Der Börsen-Tag
21. Mai 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax leidet unter Nahost-Unsicherheit

Das Hin und Her bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran hat am deutschen Aktienmarkt für einen nervösen Handel gesorgt. Der Dax war starken Schwankungen unterworfen, am Ende ging er 0,5 Prozent schwächer mit 24.607 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 notierte kaum verändert bei 5978 Stellen. "Wie weit sich die USA und der Iran tatsächlich angenähert haben, kann von außen niemand nachvollziehen", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsen hätten das Friedensszenario in den vergangenen Wochen bereits mehrmals eingepreist. "Bislang lagen sie jedes Mal daneben."

Nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Michael Pfister dürften die Ölpreise - selbst im Fall eines baldigen Kriegsendes und einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus - noch länger erhöht bleiben. "Viele Energieanlagen wurden beschädigt und die Lager einiger Staaten aus dem Nahen Osten sind seit Wochen voll, wodurch die Produktion gedrosselt werden musste", erklärte der Experte. "Es dürfte einige Zeit dauern, bis die Produktion wieder ihr Vorkriegsniveau erreicht."

Dax leidet unter Nahost-Unsicherheit
17:12 Uhr

SpaceX-Hype befeuert Aktien von Satellitenfirmen

Der Hype um den näher rückenden Mega-Börsengang von SpaceX treibt die Aktien von europäischen Satellitenherstellern an. Die Aktien von Eutelsat gewinnen 19,5 Prozent. Papiere von OHB ziehen um fast 15 Prozent an, SES steigen um 2,5 Prozent. Der Weltraumkonzern des Milliardärs Elon Musk veröffentlichte am Mittwoch seinen Emissionsprospekt. Experten trauen SpaceX eine Marktkapitalisierung von 1,75 Billionen Dollar zu.

SpaceX-Hype befeuert Aktien von Satellitenfirmen
16:57 Uhr

Stellantis plant milliardenschwere Modelloffensive

Der französisch-italienische Autobauer Stellantis, zu dem auch Opel gehört, plant eine milliardenschwere Modelloffensive und will 60 neue Fahrzeuge bis 2030 entwickeln. Konzernchef Antonio Filosa will den 60 Milliarden Euro schweren Geschäftsplan am Donnerstag Investoren auf dem Kapitalmarkttag in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan, dem US-Sitz des Autobauers, erläutern. Dabei wolle sich Stellantis auf seine Kernmarken konzentrieren. 70 Prozent der Investitionen in Marken und Produkte sollen an Jeep, Ram, Peugeot und Fiat sowie an die Nutzfahrzeugsparte Pro One gehen.

Zudem will Stellantis seine Überkapazitäten in den Fabriken als Auftragsfertiger für andere Hersteller nutzen. Dazu zählten chinesische Autobauer in Europa und die zu Tata Motors gehörende Marke Jaguar Land Rover (JLR) in den USA.

Stellantis plant milliardenschwere Modelloffensive
16:31 Uhr

Wall Street leichter - Softwarehersteller-Aktie stürzt ab

FILE-PHOTO-The-Wall-Street-sign-is-pictured-at-the-New-York-Stock-Exchange-in-the-Manhattan-borough-of-New-York-City-New-York-U-S-March-9-2020
(Foto: REUTERS)

Signale für verhärtete Fronten in den Nahost-Friedensgesprächen haben die US-Aktienanleger verunsichert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 0,1 Prozent tiefer bei 49.952 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,3 Prozent auf 7410 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,4 Prozent auf 26.169 Punkte.

Zudem hatten die Anleger einige Firmenbilanzen zu verdauen. So verloren Walmart fünf Prozent. Der US-Einzelhandelsriese hielt an seinen konservativen Jahreszielen fest, da Kunden wegen der steigenden Energiekosten lieber bei günstigen Artikeln zugreifen. Im Technologiesektor stürzten Intuit um knapp 20 Prozent auf ein Fünf-Jahres-Tief. Der Softwarehersteller hat die Jahresumsatzprognose für seine Steuererklärungssoftware TurboTax gesenkt. Rund ein Prozent zulegen konnten hingegen Nvidia. Der wachsende Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat dem gemessen am Börsenwert wertvollsten Unternehmen der Welt zu einem erneuten Wachstumsschub verholfen.

Wall Street leichter - Softwarehersteller-Aktie stürzt ab
16:08 Uhr

Sollen Autohersteller jetzt auch Panzer bauen?

