsprechend würde ich meiner Truppe mal unterstellen, dass sie es grundsätzlich kann", hatte der Dortmunder schon am Sonntagabend gesagt.

Kritik an BVB-Fußball? Julian Brandt hat alles nicht so gemeint
14:33 Uhr

Nach kritischen Berichten: Premier-League-Klub schmeißt Journalisten raus

Der "Guardian" ist eine der traditionsreichsten, größten Zeitungen im Vereinigten Königreich. Doch bei Brighton & Hove Albion wollen sie das Blatt künftig nicht mehr sehen, jedenfalls nicht im Stadion: Der Premier-League-Klub verkündet, dass es "unangemessen wäre, wenn Journalisten und Fotografen von "The Guardian" ab dem Spiel gegen West Ham am Sonntag für Spiele im Amex akkreditiert würden."

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Tony Bloom macht ein Vermögen mit Glücksspiel. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Dieser Schritt folgt auf Berichte im "Guardian", in denen von möglichen Unregelmäßigkeiten bei Klub-Mehrheitsaktionär Tony Bloom die Rede war. Bloom, ein Milliardär, der sein Vermögen mit Glücksspiel gemacht hat. Der "Guardian" enthüllte letzte Woche, dass Bloom in einem Gerichtsverfahren beschuldigt wird, "Strohmänner" eingesetzt zu haben, wenn sein Glücksspielsyndikat Wetten auf Sportereignisse platzierte. Am Freitag veröffentlichte der "Guardian" einen zweiten Artikel, der sich auf Vorwürfe konzentrierte, Bloom könnte ein anonymer Spieler sein, der hinter Gewinnen in Höhe von 70 Millionen Dollar (52 Millionen Pfund) steckt – darunter angeblich auch Wetten auf seine Fußballmannschaften.

Bloom hatte nach der Veröffentlichung der Berichte erklärt: "Ich kann unseren Fans kategorisch versichern, dass ich seit meiner Übernahme des Vereins im Jahr 2009 keine Wetten auf Spiele von Brighton & Hove Albion abgeschlossen habe." Iain Duncan Smith, ehemaliger Vorsitzender der Konservativen Partei, sagte: "Der Fußballverband muss viel transparenter mit seiner laxen Politik hinsichtlich der Verwendung von Glücksspielgeldern bei der Führung seiner Vereine umgehen."

Nach kritischen Berichten: Premier-League-Klub schmeißt Journalisten raus
13:35 Uhr

Bayern-Boss Max Eberl zapft ungewöhnliche Quelle an

Bei seinen intensiven Recherchen über Sporting Lissabon zapfte Max Eberl auch eine ungewöhnliche Quelle an. Der Sportvorstand des FC Bayern nutzte die Gelegenheit, um sich nach der prächtigen Münchner 5:0-Generalprobe beim VfB Stuttgart bei Schiedsrichter Tobias Stieler einen Form-Check über Portugals Fußball-Meister einzuholen.

"Sporting ist gut", lautet spätestens seitdem Eberls Einschätzung des Champions-League-Gegners am frühen Dienstagabend (18.45 Uhr) in der Allianz Arena. "Ich habe ehrlicherweise mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen, weil der Herr Stieler Sporting gegen Brügge gepfiffen hat", verriet Eberl, als er zur Einordnung des Gegners befragt wurde. Was er vom direkt beteiligten Augenzeugen Stieler angesichts des 3:0-Heimsieges der Portugiesen erfuhr, überraschte Bayerns Sportchef aber nicht wirklich.

"Er hat schon gesagt, dass das eine sehr, sehr gute Truppe ist", sagte Eberl. "Das hätte ich jetzt nicht gebraucht. Aber es ist noch mal die Bestätigung dessen, was man so fühlt", meinte Bayerns Sportvorstand. Und das Gefühl sei, "dass Sporting einfach eine sehr gute Mannschaft hat".

