Wer hat's gesagt?Das Problem mit den Syrern und den 80 ProzentKanzler Merz stiftet mit einer Aussage zur Rückkehr eines Großteils der Syrer in Deutschland Verwirrung. Aber warum wäre eine Rückkehr überhaupt so schwer? Ein Migrationsforscher erklärt die Hintergründe.01.04.2026Von Volker Petersen
Zahl kam von Al-ScharaaMerz präzisiert 80-Prozent-Aussage über syrische FlüchtlingeDas Treffen des Kanzlers mit dem syrischen Übergangspräsidenten sorgt per se für Aufsehen. Dann sagt Merz auch noch, dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer binnen drei Jahren zurückkehren sollen. Die Zahl erscheint vielen enorm hoch. Sie stammt auch nicht von ihm, wie er nun erklärt.31.03.2026
Innerhalb von drei JahrenMerz: 80 Prozent der Syrer sollen Deutschland verlassenWährend des Besuches des syrischen Übergangspräsidenten in Berlin formuliert Kanzler Merz ein ambitioniertes Ziel. Innerhalb von drei Jahren soll ein Großteil der Geflüchteten in ihre Heimat zurückkehren. Vorrangig gehen sollen Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel. 30.03.2026
Eine heikle FrageDer Elefant im Raum, wenn Merz al-Scharaa trifftAn diesem Montag rollt die Bundesregierung dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa den roten Teppich aus. Bei dem Staatsbesuch geht es auch um die Rückkehr von in Deutschland lebenden Syrern. Fragen und Antworten dazu. 30.03.2026Von Volker Petersen
Asylrecht bis KrankenhausreformBundesrat segnet umstrittene Gesetze abDer Bundesrat hat einige vom Bundestag bereits beschlossene Gesetze abgesegnet. Neben dem Spritpreispaket können nun auch umstrittene Vorhaben wie die Krankenhausreform und das verschärfte europäische Asylrecht umgesetzt werden. Hier die Beschlüsse im Überblick. 27.03.2026
Verschärfung der AsylpolitikEU-Parlament stimmt für Abschiebezentren in Ländern außerhalb der EUDas EU-Parlament hat für eine Verschärfung der europäischen Einwanderungspolitik gestimmt. Künftig soll die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte "Return Hubs" außerhalb der EU möglich sein.26.03.2026
Gemeinsame Sache bei Migration?EVP zieht nach Chat-Affäre keine personellen KonsequenzenIn einer Chatgruppe kommt es zur Zusammenarbeit zwischen der EVP und Rechtsaußen-Parteien im Europaparlament. Die Spitzen der CDU und CSU in Deutschland kritisieren den Vorgang. Personelle Konsequenzen in Brüssel gibt es allerdings nicht.25.03.2026
Digitaler und analoger RaumMerz sieht Schuld für "explodierende Gewalt" vor allem bei ZuwanderernVor wenigen Wochen kritisiert der Bundeskanzler die "viel zu lange ungesteuerte irreguläre Migration" nach Deutschland im Zusammenhang mit erhöhtem Arbeitsaufwand für das Bundeskriminalamt. Heute legt Merz im Bundestag nach - und erntet empörte Zwischenrufe.25.03.2026
Reform von 2000 als AuslöserDeutscher Pass bei Geburt senkt Jugendkriminalität von Migranten deutlichDie Chancen auf Bildung und politische Teilhabe steigen mit einem deutschen Pass. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund hat die Staatsbürgerschaft laut einer neuen Studie auch positive Auswirkungen auf die Kriminalität. Bei Mädchen beobachten die Forscher aber eine erstaunliche Entwicklung.24.03.2026
Wie glaubwürdig ist das?EU-Konservative kooperieren mit Rechten - ihr Chef nennt AfD "toxisch"Die Fraktion von CDU und CSU im Europaparlament hat eine Chatgruppe mit rechten Parteien. Auf ihren Vorsitzenden Manfred Weber prasselt daraufhin Kritik ein. Mittlerweile gibt er sich auffällig viel Mühe, auf Distanz zur AfD zu gehen. 19.03.2026