Die deutsche Autoindustrie steht unter Druck. Händeringend sucht die Branche nach neuen Einsatzmöglichkeiten für ihre Kapazitäten. Einige Hersteller denken jetzt sogar darüber nach, auch Rüstungsgüter herzustellen. Bei manchen sind die Pläne dazu auch schon sehr konkret. Wie Anleger diese Entwicklungen einordnen und darauf reagieren können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Volker Meinel von der BNP Paribas. 

Sollen Autohersteller jetzt auch Panzer bauen?
15:38 Uhr

Aktienrückkauf: Gehen Nvidia die Ideen aus?

Der neu angekündigte Aktienrückkauf von Nvidia könnte darauf hindeuten, dass dem Chiphersteller die neuen Investitionsideen ausgehen, schreibt Kathleen Brooks von XTB. Das Unternehmen hat seine Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Darin kündigte es einen Aktienrückkaufplan im Volumen von 80 Milliarden US-Dollar sowie eine Erhöhung seiner vierteljährlichen Bardividende an.

"Dieses Geld muss von irgendwoher umgeleitet werden, und obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist, könnte dies die Innovation im Unternehmen bremsen", schreibt Brooks. Anleger könnten sich auch Sorgen machen, dass der Kundenstamm von Nvidia schrumpft. "Das Unternehmen ist weiterhin extrem von den Hyperscalern abhängig, die im letzten Quartal mehr als die Hälfte des Umsatzes von Nvidia im Bereich Rechenzentren erwirtschafteten. Das ist enttäuschend." Die Nvidia-Aktie notiert im volatilen vorbörslichen Handel zuletzt 0,2 Prozent im Minus.

Aktienrückkauf: Gehen Nvidia die Ideen aus?
15:16 Uhr

Weniger Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche gesunken. Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit durch den Krieg im Iran stabil bleibt. Die Zahl der Personen, die einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung stellten, sei in der Woche bis zum 16. Mai auf 209.000 gefallen, teilte das Arbeitsministerium mit. In der Vorwoche waren es 212.000 gewesen. Ökonomen hatten mit 210.000 neuen Anträgen gerechnet.

Weniger Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe
14:51 Uhr

Bitcoin fällt wegen ETF-Abflüssen

Bitcoin fällt, da schwächere kurzfristige institutionelle Kapitalflüsse und anhaltende Spannungen im Nahen Osten eine stärkere politische Legitimität für digitale Vermögenswerte aufwiegen, schreibt Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets, in einem Kommentar. Der Schritt von Präsident Trump, die Bundesaufsichtsbehörden anzuweisen, den Zugang zu Zahlungssystemen für Fintech- und Kryptofirmen zu überprüfen, sei konstruktiv für Bitcoin, meint er.

Die Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve stärke ebenfalls die langfristige Marktpositionierung. "Die kurzfristige Kursentwicklung bleibe jedoch durch Abflüsse aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds, makroökonomische Vorsicht und den Widerstand im oberen Bereich von 70.000 US-Dollar gedeckelt." Bitcoin fällt um 0,5 Prozent auf 77.255 US-Dollar, wie Daten von LSEG zeigen.

Bitcoin fällt wegen ETF-Abflüssen
14:25 Uhr

Autozulieferer spürt Krise - weniger Umsatz, Werke dicht

Der Autozulieferer Eberspächer spürt massiv die Wirtschaftskrise. Der Umsatz des Spezialisten für Abgastechnik, Klimaanlagen sowie Fahrzeugelektronik ging 2025 um 6,6 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zurück, wie das Familienunternehmen in Esslingen bei Stuttgart mitteilte. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten - insbesondere durch die US-Zollpolitik und die zunehmenden geopolitischen Spannungen - hätten die Weltkonjunktur spürbar gedämpft. "In Europa blieb das Wachstum schwach, während sich die globalen Automobilmärkte insgesamt nur auf Vorjahresniveau bewegten."

Autozulieferer-Eberspaecher-kaempft-gegen-die-Krise-an
Autozulieferer Eberspächer kämpft gegen die Krise an.

Als Reaktion auf die maue Konjunktur hatte das Familienunternehmen in Deutschland die Kosten gesenkt. So wurde im thüringischen Hermsdorf die Produktion aufgegeben und im rheinland-pfälzischen Standort Herxheim die Fertigung stillgelegt. Eberspächer beschäftigte Ende 2025 weltweit 10.374 Mitarbeitende (Vorjahr: 10.680), davon rund 3300 in Deutschland. Aktuell sei kein Stellenabbau oder Kurzarbeit geplant, teilte eine Sprecherin mit. 

