mit Tobias HauserDas war Freitag, der 23. Oktober 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
Frankreich ist weiterhin in aller Munde. Diesmal nicht wegen der Proteste von vergangenem Wochenende, sondern wegen tödlicher Schüsse bei Paris, die Präsident Emmanuel Macron als "rassistischen Terroranschlag" verurteilte. "Das, was heute geschehen ist, stellt einen Wendepunkt im Leben unserer Republik und unserer Nation dar", sagte er bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes. Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Nach Angaben der Terrorstaatsanwaltschaft von Paris wurde dabei ein im Jahr 2000 geborener Mann getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Ihr Gesundheitszustand war demnach am Abend noch nicht stabil.
Ansonsten kann ich Ihnen noch folgende Texte ans Herz legen:
Bei einem Schussangriff im Westjordanland sollen zwei Palästinenser mehrere Israelis verletzt haben. Israels Ministerpräsident Netanjahu reagiert mit aller Härte und will das Palästinensergebiet abriegeln lassen. Warum das vier Tage vor der Wahl nicht verwunderlich ist. Von Nilofar Breuer
Wer die Zeitumstellung abschaffen will, hat die Wahl zwischen zwei Übeln. Am besten bleibt alles beim Alten. Und wem das Thema zu kompliziert ist: Einfach gucken, was Donald Trump sagt. Von Hubertus Volmer
Hunderttausende Mails der AfD werden im Netz geleakt. Es sind sensible Daten, welche die Hacker online stellen. Nach tagelanger Auswertung legen Recherchen nun brisante Details offen. Demzufolge soll Parteichefin Weidel in der Affäre um eine illegale Großspende die Öffentlichkeit getäuscht haben. Von Stephanie Schulze
Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!
Ihr Tobias Hauser
Gefälschte Umfragen zu US-Zwischenwahlen fliegen auf
Kurz vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress am 3. November sorgen gefälschte Meinungsumfragen für Unruhe. Das selbst ernannte Umfrageinstitut Wedgewood Polls räumte ein, dass seine Zahlen größtenteils frei erfunden waren. Die "New York Times" und andere Medien entfernten die Erhebungen daraufhin von ihren Webseiten. Der Fall kam Anfang dieser Woche ans Licht, nachdem dem Umfragedienst FiftyPlusOne Unstimmigkeiten aufgefallen waren. Wedgewood erklärte daraufhin im Onlinedienst X, "der Großteil" seiner Daten sei erfunden. Das Unternehmen habe testen wollen, wie leicht es für "ein vollständig erfundenes Umfrageinstitut" sei, "Fuß zu fassen" und "ernst genommen zu werden".
Politiker der Demokraten reagierten entsetzt. Die US-Senatsanwärterin für Michigan, Mallory McMorrow, sagte, die gefälschten Umfragen hätten zu ihrem Aus in der Vorwahl der Demokraten geführt. Wedgewood Polls habe die Zustimmung zu ihrer Bewerbung Ende Juni im einstelligen Bereich beziffert. Daraufhin hätten Spender ihre Unterstützung beendet und Reporter sie zum Aufgeben aufgerufen, erklärte sie im Onlinedienst X. Bei der Vorwahl setzte sich schließlich Abdul El-Sayed bei den Demokraten durch.
Mehrheit der Unionswähler begrüßt Prüfung von AfD-Verbot
Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zufolge wünscht eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler von CDU/CSU eine Arbeitsgruppe aus Experten, die prüft, ob die AfD verfassungswidrig ist. Die Umfrage liegt der "Süddeutschen Zeitung" vor. Demnach sind 68 Prozent der Unionsanhänger für eine solche Arbeitsgruppe. Nur bei Wählern von SPD (81), Grünen (90) und Linken (87) sind die Zahlen höher.
Zuletzt hatte etwa Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte für die Prüfung eines Verbotsverfahrens der AfD durch eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe plädiert. Dieser Forderung schloss sich Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger von SPD an.
Schüler sind nach Treffen mit Macron "nicht zufrieden" - neue Proteste
Vertreter der seit Wochen demonstrierenden französischen Schülerinnen und Schüler haben nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Nach dem Treffen am Freitag rief der Schülervertreter Nathanaël Combary die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.
