Wird an der Vorsorge gespart?Hautkrebs-Fälle nehmen rasant zuIn deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Menschen wegen Hautkrebs behandelt. Ein Dermatologe plädiert für eine grundlegende Reform der Früherkennung: Statt eines Screenings für alle sollten Risikogruppen gezielter untersucht werden, womit sich sogar Geld einsparen ließe.12:13 Uhr
Sammlung alter IdeenBei der Gesundheit laufen Wirtschaftsweise hinterher, statt voranzugehenAls Politikberater sollen Wissenschaftler Debatten weitertreiben und Ideen liefern. Nirgendwo ist das so dringend wie bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und der Gesundheitsversorgung. Doch der Beitrag der Wirtschaftsweisen enttäuscht. 27.05.2026Ein Kommentar von Max Borowski
Milliardendefizit ausgleichenWarken plant höhere Pflegebeiträge für KinderloseUm ein Milliardenloch in der Pflegeversicherung zu stopfen, will die Gesundheitsministerin die Abgaben neu ordnen. Versicherte ohne Nachwuchs sollen künftig deutlich mehr zahlen. Die Pläne sehen zudem noch weitere Einschnitte vor.26.05.2026
"Da brennt die Hütte"Kassen erwarten Milliardenminus bei der PflegeversicherungBei der Pflegeversicherung steigen den gesetzlichen Krankenkassen zufolge die Einnahmen deutlich langsamer als die Ausgaben. Die Finanzierungslücke könnte sich in diesem Jahr auf einen Milliardenbetrag summieren.23.05.2026
Das ist die GesundheitsreformDie Pharmabranche jammert, die Krankenkassen wittern SymbolpolitikDie Gesundheitsreform soll die leeren Geldbeutel der Krankenkassen wieder füllen. Zur Kasse gebeten werden Ärzte, Krankenhäuser - und auch die Patienten. Vor allem Besserverdiener müssen draufzahlen.14.05.2026Von Caroline Amme
Finanzloch größer als gedachtWarken rechnet mit Milliardenlücke in der PflegeversicherungImmer mehr Menschen in Deutschland sind pflegeversichert. Deutlich mehr als bisher angenommen, sagt Gesundheitsministerin Warken. Schon für 2027 rechnet sie mit einem Defizit von 7,5 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung - Tendenz rapide steigend.09.05.2026
Streit um Milliarden-Sparpaket Warken warnt Ärzte vor TerminkürzungenMit Mühe hat die Gesundheitsministerin ihr Reformpaket durchs Kabinett gebracht. Nun warnt die CDU-Politikerin den Bundestag vor weiteren Änderungen, die das Einsparvolumen von 16 Milliarden Euro gefährden. Auch den Ärzten schickt Warken eine Mahnung. 09.05.2026
Kein Protest in MechterstädtNina Warken kürzt Milliarden - und bekommt in Thüringen einen WohlfühlterminNach anstrengenden Tagen im politischen Berlin testet Gesundheitsministerin Nina Warken in Thüringen die Stimmung im Volk. Der Abend bringt eine ziemliche Überraschung.30.04.2026Von Lisa Becke, Mechterstädt
Ein Akteur beteiligt sich nichtNein, nicht "alle" müssen ihren Beitrag für diese Gesundheitsreform leistenAlle müssen ihren Beitrag leisten, wenn es um die finanzielle Sicherung der gesetzlichen Krankenversicherung geht, sagt die Gesundheitsministerin. Wirklich alle? Nein. Einer macht sich einen schlanken Fuß. Das ist ziemlich frech.29.04.2026Ein Kommentar von Hubertus Volmer
"Das geht nicht einfach durch"Kabinett beschließt Gesundheits-Sparpaket - doch im Bundestag wartet WiderstandSchwarz-Rot will die steigenden Kosten für die Krankenkassen in den Griff bekommen. Das Gesetz dazu findet im Kabinett eine Mehrheit. Doch es regt sich erster Widerstand, auch in den Fraktionen der Koalition.29.04.2026
Warken verteidigt SparpaketSo sollen die Krankenkassenbeiträge stabilisiert werdenMit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz will die Bundesregierung den Anstieg der Gesundheitsausgaben in den Griff bekommen. Gesundheitsministerin Warken spricht von einem "ausgewogenen Paket", die Opposition von einer "Beitragssatzeskalation mit Ansage". Was kommt auf die Versicherten zu?29.04.2026