Autozulieferer spürt Krise - weniger Umsatz, Werke dicht
14:04 Uhr

Airbus-Aktie fällt nach Bericht über Lieferverzögerungen beim A350

Die Airbus-Aktie hat mit Kursverlusten auf einen ein Bericht reagiert, wonach der Flugzeughersteller Airlines über absehbare Auslieferungsverzögerungen beim Modell A350 informiert habe. Das Papier gab um 2,9 Prozent nach, während die Aktien des europäischer Konkurrenten BAE Systems zulegten. Nach Informationen von Reuters tragen Personalengpässe in einer erst kürzlich übernommenen US-Fabrik für Flugzeugteile zu der Verzögerung bei.

Airbus-Aktie fällt nach Bericht über Lieferverzögerungen beim A350
13:37 Uhr

Pharmakonzerne: Neue Medikamente kommen wegen US-Politik nicht mehr auf den Markt

Manager von internationalen Pharmakonzernen warnen eindringlich davor, dass neue Medikamente wegen der US-Pharmapolitik in Deutschland nicht mehr zeitnah auf den Markt kommen. "Schon heute erreicht von den Medikamenten, die in den USA verfügbar sind, jedes dritte Deutschland nicht", sagt Hagen Pfundner, Deutschland-Chef des Schweizer Konzerns Roche, der "Zeit": "Die Lage wird sich weiter zuspitzen, weil viele Unternehmen zurückhaltend reagieren und mit neuen Produkteinführungen warten müssen." Dies seien "keine leeren Drohungen, sondern das passiert bereits", sagt auch Matthias Berninger, Bayer-Cheflobbyist dem Blatt: "Europa ist gerade dabei, dass am Ende kaum noch neue Medikamente zugelassen werden." Er spricht von einer "tektonischen Verschiebung" in der Branche.

Auslöser ist die Politik von US-Präsident Donald Trump. Er hat die großen Pharmakonzerne dazu gedrängt, ihre neuen Medikamente in den USA nicht mehr teurer zu verkaufen als in einer Gruppe von westlichen Staaten, zu der auch Deutschland gehört. In der Folge bringen die Konzerne die Medikamente in diesen Staaten gar nicht mehr auf den Markt. Als Ergebnis brach die Zahl der neu in Deutschland eingeführten Medikamente bereits um gut die Hälfte ein.

Pharmakonzerne: Neue Medikamente kommen wegen US-Politik nicht mehr auf den Markt
13:16 Uhr

Privatanleger bringen neuen Schub

Trotz eines kleinen Rücksetzers in den vergangenen Tagen bleibt die Stimmung an der Tech-Börse Nasdaq ausgesprochen gut. Warum Privatanleger jetzt für zusätzlichen Schub sorgen, klärt Raimund Brichta in Gespräch mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

Privatanleger bringen neuen Schub
12:51 Uhr

Dividendenjäger aufgepasst!

Die globalen Dividenden dürften in diesem Jahr langsamer wachsen als bisher erwartet. Davon gehen die Experten der Capital Group aus. Der Iran-Krieg und die darauffolgende Energiekrise hätten in diesem Jahr viele Annahmen über die Weltwirtschaft über den Haufen geworfen, so die Vermögensverwalter unter Berufung auf einen Bericht, der die Ausschüttungen der 1600 größten Unternehmen der Welt verfolgt. Dennoch dürften Unternehmen mit progressiven Ausschüttungsstrategien nur ungern Kürzungen vornehmen, heißt es weiter. Man erwarte für 2026 Gesamtausschüttungen in Höhe von 2,20 Billionen US-Dollar, obwohl dies stärker von einmaligen Sonderdividenden abhängen könnte als ursprünglich prognostiziert. Dies impliziere ein Wachstum für das Gesamtjahr von 5,1 Prozent und ein Kernwachstum, ohne Sonderdividenden und Wechselkurseffekte, von 4,7 Prozent.

Dividendenjäger aufgepasst!
12:31 Uhr

Dax wieder rötlich - Öl teurer

Update von der Frankfurter Börse: Dax Dax hat sich lange Zeit im positiven Bereich aufgehalten, kam dann aber zurück. Der deutsche Leitindex verlor am Mittag 0,2 Prozent auf 24.674 Punkte. Der EuroStoxx50 gewann 0,4 Prozent auf 6002 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent leichter bei 1,1612 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI lagen 1,0 beziehungsweise 0,7 Prozent höher bei 106,12 beziehungsweise 99,65 Dollar.