Bayern-Boss Max Eberl zapft ungewöhnliche Quelle an
12:52 Uhr

Rooney übt vernichtende Kritik an Superstar Salah

Die englische Stürmer-Ikone Wayne Rooney ist mit Superstar Mohamed Salah vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool nach dessen aufsehenerregendem Interview hart ins Gericht gegangen. "Salah zerstört sein Vermächtnis, auf ganzer Linie", sagte Rooney in seinem Podcast. Rooney forderte, Teammanager Arne Slot müsse den ägyptischen Nationalspieler zwingend aus dem Kader streichen. Salah habe "alles falsch gemacht. Ich bin sicher, er wird es irgendwann bereuen."

Salah hatte sein Verhältnis zu Slot am Samstagabend nach dem 3:3 bei Leeds United als zerrüttet beschrieben. "Es fühlt sich an, als hätte der Klub mich unter den Bus geworfen", sagte er und deutete einen Abschied im Winter an. Die BBC schrieb von "einem der explosivsten Interviews der Premier-League-Ära", in der Presse war von "Rebellion", "Bürgerkrieg" und "Inferno" zu lesen. Die "New York Times" fragte: "Was hast du nur getan, Mo?"

Rooney übt vernichtende Kritik an Superstar Salah
12:05 Uhr

Salah oder Slot weg? FC Liverpool droht der Super-Knall

Die Zukunft von Trainer Arne Slot beim FC Liverpool steht mehr denn je in den Sternen. Nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Leeds United und der schlagzeilenträchtigen Frontalattacke von Superstar Mo Salah wackelt der Stuhl des Niederländers kräftig. Laut Angaben des Portals "Caught Offside" gibt es "Riesenzweifel" an Slots Zukunft an der Anfield Road. Dies sei aus Beraterkreisen zu hören.

Der Status quo der Reds ist in der Tat alarmierend. In der Liga konnte die mit vielen Hundert Millionen Euro aufgerüstete Mannschaft nur eins der letzten fünf Spiele gewinnen. Derzeit rangiert man auf dem inakzeptablen neunten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Spitzenreiter Arsenal beträgt bereits zehn Punkte. Auch in der Champions League steht Liverpool mit "nur" neun von 15 möglichen Punkten nicht sonderlich rosig da. Zu allem Überfluss eröffnete Salah auch noch einen Schauplatz, als er Slot und den Klub öffentlich angriff. Der Ägypter erklärte, er fühle sich fallen gelassen und vor den Bus geworfen.

Geht es nach "talkSPORT", gestaltet sich die Lage jedoch etwas anders. Dort heißt es, dass der Meister-Trainer nach wie vor die Rückendeckung der Vereinsspitze genieße und sein Job noch nicht in Gefahr sei. Was den Fall Salah angeht, rechnet "talkSPORT" damit, dass der Stürmer mindestens für das kommende Champions-League-Spiel bei Inter Mailand aussortiert wird. Die "BBC" berichtet derweil, dass Salah unter Slot keine Zukunft mehr für sich beim FC Liverpool sieht, sich der Verein also zwischen ihm und dem Meister-Trainer entscheiden müsse.

Salah oder Slot weg? FC Liverpool droht der Super-Knall
11:29 Uhr

Experte wundert sich: BVB-Strategie ein "Ritt auf der Rasierklinge"

ntv-Sportchef Ivo Hrstic kommentiert die Siege vom HSV und dem BVB am Wochenende. Die Hamburger "haben einfach Bock auf Bundesliga", die jungen Talente würden für Energie auf dem Platz sorgen, so Hrstic. Den "Minimalisten-Fußball" des BVB stuft er jedoch als riskant ein, "das kann schnell kippen".

Experte wundert sich: BVB-Strategie ein "Ritt auf der Rasierklinge"
10:45 Uhr

Liverpool-Legende Fowler veröffentlicht Foto nach Krebs-OP

Der frühere britische Fußballprofi Robbie Fowler hat eine Hautkrebserkrankung öffentlich gemacht. Ihm sei bei einem Eingriff eine kleine Stelle über dem linken Auge entfernt worden, teilte der ehemalige Stürmerstar des FC Liverpool in den sozialen Medien mit. Der 50-Jährige teilte dazu ein Foto, das vor der Operation gemacht wurde, und ein weiteres, das danach aufgenommen wurde. Der heutige TV-Experte verband seine Nachricht mit dem Aufruf, dass mehr Menschen auffällige Stellen auf der Haut kontrollieren lassen sollten.

