Putins Hinterhof und KundeKasachstan zieht den Stecker - kein Strom mehr aus RusslandÜber Jahrzehnte ist das riesige Kasachstan aufs engste mit Russland verbunden - und wendet sich nun immer deutlicher ab. Der angekündigte Stopp russischer Energieimporte im kommenden Jahr ist ein Meilenstein für das Land und eine weitere Niederlage für Putins neo-zaristische Politik.10.05.2026Von Artur Weigandt
Die unaufrichtige Atomdebatte"Ich möchte den Politiker sehen, der sagt: In meinem Landkreis bauen wir ein AKW"Deutschland und Atomkraft. Raus. Rein. Dann wieder raus. Jetzt wieder rein? Andreas Schell hat die Nase voll. "Ich verstehe nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird", sagt der Chef von IB Vogt. Er wirft Atomkraft-Befürwortern im Interview Unaufrichtigkeit vor: AKW sind doch keine Küchen ...10.05.2026Interview: Christian Herrmann
Warnung vor radioaktiven StoffenGroßer Waldbrand lodert neben der Atomruine von TschernobylDer Absturz einer Drohne löst in der Ukraine einen Waldbrand in Tschernobyl aus. Das aktuelle Wetter erschwert die Löscharbeiten. Zwar wird keine erhöhte Strahlung nachgewiesen, trotzdem können radioaktive Stoffe in der Atmosphäre freigesetzt werden.08.05.2026
Atomenergiebehörde beunruhigtDrohne attackiert Labor von AKW SaporischschjaErst vor wenigen Tagen wird ein Mitarbeiter des besetzten Kernkraftwerks Saporischschja getötet. Nun kommt es zu einem weiteren alarmierenden Vorfall im Umkreis der Anlage: Ein Strahlenlabor unweit des gesicherten Bereichs wird attackiert.03.05.2026
"Alle Optionen offen"Belgien stoppt Rückbau aller AtomreaktorenIm vergangenen Jahr machte Belgien seinen Atomausstieg rückgängig. Nun wird auch der Abbau der Reaktoren neu diskutiert. Ministerpräsident De Wever liefert eine kurze Erklärung.30.04.2026
"Etwas sehr Schlimmes passiert"Wladimir Klitschko: Ohne Tschernobyl würde unser Vater noch lebenDer Vater von Wladimir und Vitali Klitschko war vor 40 Jahren nach der Tschernobyl-Katastrophe im Einsatz. Er soll an einer äußerst gefährlichen Operation beteiligt gewesen sein. Jahre später stirbt er an Folgen einer Krebserkrankung. Wladimir Klitschko sieht einen Zusammenhang.26.04.2026
Das Leben nach dem GAUFür Liquidator Mychajlo Bukow ist Tschernobyl-Jahrestag ein TrauertagMychajlo Bukow arbeitet 1986 im Atomkraftwerk Tschernobyl. Nach der Reaktorkatastrophe wird der Elektrotechniker einer der unzähligen Liquidatoren. Die Folgen quälen ihn bis heute. 26.04.2026
Radioaktive UngewissheitWie sich Tschernobyl ins Gedächtnis einbrannteAls in Tschernobyl der Reaktor explodiert, bleibt die Katastrophe zunächst im Verborgenen. Erst nach und nach dringen Informationen nach außen - während in ganz Europa Unsicherheit, Gerüchte und Angst wachsen. Zeitzeugen erinnern sich an eine unsichtbare Bedrohung, die plötzlich den Alltag verändert.26.04.2026Von Solveig Bach
GAU machte Praktikum zunichte"Tschernobyl war nicht irgendein Reaktor - viele wollten ihn in Funktion sehen"Jörg Müller baut mit Enertrag in Brandenburg Verbundkraftwerke. Vor 40 Jahren war eine Karriere in der Atomenergie geplant: Am Energetischen Institut in Moskau studierte er Kerntechnik und wollte ein Praktikum in Tschernobyl absolvieren. Dann explodierte der Reaktor am 26. April 1986.26.04.2026
40 Jahre nach TschernobylUkraine plant massiven Atom-Ausbau - Erzeugung soll sich verdoppelnDas größte Kernkraftwerk der Ukraine ist seit fast vier Jahren unter russischer Besatzung, zugleich zerstört Russland große Teile der ukrainischen Energieinfrastruktur. Nun setzt Kiew auf den Ausbau der Atomkraft und legt konkrete Pläne vor.24.04.2026
"Müssen die Debatte führen"Spahn will abgeschaltete Atomkraftwerke wieder anwerfenDer Bau neuer Meiler ist teuer und dauert viele Jahre. Unionsfraktionschef Spahn verweist auf Studien, dass für einen vergleichsweise niedrigen Milliardenbetrag Alt-Reaktoren wieder fit gemacht werden können. Nun fordert er darüber eine Debatte.15.04.2026