Dax wieder rötlich - Öl teurer
12:12 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt kommen am längeren Ende etwas zurück. Zu den am Vormittag veröffentlichten Einkaufsmanager-Indizes (PMI) aus dem Euroraum heißt es von der Commerzbank, dass der Rückgang für ein konjunkturell recht schwaches zweites Quartal stehe. Gleichzeitig stiegen die Einkaufspreise der Unternehmen, und diese gäben diese höheren Kosten teilweise an ihre Kunden weiter. Das berge für die EZB ein Dilemma: Denn um die Inflation zu begrenzen, müsste die Zentralbank die Leitzinsen erhöhen und die Konjunktur weiter belasten.

554690234
(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,85 - 2,13 (1,88 - 2,13), 1-Monats-Geld: 1,94 - 2,19 (1,90 - 2,20), 3-Monats-Geld: 2,06 - 2,36 (2,07 - 2,37), 6-Monats-Geld: 2,22 - 2,32 (2,44 - 2,74), 12-Monats-Geld: 2,59 - 2,72 (2,63 - 2,76), Euribors: 20.05. 19.05. 3 Monate: 2,1810 2,2010, 6 Monate: 2,6030 2,6190, 12 Monate: 2,8250 2,8480

Neues vom Geldmarkt
11:50 Uhr

SpaceX verrät erste Zahlen: Vier Punkte fallen auf

Der Börsengang von SpaceX Mitte Juni soll alle Rekorde brechen. Jetzt veröffentlicht die Weltraumfirma von Elons Musk Geschäftsdetails, die bisher nicht bekannt waren. Darin zeigen sich auch einige Risiken.

SpaceX verrät erste Zahlen: Vier Punkte fallen auf
11:32 Uhr

Brüssel senkt bei Deutschland-BIP den Daumen

Die Europäische Kommission hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2026 wegen hoher Energiepreise infolge des Iran-Kriegs halbiert. Die Konjunkturexperten erwarten lediglich einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6 Prozent. Im Herbst hatten sie noch mit einem Wachstum von 1,2 Prozent gerechnet.

Auch in der Europäischen Union insgesamt dürfte die Entwicklung schwächer verlaufen als gedacht. Hier senkte die EU-Kommission die Wachstumsprognose von 1,4 Prozent auf 1,1 Prozent. Für die 21 Staaten der Eurozone wurde sie auf 0,9 Prozent reduziert.

Brüssel senkt bei Deutschland-BIP den Daumen
11:23 Uhr

US-Aufsicht stellt Forderungen an SpaceX

Die US-Luftfahrtbehörde FAA knüpft die Genehmigung für die ehrgeizigen Startpläne des Raumfahrtunternehmens SpaceX an eine höhere Zuverlässigkeit. FAA-Chef Bryan Bedford sagte amer habe sich mit SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell getroffen. Diese habe ihm von dem Ziel des Unternehmens berichtet, innerhalb von fünf Jahren 10.000 Starts pro Jahr zu erreichen. Die FAA müsse jedoch eine deutlich höhere Zuverlässigkeit sehen, bevor sie eine solche Ausweitung genehmigen könne, sagte Bedford. "Wir müssen viel mehr Zuverlässigkeit sehen." Die FAA lizenziert alle kommerziellen Weltraumstarts und ergreift Maßnahmen, um sicherzustellen, dass diese den zivilen Flugverkehr nicht beeinträchtigen.

Im Jahr 2025 führte SpaceX 170 Starts durch und brachte dabei rund 2500 Satelliten in den Orbit. SpaceX-Chef Elon Musk hatte in einem diese Woche ausgestrahlten Video-Interview erklärt, das Unternehmen wolle 10.000 Kommunikationssatelliten pro Jahr starten. SpaceX hat im April einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht.

US-Aufsicht stellt Forderungen an SpaceX
10:55 Uhr

Lohnt ein Einstieg noch? "Nvidia-Aktie ist unterbewertet"

Nvidia ist das wertvollste Unternehmen der Welt, legt zusätzlich ein Wachstum von 85 Prozent hin - und trotzdem wird die Aktie eher zurückhaltend gehandelt. Experte Teo Pham sieht das Papier dadurch erheblich unterbewertet und für das Wachstum auf die nächsten Jahre kein Ende.