Combary sagte nach dem Treffen, er begrüße, dass Macron den Vertretern von Schülerorganisationen zugehört habe. "Aber wir sind nicht zufrieden, wir warten auf unser Treffen mit dem Premierminister", fügte er hinzu. Frankreichs Regierungschef Sébastien Lecornu hat angekündigt, die Vertreter von Schülerorganisationen am Montag zu empfangen. Für das Wochenende sind derweil neue Proteste geplant.
Frau filmt, während golfballgroßer Hagel ihre Autoscheibe zerschlägt
Mit voller Wucht prasselt der Hagel auf Häuser und Fahrzeuge in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Scheiben zerspringen, Glassplitter fliegen durch Zimmer, Tausende sind zweitweise ohne Strom. Zwei Frauen sind in ihrem Auto gefangen, während riesige Hagelkörner auf die Windschutzscheibe donnern.
Baugerüst in Rheinland-Pfalz stürzt um und fällt auf Festbesucher
Beim Umsturz eines Baugerüsts im Norden von Rheinland-Pfalz sind nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein Mensch lebensgefährlich und eine weitere Person schwer verletzt worden. Das Gerüst wurde vermutlich von einer starken Windböe umgeweht, wie ein Polizeisprecher sagte.
Die lebensgefährlich verletzte Person wurde demnach nach einem Wiederbelebungsversuch mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Weitere Details sind noch nicht bekannt. In dem Bereich in der Gemeinde Nastätten fand ein Fest statt, der Oktobermarkt. Bei den Verletzten könnte es sich um Besucher handeln, sagte der Sprecher. Ob sich auf dem umgestürzten Gerüst Menschen befanden, blieb zunächst unklar.
Bürgermeister: Gewalttat bei Paris wohl "islamophob"
Nach der tödlichen Schussattacke bei Paris hält der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Trappes einen islamfeindlichen Hintergrund für möglich. "Was wir heute miterlebt haben, ist objektiv gesehen ein Anschlag mit rassistischem, wahrscheinlich islamophobem Hintergrund", sagte Ali Rabeh vor der Presse. "Die Menschen, die heute ins Visier genommen wurden, das hätten auch meine Mutter, meine Brüder, meine Schwägerinnen sein können", so Rabeh.
Die Pariser Anti-Terrorstaatsanwaltschaft hatte zuvor mitgeteilt, sie habe eine Untersuchung eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf gezielte Tötung in Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben sowie Waffenbesitz. Dabei würde berücksichtigt, dass die Tat "aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit des Opfers zu einer bestimmten angeblichen Rasse, ethnischen Gruppe, Nation oder Religion begangen wurde".
Navidi: Trumps Politik ist "größtes Risiko" - Republikaner distanzieren sich
Die US-Wirtschaft verliert rapide an Dynamik, erklärt Finanz- und USA-Expertin Sandra Navidi. Dabei sei die Politik von Donald Trump das "größte Risiko". Explodierende Kosten würden Bürger zu Kreditkartenschulden für Lebensmittel zwingen, während das Land auf ein immer größer werdendes Problem zusteuert.
Betrüger probieren Kochtopf-Masche bei Seniorin - die reagiert clever
Das war mal eine clevere Reaktion: Falsche Polizeibeamte haben versucht, eine 71-Jährige aus Wunstorf bei Hannover um ihre Wertgegenstände zu bringen - allerdings ohne Erfolg. Am Mittwochabend sei die Seniorin von einem angeblichen Beamten angerufen worden, teilte die Polizei mit. Dieser habe behauptet, ihre Wohnung sei durch Strahlung gefährdet. Sie solle daher Wertgegenstände und Metalle in einen mit Alufolie ausgeschlagenen Kochtopf legen. Fenster und Türen sollten verschlossen bleiben, außerdem dürfe sie niemandem davon erzählen.
Die Seniorin allerdings erkannte den Betrugsversuch und reagierte besonnen: Statt das Gespräch sofort zu beenden, gab sie dem Anrufer bewusst falsche Informationen, während sie gleichzeitig ihren Sohn unauffällig alarmierte. Dieser verständigte die Polizei. In der Nacht erhielt die Frau erneut einen Anruf. Diesmal wurde sie aufgefordert, den Topf mit den Wertgegenständen vor die Haustür zu stellen. Angebliche Polizeibeamte würden ihn abholen.
