"Keine Drohungen tolerieren"Kim Yo Jong: Nordkoreas Status als Atommacht ist unverhandelbarVor dem Besuch von Chinas Staatschef Xi spart Nordkorea nicht an Machtdemonstrationen. Analysten zufolge versucht das Land so, seine Position zu stärken. Die einflussreiche Schwester Kim Jong Uns schießt gegen "Tagträume einer Denuklearisierung". 07.06.2026
SPD-Politiker zu Putin-TreffenStegner: Schröder kein Verhandlungsführer, aber VermittlerRusslands Präsident Wladimir Putin bringt Ex-Kanzler Gerhard Schröder selbst aufs Tableau für eine mögliche Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg. Ein Parteikollege Schröders, der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner, kann dem offenbar etwas abgewinnen.06.06.2026
Merz sieht "schwieriges Umfeld"Deutschland will sich 2035/36 erneut für UN-Sicherheitsrat bewerbenWenige Tage nach der Schlappe vor den Vereinten Nationen verkündet die Bundesregierung, in knapp zehn Jahren wieder für den Sicherheitsrat kandidieren zu wollen. Für das Scheitern machen Kanzler und Außenminister auch den Zeitpunkt der Bewerbung verantwortlich.05.06.2026
Nach Deutschlands UN-DesasterTeheran lässt lange gehegten Groll gegenüber Berlin rausDass Deutschland mit seiner Kandidatur für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat krachend scheitert, nimmt Teheran mit großer Genugtuung auf. Ein Sprecher sieht eine "weltweit wachsende Empörung" gegenüber deutscher Außenpolitik.05.06.2026
Kremlchef adelt AfD und SchröderPutin gibt in Ukraine-Frage keinen Millimeter nachWladimir Putin lässt sich von internationalen Journalisten befragen und liefert eine Demonstration der Unbeirrbarkeit. Die Ukraine werde verlieren, ihren Präsident verspottet er und in Deutschland sieht der Diktator nur zwei potenzielle Partner: seinen Angestellten Gerhard Schröder und die AfD.05.06.2026Von Artur Weigandt
Weiteres Liebäugeln mit SchröderPutin gibt sich in St. Petersburg siegesgewissGebietsgewinne auf der eigenen Seite, Rekrutierungsprobleme beim Gegner. Bei einem traditionellen Aufeinandertreffen mit internationalen Medien bleibt Russlands Präsident bei seiner Sichtweise auf den Krieg in der Ukraine. Und es gibt ein Lob für die AfD.04.06.2026
Berlin Tag & MachtDie Welt hat gewählt: Deutschland zahlt, Österreich entscheidetDeutschland bekommt in New York einen Platz am Katzentisch, zahlt aber wie ein Premiumkunde. Die nächste Ohrfeige für die Bundesregierung könnte Folgen haben, und zwar unschöne.04.06.2026Eine Kolumne von Marie von den Benken
Russland in Ukraine unter DruckBerlin, London und Paris stimmen sich auf Verhandlungen mit Putin einSeit Wochen häufen sich Meldungen über Russlands wachsende Probleme im Krieg mit der Ukraine. Die Bundesregierung macht sich daher Berichten zufolge auf Verhandlungen mit Russland gefasst - und bereitet mit ihren wichtigsten Partnern direkte Gespräche vor.04.06.2026Von Sebastian Huld
Trump zieht Schlinge festerZahlungen mit Visa- und Mastercard auf Kuba vor dem AusDie US-Sanktionen zwingen Kuba immer tiefer in eine schwere Wirtschaftskrise. Alles, was Geld bringt, muss die Insel auf Druck der USA verlassen. Ausländische Hotelketten ziehen sich zurück und Banken beenden ihre Transaktionen. Kuba spricht von einer "Erstickungsstrategie". 04.06.2026
Kommunikation nicht abgebrochenTeheran hält Kanäle zu USA weiter offen - Warnung an IsraelGespräche über ein endgültiges Ende des Kriegs zwischen Teheran und Washington bringen bisher keinen Durchbruch. Zuletzt gibt es Berichte, wonach die Iraner den Kontakt abgebrochen haben. Der iranische Außenminister zeigt sich zwar weiter gesprächsbereit, droht aber gleichzeitig.03.06.2026
"Nichts ohne die Ukraine"Bundesregierung hält Gespräche der Europäer mit Russland für möglichIn den vergangenen Wochen erzielt die Ukraine Landgewinne in russisch besetzten Gebieten. Auch die Luftschläge auf militärische Ziele und Ölanlagen im russischen Hinterland könnten Moskau unter Druck setzen. Nun äußert sich die Bundesregierung zu möglichen Verhandlungen. 03.06.2026