Lohnt ein Einstieg noch? "Nvidia-Aktie ist unterbewertet"
10:45 Uhr

Schwache PMI-Daten drücken Euro und Anleiherenditen

Der Euro und die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone geben nach einer schwächer als erwartet ausgefallenen vorläufigen Euroraum-Einkaufsmanagerumfrage für Mai nach. Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex ist im Mai auf ein 31-Monats-Tief von 47,5 gefallen, nach 48,8 im April. Ökonomen hatten einen Wert von 48,6 erwartet. "Die Umfragedaten deuten darauf hin, dass die Wirtschaft des Euroraums im zweiten Quartal um 0,2 Prozent schrumpfen dürfte", schreibt S&P-Ökonom Chris Williamson in der Umfrage.

Auch-in-Mecklenburg-Vorpommern-verdienen-Frauen-statistisch-weniger-Geld-als-Maenner-Die-Luecke-faellt-allerdings-geringer-aus-als-anderswo
(Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa)

Zuvor waren bereits die französischen PMI-Daten schlechter als erwartet und die deutschen PMI-Daten etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Euro fällt um 0,1 Prozent auf 1,1613 US-Dollar. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fällt um 2,6 Basispunkte auf 3,078 Prozent, wie aus Daten von Tradeweb hervorgeht.

Schwache PMI-Daten drücken Euro und Anleiherenditen
10:30 Uhr

Easyjet stimmt auf turbulente Zeiten ein

Die Aktien europäischer Fluggesellschaften entwickeln sich uneinheitlich, nachdem die Halbjahresergebnisse von Easyjet auf einen unsicheren Nachfrageausblick für die Branche hindeuten, der teilweise auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen ist. "Dies sind turbulente Zeiten bei Easyjet", schreibt Richard Hunter von Interactive Investor in einer Research Note. "Die Gewinnwarnung von Easyjet im April hat diesen deutlich niedrigeren Zahlen etwas von ihrer Schärfe genommen, obwohl der Konzern für den Rest... des Jahres vorsichtig optimistisch und hinsichtlich seiner laufenden Strategie äußerst zuversichtlich bleibt."

Die Aktien von Easyjet steigen um 0,7 Prozent, wobei auch die Papiere von Lufthansa, Air France-KLM und Wizz Air zulegen. Die Aktien der British-Airways-Muttergesellschaft IAG und von Ryanair geben unterdessen nach, und Jet2 notiert unverändert.

Easyjet stimmt auf turbulente Zeiten ein
10:14 Uhr

Umfrage: Deutsche Wirtschaft schrumpft im Mai - Dienstleister ganz schwach

Der vom Nahost-Krieg ausgelöste Ölpreisschock lässt die deutsche Wirtschaft einer Umfrage zufolge auch im Mai schrumpfen. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg zwar unerwartet um 0,2 Punkte auf 48,6 Zähler. Das Barometer blieb damit aber den zweiten Monat in Folge unter der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. Das teilte der Finanzdienstleister S&P Global zu seiner monatlichen Unternehmensbefragung mit. Ökonomen hatten eine Stagnation auf dem Vormonatswert erwartet. "Die deutsche Wirtschaft liegt im zweiten Quartal auf Schrumpfkurs", erklärte Phil Smith, Ökonom bei S&P Global.

Besonders schwach schnitten im Mai die Dienstleister ab. Hier legte der Indikator zwar von 46,9 auf 47,8 Punkte zu, blieb aber deutlich unter der Marke von 50. Das Barometer für die Industrie gab von 51,4 auf 49,9 Zähler nach.

Umfrage: Deutsche Wirtschaft schrumpft im Mai - Dienstleister ganz schwach
09:48 Uhr

Iran-Krieg lässt Umsatz von Ölfeldausrüster einbrechen 

SBO hat im ersten Quartal wegen des Konflikts im Nahen Osten einen Gewinneinbruch erlitten. Zudem belastete ein schwacher Auftragseingang aus dem Vorjahr das Geschäft, teilte der österreichische Ölfeldausrüster mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) schrumpfte auf 2,7 Millionen Euro von 18,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Ergebnis von null Euro nach einem Gewinn von 13,0 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz brach um knapp ein Viertel auf 98,5 Millionen Euro ein. Konfliktbedingte logistische Einschränkungen hätten den Einsatz von Produkten und Dienstleistungen vor Ort vielfach unmöglich gemacht, hieß es.

Einen Lichtblick gab es jedoch bei den Neubestellungen. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,5 Prozent auf 117,6 Millionen Euro. Damit setze sich der positive Trend seit Ende 2025 fort, sagte Konzernchef Klaus Mader. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Manager mit einer Erholung des Geschäfts. Wie lange die Lieferprobleme andauern, hänge jedoch maßgeblich vom weiteren Kriegsverlauf ab.