Die 71-Jährige folgte den Anweisungen. Wenig später fuhr ein dunkler Wagen mit zwei Männern vor, die den mit Alufolie gefüllten Topf mitnahmen. Die Ermittler nahmen die Fahndung auf und kontrollierten in der Nähe ein Auto - auf dem Rücksitz stand ein Kochtopf. Daraufhin nahmen die echten Beamten die Männer fest.
Frau kollabiert bei Wahlkampfrede - Vance stimmt Gebet an
Erst stock die Rede, dann stockt der Atem: Hinter JD Vance bricht eine Frau zusammen. Der Vizepräsident ruft nach dem Arzt, dann nach dem Herrn - und das Publikum betet mit. Am Ende bittet aber bittet Vance um etwas ganz Irdisches.
Mann soll Ehefrau mit Pfeilen getötet haben
Ein 46-Jähriger steht im Verdacht, seine getrennt lebende Ehefrau in Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald mit einer Pfeilschusswaffe getötet zu haben. Weitere Angaben zur Tatwaffe könne die Polizei aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht machen, teilte eine Sprecherin mit.
Nach dem Fund der verbrannten Leiche der 45-Jährigen in einem Auto erhärtete sich der Verdacht, dass ihr getrennt lebender Ehemann sie getötet hatte. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war die Frau bereits tot, bevor der Wagen Ende September angezündet wurde. Der 46-Jährige soll die Frau mit der Pfeilschusswaffe getötet und anschließend das Auto mit der Leiche darin in Brand gesetzt haben.
Früchtetee löst großen Einsatz in Kiel aus
Ein Früchtetee hat in Kiel einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Eine Frau hatte im Stadtteil Gaarden in einem Mehrfamilienhaus ein Paket mit einer Teekanne und einer roten, chemisch riechenden Substanz darin gefunden. Die Frau rief daraufhin die Polizei, teilen die Beamten mit. Feuerwehrleute stellten bei Messungen keine Auffälligkeiten fest und versiegelten das Paket. Dann fiel den Beamten auf, dass das Paket an eine andere Frau aus dem Mehrfamilienhaus adressiert war. Diese sorgte für Entwarnung: Sie erwartete ein Paket mit Teekanne und Früchtetee. Nach dem Öffnen stellten Einsatzkräfte fest, dass es sich bei der rötlichen Substanz tatsächlich um Tee handelte.
Schulbus gerät außer Kontrolle - Mann springt kurzentschlossen hinein
Ein Schulbus mit 19 Kindern an Bord rollt führerlos durch St. Paul in Minnesota. Als der Fahrer das Bewusstsein verliert, greift Ebro Ahmed ein. Der 27-Jährige springt in das Fahrzeug und bringt es zum Stehen. Alle Kinder bleiben unverletzt.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Pia Saunders ist schon im wohlverdienten Feierabend und ich übernehme! Mein Name ist Tobias Hauser, und ich werde sie für den Rest des Tages durch die Stromschnellen des Nachrichtengeschehens leiten. Sie erreichen mich unter meiner Mailadresse tobias.hauser@ntv.de
Los geht's!
Sturmflutgefahr: Reederei ruft Inselgäste zum Umparken auf
Wegen einer drohenden Sturmflut am Wochenende werden insbesondere Feriengäste auf der ostfriesischen Insel Baltrum aufgerufen, ihre abgestellten Autos am Festland umzuparken. Denn von der Sturmflut betroffen ist absehbar ein Dauer-Parkplatz im Hafen des kleinen ostfriesischen Küstenortes Neßmersiel (Landkreis Aurich), dem Fährort zur Insel, wie die Reederei Baltrum-Linie mitteilte. Der Parkplatz soll wegen der Sturmflutgefahr vorsorglich geräumt werden.
Um die geparkten Autos zu entfernen, bietet die Reederei den Inselgästen einen Service an: Sie können ihren Autoschlüssel in einem Umschlag samt Kfz-Kennzeichen und Name mit der Fähre ans Festland senden, wo die Reederei dann das Umparken der Autos hinter den sicheren Deich übernimmt. "Fahrzeuge, die nicht rechtzeitig innerorts geparkt werden, müssen kostenpflichtig abgeschleppt werden", teilt die Fährgesellschaft weiter mit.