Liverpool-Legende Fowler veröffentlicht Foto nach Krebs-OP
10:10 Uhr

Werder-Coach reagiert auf überraschenden Vorwurf

Trainer Horst Steffen von Werder Bremen hat seine Spieler nach der Derby-Niederlage gegen den Hamburger SV in Schutz genommen. Es sei ein Leichtes, die Einstellung oder die Bereitschaft zu kritisieren. "Das kann ich heute in keinster Weise bestätigen", sagte der Coach. "Beide Mannschaften haben gefightet um den Sieg. Wir sind nach dem 1:2 zurückgekommen und haben gezeigt: Wir schenken das nicht her. Wir sind da."

Durch ein spätes Gegentor von Yussuf Poulsen verloren die Bremer im Hamburger Volksparkstadion mit 2:3 (1:0). So bitter diese Niederlage auch zustande kam, so enttäuschend war Werders Leistung über die gesamte Spielzeit. Allein die Zweikampf-Bilanz von 105:72 für den HSV zeigte, dass der Aufsteiger deutlich mehr in dieses Spiel investierte.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mich fuckt es einfach enorm ab, ich bin sehr sauer", sagte der gebürtige Hamburger Justin Njinmah, der in der 78. Minute noch das 2:2 für Werder erzielt hatte. "Wir haben uns viel mehr vorgenommen. Wir haben auch schon in der ersten Halbzeit nicht in unser Spiel gefunden. Über das gesamte Spiel würde ich nicht sagen, dass wir es verdient gehabt hätten, zu gewinnen. Es tut doppelt und dreifach weh."

Werder-Coach reagiert auf überraschenden Vorwurf
09:34 Uhr

Schwangerschaft erfunden: Erpresserin muss ins Gefängnis

Aufatmen bei Heung-min Son: Die Frau, die den südkoreanischen Fußballstar mit einer erfundenen Schwangerschaft erpresst hatte, ist zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das berichtete Yonhap News TV. Ihr Komplize muss zwei Jahre in Haft.

Die Frau soll dem damaligen Kapitän der Tottenham Hotspurs, mittlerweile in Diensten des Los Angeles FC, im Juni vergangenen Jahres mitgeteilt haben, von ihm schwanger zu sein und Schweigegeld in Höhe von umgerechnet rund 170.000 Euro gefordert haben. Medienberichten zufolge soll sie das Geld anschließend für Luxusartikel ausgegeben haben. In diesem Jahr versuchte sie es mit ihrem Komplizen erneut, Son zeigte das Duo daraufhin an. Im vergangenen Monat war Son bei einer nichtöffentlichen Verhandlung als Zeuge aufgetreten. Die Frau und der Mittäter befinden sich seit Mai in Haft.

Schwangerschaft erfunden: Erpresserin muss ins Gefängnis
08:26 Uhr

Liverpools fassungsloser Superstar Salah steht vor Blitz-Flucht

Verlässt Klublegende Mohamed Salah den FC Liverpool im Januar? Wie "The Sun" berichtet, sei al-Hilal aus Saudi-Arabien bereit, ein Angebot für den Offensivstar abzugeben. Salah spielt bei den Reds unter Coach Arne Slot aktuell nur noch eine Nebenrolle. Nachdem er gegen Aufsteiger Leeds United (3:3) am Wochenende nicht zum Einsatz gekommen war, ließ der 33-Jährige seinem Frust freien Lauf. Er fühle sich "unter den Bus geworfen", klagte Salah unter anderem.

"Ich kann es nicht fassen. Ich sitze wieder 90 Minuten auf der Bank", sagte er nach dem Spiel weiter. "Das dritte Mal auf der Bank. Das ist mir zum ersten Mal in meiner Karriere passiert. Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Ich habe so viel für den Klub getan über all die Jahre, und besonders in der vergangenen Saison. Jetzt schmore ich auf der Bank und ich weiß nicht wieso."