Iran-Krieg lässt Umsatz von Ölfeldausrüster einbrechen 
09:33 Uhr

Exportüberschuss mit den USA bricht ein

Die von US-Präsident Donald Trump eingeführten hohen Zölle lassen den deutschen Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten einbrechen. Im ersten Quartal übertrafen die Warenexporte in die weltgrößte Volkswirtschaft die Importe von dort nur noch um 12,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 30,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum mit 17,8 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür waren vor allem sinkende Ausfuhren von Kraftfahrzeugen und Fahrzeugteilen.

Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres Waren im Wert von 36,2 Milliarden Euro in die USA exportiert. Umgekehrt wurden Waren im Wert von 23,8 Milliarden Euro von dort nach Deutschland importiert. Die Exporte in die USA brachen damit um 12,1 Prozent ein, während die Importe um 1,9 Prozent wuchsen.

Exportüberschuss mit den USA bricht ein
09:13 Uhr

Es kommt auf die Technik an

Der Dax startet kaum verändert in das heutige Handelsgeschehen. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 24.700 Punkten. Zur Wochenmitte war er 1,4 Prozent fester mit 24.737 Zählern aus dem Handel gegangen. ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer verweist auf positive Vorgaben aus Asien: "Nach den Nvidia-Zahlen vom gestrigen Abend liegen dort vor allem Technologiewerte im Plus."

Es kommt auf die Technik an
08:52 Uhr

So sollten KI-Aktien heute laufen

Auch wenn die Nvidia-Aktie nachbörslich leicht negativ auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen reagiert hat, rechnet man im Handel mit einer positiven Entwicklung von KI-Aktien. Zum einen dürfte das letzte Wort zu den Nvidia-Zahlen noch nicht gesprochen worden sein, zum anderen stütze auch die Phantasie rund um die anstehenden Börsengänge von OpenAI sowie SpaceX. Außerdem liegen KI-Aktien sehr fest im asiatischen Handel.

So sollten KI-Aktien heute laufen
08:40 Uhr

Staat steigt bei Rüstungsfirma ein

KNDS-Verwaltungsratschef Thomas Enders hat die Pläne der Bundesregierung zum Einstieg bei dem Rüstungskonzern im Zuge des Börsengangs bestätigt. "Zunächst einmal ist zu begrüßen, dass sich die Bundesregierung zu einer Entscheidung durchgerungen hat", sagte Enders. KNDS werde damit nach dem Börsengang zu 80 Prozent in Staatsbesitz sein. "Ziel muss sein, über Zeit die Staatsanteile deutlich abzuschmelzen", sagte der ehemalige Airbus-Chef. Reuters hatte aus Regierungskreisen erfahren, dass der Bund den Wegmann-Eigentümerfamilien 40 Prozent an KNDS abkaufen wolle.

Staat steigt bei Rüstungsfirma ein
08:25 Uhr

Ölpreise ziehen wieder an

Die Ölpreise erholen sich nach zwei Verlusttagen. Anhaltende Sorgen um das Angebot wegen der unklaren Aussichten auf ein Ende des Iran-Krieges und ein Rückgang der US-Lagerbestände stützen die Notierungen. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee legt um 0,5 Prozent auf 105,51 Dollar je Barrel (159 Liter)zu. Das US-Öl WTI notiert 0,6 Prozent fester bei 98,83 Dollar.

Gestern waren die Preise noch um mehr als 5,6 Prozent gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die Verhandlungen mit dem Iran befänden sich in der Endphase. Trump drohte jedoch zugleich mit weiteren Angriffen, sollte Teheran keinem Friedensabkommen zustimmen. Der Iran warnte daraufhin vor weiteren Angriffen und kündigte an, seine Kontrolle über die wichtige Straße von Hormus zu festigen.

Ölpreise ziehen wieder an
08:03 Uhr

Tech-Giganten feiern Nvidia

Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs und überraschend starke Geschäftszahlen von Nvidia geben den Börsen in Ostasien und Australien Auftrieb. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump kommen die Verhandlungen mit dem Iran voran. Überdies haben drei Öltanker die Straße von Hormus passiert, was die Ölpreise am Mittwoch zurückkommen ließ. Das wiederum linderte Inflationsängste, worauf auch die zuletzt kräftig gestiegenen Anleiherenditen sanken.

Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt. Dort steigt der Kospi um 7,8 Prozent. Indexschwergewicht Samsung Electronics stützt den Kospi mit einem Plus von 7,6 Prozent. Der Chipgigant hat sich mit den Gewerkschaften im Streit um Bonuszahlungen geeinigt und damit einen drohenden Streik abgewendet. SK Hynix verteuern sich um 11,5 Prozent, beflügelt von Nvidia. Die KI-Wette hat nicht nur mit ihren Geschäftszahlen überzeugt, sondern auch mit einem Ausblick, der die Erwartungen des Marktes übertraf.

In Tokio rückt der Topix um 2,0 Prozent vor. Auch japanische Anleger greifen zu Aktien des Elektronik- und Chipsektors. Renesas Electronics machen einen Satz von elf Prozent. Advantest verbessern sich um 5,3 und Kioxia um 10,9 Prozent. Tokyo Electron liegen 5,4 Prozent im Plus. Softbank Group springen um rund 20 Prozent nach oben in Reaktion auf die Nachricht, dass mit OpenAI eines der wichtigsten Investments der Gesellschaft in den kommenden Tagen oder Wochen seinen Börsengang vorbereiten wird. Konjunkturseitig sind die japanischen Exporte im April überraschend stark gestiegen. Die - allerdings notorisch volatilen - Maschinenbauaufträge nahmen etwas stärker ab als angenommen.

Tech-Giganten feiern Nvidia
07:45 Uhr

Viel Positives bereits eingepreist

Europas Börsen dürften wenig verändert in den Handel starten. Die mit großer Spannung nach US-Börsenschluss erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia sind zwar deutlich über den Erwartungen ausgefallen, dennoch gab die Aktie im nachbörslichen US-Handel etwas nach. Einige Marktteilnehmer hatten sich beim Ausblick offenbar mehr erwartet. Auch hatte die Nvidia-Phantasie bereits im Vorfeld der Zahlen eine Rally bei Chip-Aktien ausgelöst, viel Positives war also bereits eingepreist.

Keine wirkliche Überraschung enthielt das jüngste Protokoll der US-Notenbank. Die Geldpolitiker haben die Frage, ob die Zinsen gesenkt werden sollten, so gut wie ad acta gelegt. Stattdessen begannen sie wenig überraschend im vergangenen Monat ernsthafter über das Gegenteil, eine Zinserhöhung, nachzudenken. Eine Mehrheit der Teilnehmer betonte, dass eine gewisse Straffung der Geldpolitik wahrscheinlich angemessen sei, wenn die Inflation weiterhin anhaltend über 2 Prozent liegen sollte.

Viel Positives bereits eingepreist
07:29 Uhr

So reagieren Anleger auf die Nvidia-Zahlen

Der stetig wachsende Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia erneut zu einem Umsatz- und Gewinnsprung verholfen. "Der Bau von KI-Rechenzentren - das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Menschheit - schreitet mit außerordentlicher Geschwindigkeit voran", sagte Jensen Huang, Gründer und Chef des weltgrößten Chipkonzerns. Er kündigte zusätzliche Aktienrückkäufe im Volumen von 80 Milliarden Dollar an. Zudem soll die Quartalsdividende auf 0,25 von 0,01 Dollar je Aktie angehoben werden.

Im abgelaufenen Quartal steigerte Nvidia den Umsatz um 85 Prozent auf 81,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse mit Chips für Rechenzentren verdoppelten sich nahezu auf 75,2 Milliarden Dollar. Gestützt auf eine leicht verbesserte Gewinnmarge kletterte der bereinigte Gewinn auf 1,87 Dollar je Aktie. Für das angelaufene Vierteljahr peilt der weltweit wertvollste Konzern einen Umsatz von 91 Milliarden Dollar an, plus/minus zwei Prozent. Alle diese Kennziffern lagen über den Markterwartungen. Anleger reagierten zunächst verhalten: Die Aktie gab nachbörslich knapp ein Prozent ab.

So reagieren Anleger auf die Nvidia-Zahlen
07:11 Uhr

Asien-Anleger im Tech-Fieber

Die Aktien an den asiatischen Börsen nehmen Fahrt auf. Die Anleger blicken auf die teilweise Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Zudem sorgen besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse von Nvidia und ein ausgesetzter Streik bei Samsung Electronics für Auftrieb bei den Chipwerten. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans klettert um 1,2 Prozent und beendete damit eine viertägige Verlustserie. Der südkoreanische Kospi zieht sogar um mehr als vier Prozent an. In Tokio legt der Nikkei-Index 3,6 Prozent auf 61.945,34 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 2,2 Prozent höher bei 3875,34 Zählern. Der Shanghai Composite gewinnt 0,4 Prozent auf 4180,38 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 1,1 Prozent auf 4903,73 Punkte.