Toter und Verletzte nach Schüssen aus Auto bei Paris
In mehreren Gemeinden in der Region Paris hat ein Mann aus einem Auto auf offener Straße mehrere Schüsse abgefeuert. Es gebe mindestens einen Toten und vier Verletzte, teilt die französische Nationalpolizei mit, darunter eine schwer verletzte Person. Zunächst fielen Schüsse in der Gemeinde Trappes, dann fuhr der Mann den Angaben nach weiter in die angrenzende kleine Gemeinde La Verrière. Der Mann aus dem Wagen sei festgenommen worden. Weitere Informationen gab die Polizei noch nicht bekannt.
Auch zum Hintergrund gibt es bislang keine Angaben. Der französische Premierminister Sébastien Lecornu schrieb auf der Plattform X, dass die Terror-Staatsanwaltschaft in Paris angekündigt habe, die Lage zu beobachten. Sicherheits- und Justizbehörden seien in vollem Einsatz. Es handele sich um "sehr ernste Vorfälle".
Überflug-Video zeigt: So weit ist Trumps Riesen-Ballsaal
Donald Trumps Bauprojekte rund um das Weiße Haus sorgen in den USA für reichlich Gesprächsstoff. Zu teuer, zu protzig, unangemessen. Doch der US-Präsident ignoriert die Kritik und boxt Bauplan für Bauplan durch. Neu veröffentlichte Luftaufnahmen zeigen, wie weit Trumps Ballsaalprojekt ist.
Johann Lafer spricht über Krebserkrankung
Johann Lafer geht es nach seiner Krebsdiagnose "besser, viel besser". Das sagte er dem Magazin "Spiegel". Er sei umgestiegen von Chemo- auf Immuntherapie: "Ersteres war jetzt nicht ganz so einfach, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ansonsten, wie man sieht, wächst es", erklärte der bekannte TV-Koch mit Verweis auf seine Haare. Der 69-Jährige fügte hinzu, er glaube, bis jetzt vieles richtig gemacht zu haben. "Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken. Das ist wichtig."
Es sei "aber auch ein sehr mühsamer Prozess" gewesen. "Den wünsche ich niemandem, und das möchte ich auch nicht noch mal haben. In den nächsten zwei Jahren muss ich regelmäßig diese ganzen Anwendungen machen, damit das eingedämmt wird", erklärte Lafer weiter. Ende Mai hatte der Österreicher öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist.
Alkohol, Flucht, Verfolgungsjagd: Fahranfänger baut Unfall
Unter Alkohol- und wohl auch Drogeneinfluss entzieht sich ein 18-Jähriger im brandenburgischen Velten einer Verkehrskontrolle, rast in ein Wohngebiet und verursacht einen Unfall. Als er anschließend versucht, zu Fuß zu flüchten, kann die Polizei ihn festnehmen.
Erdbeben an der Grenze zu Bayern
Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von etwa neun Kilometern. Die Entfernung zur Grenze nach Bayern lag nach den ersten Schätzungen nur bei rund zehn Kilometern.
Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins in der Nacht zu Freitag. Bewohner des tschechischen Bezirks Tachov berichteten Medien zufolge von einem Grollen oder Dröhnen sowie einem starken Stoß. "Das war ein Schuss wie aus einer Kanone", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Tremesne, Kristian Ebenhöh, der Zeitung "Pravo". "Das ganze Haus hat gebebt." Fast alle seiner Nachbarn seien in der Nacht davon aufgewacht, Schäden seien aber bislang nicht gemeldet worden.
Merkel wundert sich im Italien-Urlaub über leere Regale
Seit Tagen legen Lkw-Fahrer im Süden Italiens aus Protest gegen hohe Spritpreise den Verkehr lahm. Supermärkte und Fabriken bekommen kaum Nachschub, auch die Pasta-Produktion stockt. Selbst Angela Merkel wundert sich im Urlaub.
Unbekannter wirft Böller auf 15-Jährigen
Ein 15-Jähriger ist in Arnsberg-Neheim im Sauerland durch einen explodierenden Böller leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei saß der Jugendliche am Donnerstagabend auf einer Bank am Busbahnhof, als eine unbekannte Person den Böller in seine Richtung warf. Der 15-Jährige habe den Knallkörper aufgehoben und weggeworfen. Dabei sei der Böller in unmittelbarer Nähe seiner Hand explodiert. Die Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen.