Liverpools fassungsloser Superstar Salah steht vor Blitz-Flucht
07:37 Uhr

Panik in Bernabeu: Presse zerfetzt "chaotisches" Real Marid

Nur zwei Siege aus den vergangenen sieben Spielen, dazu der Sturz von der Tabellenspitze: Bei Real Madrid liegen nach dem nächsten schwachen Auftritt die Nerven blank - und die spanische Presse spart nicht an Kritik. "Madrid ist verloren!", titelte die "Marca". Das 0:2 (0:0) im Heimspiel gegen Celta Vigo samt mehrerer Platzverweise am Sonntagabend war für die Königlichen der Tiefpunkt der vergangenen Wochen. "Das Bernabéu wird panisch", schrieb die "AS". Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso sei "ein lustloser, uninspirierter Haufen", der Verein, so "Marca", "chaotisch" und "in der Krise".

Wettbewerbsübergreifend gelangen Real nur zwei Siege aus den vergangenen sieben Spielen. Seit dem Sieg im Clásico gegen den FC Barcelona Ende Oktober haben die Madrilenen in der Liga gerade einmal die Hälfte aller 18 möglichen Punkte geholt. Aus fünf Punkten Vorsprung sind so vier Punkte Rückstand auf Barcelona geworden. Entsprechend gerät auch Alonso zunehmend unter Druck. "Wir sind natürlich alle wütend", sagte der Spanier nach der Niederlage gegen Vigo: "Es war nicht das Spiel, das wir haben wollten, nicht das Ergebnis, das wir haben wollten."

Panik in Bernabeu: Presse zerfetzt "chaotisches" Real Marid
07:12 Uhr

DFB-Boss übt Kritik an der Friedensshow der FIFA

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig sieht die Vergabe eines sogenannten Friedenspreises durch den Weltverband FIFA kritisch. "Ich persönlich finde Fußball-Veranstaltungen generell nicht unbedingt dafür geeignet, solche Preise zu verleihen", sagte der 62-Jährige dem "Kicker", nachdem FIFA-Chef Gianni Infantino dem US-Präsidenten Donald Trump den neu geschaffenen Preis bei der WM-Auslosung überreicht hatte.

Alle, die mit dem Fußball zu tun hätten, neigten "manchmal dazu, ihn etwas zu überhöhen", sagte Rettig: "Aber Veränderungen in solchen Themen wie Frieden können und müssen Zivilgesellschaften und Politik herbeiführen und nicht der Fußball." Der DFB-Funktionär ergänzte, dass der Fußball und vor allem eine WM bereits "eine starke Botschaft" transportierten, da "junge Sportler" und "Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen" zusammenkämen.

Laut Rettig sollte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den "zentralen Fehler" des Turniers in Katar angesichts der drohenden Diskussionen rund um die Situation im Hauptgastgeberland USA nicht wiederholen. "Ich habe die WM 2022 ja nur von der Seitenlinie aus mitbekommen, aber damals hat man das von Ihnen beschriebene Thema in die Kabine gelassen", sagte er mit Blick auf die gesellschaftlichen Debatten rund um das Turnier.

DFB-Boss übt Kritik an der Friedensshow der FIFA
06:53 Uhr

Bitteres Aus: Gratz wirft große Chance weg

Skirennläufer Fabian Gratz hat im Olympiawinter sein nächstes Top-Ergebnis auf bittere Weise verpasst. Beim Riesenslalom in Beaver Creek schied der 28-Jährige im zweiten Durchgang früh nach einem Innenskifehler aus, im ersten Lauf hatte Gratz mit Rang sieben überzeugt und große Hoffnungen auf das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere geschürt.

Gratz war zuletzt mit Rang 13 im nahegelegenen Copper Mountain sein bisheriges Top-Resultat gelungen, damit schaffte er auch die halbe Norm für die Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar). Nun ließ Gratz die Chance liegen, sie ganz abzuhaken. Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt gewann in Colorado, der Dominator aus der Schweiz setzte sich vor Alex Vinatzer (Italien) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) durch. Odermatt, der seinen 49. Weltcupsieg feierte, lag 0,23 Sekunden vor Vinatzer und 0,34 Sekunden vor Kristoffersen.