Die Aktien asiatischer Chiphersteller legen zu, nachdem Nvidia am Mittwoch eine besser als erwartete Umsatzprognose abgegeben hatte. "Die Chip-Landschaft bleibt die Welt von Nvidia, in der alle anderen Miete zahlen, da immer mehr Staaten und Unternehmen auf die Chips von Nvidia warten", sagt Dan Ives, Analyst bei Wedbush Securities. Im nachbörslichen Handel gaben die Nvidia-Papiere jedoch um 1,1 Prozent nach.

Asien-Anleger im Tech-Fieber
06:53 Uhr

Samsung-Kurs hebt ab

Eine vorläufige Einigung im Tarifstreit hat der Aktie von Samsung Electronics Auftrieb gegeben. Das Papier des Technologiekonzerns stieg um bis zu 6,5 Prozent. Mit der Einigung ist ein drohender Streik vorerst abgewendet, der die südkoreanische Wirtschaft und die globalen Chip-Lieferketten hätte treffen können. Die Gewerkschaft teilte mit, der geplante 18-tägige Ausstand von fast 48.000 Mitgliedern werde ausgesetzt. Diese sollen nun vom 22. bis 27. Mai über die Vereinbarung abstimmen. 

Samsung-Kurs hebt ab
06:38 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Am Devisenmarkt belastet die Hoffnung auf eine baldige Einigung zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten den US-Dollar. Die als sicherer Hafen geltende Währung notiert unter ihrem Sechswochenhoch. Gegenüber dem Yen gibt der Dollar leicht auf 158,87 nach. Zur Schweizer Währung rückt der Dollar etwas auf 0,7868 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1619 Dollar und zieht leicht auf 0,9145 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:17 Uhr

Rekord-Börsengang zündet nächste Stufe

SpaceX hat offizielle Unterlagen für seinen mit Spannung erwarteten Mega-Börsengang eingereicht. Der von Tesla-Chef Elon Musk geführte US-Raumfahrtkonzern könnte dabei eine Rekordbewertung von 1,75 Billionen Dollar erzielen. Damit würde SpaceX den bislang größten Börsengang der Geschichte - den des saudischen Ölkonzerns Aramco aus dem Jahr 2019 - in den Schatten stellen. Aus den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Dokumenten geht hervor, dass Musk das Unternehmen auch nach dem Sprung aufs Parkett dominieren wird. Durch eine Struktur mit zwei Aktienklassen sichert sich der Milliardär 85,1 Prozent der Stimmrechte und wird weiterhin als Vorstandschef, Technikvorstand und Verwaltungsratsvorsitzender fungieren. Die Papiere sollen an der Technologiebörse Nasdaq sowie der Nasdaq Texas notiert werden.

Rekord-Börsengang zündet nächste Stufe
05:59 Uhr

Eine Strategie mit vier Kernmarken

Der Dax strebt bislang auf ein deutliches Wochenplus zu. An den bisherigen drei Handelstagen summierten sich die Gewinne im deutschen Börsenleitindex auf mehr als drei Prozent. Das gestrige Wochenmittegeschäft beendete der Dax mit einem Stand von 24.737 Punkten. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie etwas gefallene Ölpreise.

Dennoch dürfte die EU-Kommission heute angesichts des Ölpreisschocks ihre Wachstumsprognose senken. Dies hat EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis bereits mit Blick auf die nun anstehende Frühjahrsprognose signalisiert. Im Herbst hatte Brüssel für 2026 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt im Euroraum von 1,2 Prozent veranschlagt. Zugleich wurde eine Inflationsrate von 1,9 Prozent prognostiziert. Durch die vom Nahost-Konflikt befeuerten Energiekosten dürfte dieser Wert in der Frühjahrsprojektion aus Brüssel deutlich höher ausfallen.

Unternehmensseitig stellt der italienisch-französische Autobauer Stellantis auf einem Kapitalmarkttag in den USA seine neue langfristige Strategie vor. Konzernchef Antonio Filosa steht dabei vor der Aufgabe, die schwächelnden Verkäufe insbesondere auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt wieder anzukurbeln. Erwartet wird, dass Stellantis die Investitionen künftig auf die vier Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat konzentriert, anstatt die Mittel wie bisher gleichmäßig auf die 14 Konzernmarken zu verteilen. Zudem dürften die angekündigten Partnerschaften mit den chinesischen Herstellern Leapmotor und Dongfeng Thema sein.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Eine Strategie mit vier Kernmarken