Staatssekretär: Sicherheitslücke kann jeden treffen
Nach der Entdeckung der kritischen PHP-Sicherheitslücke mahnt der Staatssekretär im Digitalministerium zur Vorsicht. "Dadurch, dass Systeme so weltweit vernetzt sind, kann es auch jeden Einzelnen betreffen", sagte Markus Richter im ARD-"Morgenmagazin". Im Digitalministerium stufe man den Vorfall als kritisch ein, da die Programmiersprache weit verbreitet sei. Derzeit liefen Untersuchungen, ob und, wenn ja, wo es zu Datenabflüssen gekommen sei.
Acht Menschen bei Gefängnisrevolten ums Leben gekommen
In Ecuador sind bei zwei Gefängnisrevolten insgesamt acht Häftlinge ums Leben gekommen. Zehn weitere seien verletzt worden und befänden sich in medizinischer Behandlung, teilt die ecuadorianische Gefängnisaufsichtsbehörde (Snai) auf der Plattform X mit. Vier Menschen starben demnach in der Justizvollzugsanstalt Cotopaxi Nr. 1 und weitere vier in der Untersuchungshaftanstalt Pichincha Nr. 1. Beide Gefängnisse liegen in der zentralen Bergregion des südamerikanischen Landes. Zu den Ursachen der Unruhen macht die Behörde keine Angaben. Die mutmaßlichen Beteiligten an den Vorfällen seien identifiziert worden und würden in das Hochsicherheitsgefängnis "El Encuentro" in der Küstenprovinz Santa Elena überführt, teilt die Behörde weiter mit.
Lilly Becker: "Werde hier sterben"
Lilly Becker ist nach ihrem zwischenzeitlichen Umzug nach Düsseldorf zurück in London. "Ich werde mich nie wieder über London beschweren, so lange ich lebe. Ich werde hier sterben. Das war's. Ich bin fertig", sagte die 50-Jährige der britischen Boulevard-Zeitung "Daily Mail" bei einem Mode-Event in der Stadt. "London ist unschlagbar. Es ist teuer, aber schau, was wir hier haben", sagte die Niederländerin weiter. Als Beispiel nannte sie den Hyde Park und die Premier League. Dem Bericht zufolge lebt sie wieder in Wimbledon. Becker war 2025 von London nach Düsseldorf gezogen und hatte als Hauptgrund finanzielle Gründe angegeben.
Sturm "Luise" ist da - wo es heute richtig windig wird
Das Tiefdruckgebiet "Luise" nimmt Kurs auf Deutschland und hat allerhand Sturm für den Freitag im Gepäck. Doch damit nicht genug, auch das kommende Wochenende wird teils extrem windig - ntv-Meteorologe Paul Heger zeigt, wo.
Ski Aggu kündigt Handyverbot bei Tour an
Rapper Ski Aggu ("Friesenjung") kündigt ein Handyverbot bei seiner kommenden Tour an. Als selbst "handysüchtige Person sage ich, dass wir uns zu unserem Glück zwingen müssen, indem wir Handys auf dem Konzert verbieten", sagt der Berliner der Deutschen Presse-Agentur. Die Leute hätten wieder Lust auf einen Ort, an dem sie einfach abschalten könnten - sowohl selbst als auch ihre Handys, findet der Künstler, der bürgerlich August Jean Diederich heißt und immer mit Skibrille auftritt. Durch das Verbot würden sie noch mehr im Moment sein und die Erinnerungen im Kopf abspeichern. Das Verbot will er auf Vertrauensbasis umsetzen: "Ich denke, dass sich das Publikum daran hält und die Regel respektiert".
Mindestens ein Toter bei Taifun in Taiwan
Taifun "Champi" hat in Taiwan für zahlreiche Verletzte und mindestens ein Todesopfer gesorgt. Wie die Behörden mitteilen, wurden in verschiedenen Regionen der ostasiatischen Inselrepublik mindestens 94 Verletzte im Zusammenhang mit dem Tropensturm gezählt. Mindestens 30 Menschen verletzten sich demnach bei Verkehrsunfällen. Ein Mann kam im Kreis Pingtung am Südzipfel der Hauptinsel ums Leben. Wie Taiwans Nachrichtenagentur CNA berichtete, rissen ihn Wellen mit. Mehr als 1.200 Menschen wurden demnach in ganz Taiwan evakuiert.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
In Müchen startet die CSU heute ihren zweitägigen Parteitag. Zum Auftakt des Treffens hält CSU-Chef Markus Söder eine Grundsatzrede. Auf dem Parteitag dürfte es vor allem um den wachsenden Druck gehen, der von den politischen Rändern ausgeht. Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Berlin will sich die CSU erneut demonstrativ sowohl von der AfD als auch von der Linkspartei distanzieren. Den Delegierten liegt dazu ein Leitantrag mit dem Titel "Demokratie schützen. Freiheit verteidigen. Zukunft gestalten" vor.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
In Karlsruhe wird heute der in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Er entscheidet über die Untersuchungshaft des Mannes. Der Ukrainer soll für einen russischen Nachrichtendienst militärische Informationen gesammelt und dafür Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt haben.
Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. "Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen", sagte Putin dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin. Witkoff hatte sich diese Woche zunächst mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten getroffen, einen Tag später dann mit Putin in St. Petersburg.
In Istanbul kommen heute die Außenminister von Deutschland, Großbritannien und Frankreich mit ihren Kollegen aus der Türkei, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien. Für Deutschland reist Außenminister Johann Wadephul in die Türkei.
In Hannover beginnt am Vormittag das zweite Überprüfungsgespräch zwischen VW und der IG Metall. Es geht um den Zukunftstarifvertrag von 2024.
Nach einem schweren Erdbeben in Tibet mit mindestens 16 Toten laufen die Such- und Rettungseinsätze weiter. Es gelte, die Such- und Rettungsmaßnahmen mit aller Kraft voranzutreiben, sagte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Im Kreis Baqing in der Autonomen Region Tibet hatte in der Nacht die Erde mit einer Stärke von 7,0 in einer Tiefe von rund 10 Kilometern gebebt, teilt die chinesische Erdbebenwarte mit.
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach droht im Spiel beim VfB Stuttgart um 20.30 Uhr ein Negativrekord: Bei einer weiteren Niederlage des Tabellenletzten wäre die Borussia der erste Verein in 63 Jahren Bundesliga, der die ersten sieben Spiele verliert.
Mein Name ist Pia Saunders und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus Deutschland, Europa und aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an pia.saunders[at]ntv.de. Starten Sie gut in den Tag!
Tierisches Spielzeug von Herzogin Meghan
Herzogin Meghan erweitert das Sortiment ihrer Lifestyle-Marke für eine neue Kundschaft: Im Onlineshop ihrer Marke As ever ist erstmals ein Spielzeug für Hunde erhätlich. Wie das US-Magazin "People" berichtet, handelt es sich um eine Plüschversion des Himbeer-Fruchtaufstrichs, der zu den bekanntesten Produkten des Labels zählt. Im Inneren des Spielzeugs steckt ein Quietscher. Der Preis liegt bei 20 US-Dollar.
Ganz überraschend kommt der Neuzugang nicht. Schon Anfang des Monats hatte Meghan laut "People" in einer Instagram-Story einen Vorgeschmack gegeben: Das Foto zeigte den schwarzen Labrador Pula, der das Plüsch-Glas im Freien im Maul trägt. Das Spielzeug ist Teil der zweiten Reihe der diesjährigen Weihnachtskollektion, die As ever als "Chapter 2" bezeichnet. Dazu gehören unter anderem auch Weihnachtskerzen, Tischaccessoires, ein Notizbuch aus Leder, eine Teekanne aus Porzellan und eine weitere Kooperation mit dem Schokoladenhersteller Compartés.
Kürbiskerne verwandeln Straße in Rutschbahn
Tausende Kürbiskerne haben in Xanten am Niederrhein eine Straße in eine Rutschbahn verwandelt. Ein Traktor mit Anhänger hatte die "nicht ganz unerhebliche Menge" auf der Straße Varusring verloren, teilt die Polizei mit. Die rutschigen Kerne verteilten sich über die gesamte Fahrbahnbreite und hinterließen einen glatten Film auf der Straße.
"Ein zufällig vorbeifahrender Streifenwagen erkannte die brenzlige Lage und sicherte die Unglücksstelle", schildert die Polizei weiter. Mit Unterstützung durch weitere Landwirte gelang es schließlich, die Fahrbahn von den Kürbiskernen zu befreien. Nach etwa zwei Stunden konnte die Sperrung aufgehoben und die Straße, an der sich das Freizeitzentrum Xanten befindet, wieder freigegeben werden.