Bitteres Aus: Gratz wirft große Chance weg
06:10 Uhr

Julian Brandt sagt Aufsehen erregende Sätze über das BVB-Spiel

Bei Julian Brandt hielt sich die Freude über nächsten Bundesliga-Heimerfolg von Borussia Dortmund in Grenzen. "Aufgrund des Sieges, aufgrund des Ergebnisses, aufgrund auch der Tabellensituation und des gesamten Spieltages ist es ein Sonntag, der einem das Gefühl gibt: Es war ein gelungener Tag", sagte der Fußball-Nationalspieler nach dem unspektakulären 2:0 (1:0) gegen die auswärtsstarke TSG Hoffenheim.

Aber: "Es ist, wenn man ehrlich ist, nicht meine Art und Weise, Fußball zu spielen, wenn man sich die 90 Minuten anguckt", ergänzte Brandt, der das wichtige 1:0 kurz vor der Pause erzielt hatte (43.), "aber manchmal muss ich das einfach akzeptieren." Er würde lieber "mit mehr Ballbesitz und mehr Kontrolle, vielleicht weniger hohen Bällen" spielen, führte er aus, der BVB habe sich an das Hoffenheimer Spiel "schon sehr angepasst". Beim "relativ gut herausgespielten" 1:0 habe man gesehen, dass die Mannschaft mehr drauf habe: "Dementsprechend würde ich meiner Truppe mal unterstellen, dass sie es grundsätzlich kann."

"Die knappen Spiele musst du gewinnen. Die, die nicht knapp sind, gewinnst du sowieso", sagte Trainer Niko Kovac. "Wenn man gegen Hoffenheim 2:0 gewinnt, braucht man sich nicht zu schämen." Und auch Brandt wollte nicht zu kritisch klingen. "Manchmal ist es einfach so. Heute war ungemütliches Wetter, vielleicht war es auch ein ungemütliches Spiel", sagte der 29-Jährige grinsend.

Julian Brandt sagt Aufsehen erregende Sätze über das BVB-Spiel
05:29 Uhr

Pleite und drei Platzverweise: Real Madrid verliert die Nerven

Horror-Abend für Real Madrid: Der spanische Fußball-Rekordmeister muss seinen großen Rivalen FC Barcelona im Titelrennen von La Liga vorerst ziehen lassen. Die Königlichen von Trainer Xabi Alonso verloren gegen Celta Vigo ein wildes Spiel samt mehrerer Platzverweise mit 0:2 (0:0), der Rückstand auf die Katalanen beträgt nun vier Punkte. Barcelona hatte am Samstag mit dem 5:3 bei Betis Sevilla vorgelegt.

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Die Nerven liegen blank bei Real Madrid. (Foto: REUTERS)

"Wir müssen den Turnaround so schnell wie möglich schaffen", sagte Alonso nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen: "Es sind nur drei Punkte", im Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Manchester City müsse man nun "reagieren und diesen schlechten Geschmack aus dem Mund bekommen." Der Schwede Williot Swedberg schoss Außenseiter Vigo mit einem Doppelpack (53./90.+3) zum ersten Auswärtssieg im Bernabéu seit 2014, den ersten Treffer legte dabei der ehemalige Bayern-Profi Bryan Zaragoza auf. Real dagegen verlor im zweiten Durchgang die Nerven.

Zunächst sah Fran García innerhalb ziemlich genau einer Minute erst Gelb, dann Gelb-Rot (65.) - für zwei Fouls an nahezu identischer Stelle auf Höhe der Mittellinie. In der Nachspielzeit bekam Álvaro Carreras die Gelbe Karte wegen Meckerns, zeigte eine abfällige Geste Richtung Schiedsrichter Alejandro Quintero Gonzáles und sah deswegen Rot (90.+2). Die Real-Stars waren damit nicht einverstanden, es gab einen weiteren Platzverweis gegen einen Offiziellen an der Seitenlinie sowie Verwarnungen gegen Rodrygo und Federico Valverde, die sich zu sehr beschwerten.

Pleite und drei Platzverweise: Real Madrid verliert die Nerven