Der Börsen-Tag
22. Oktober 2026
imageHeute mit Christina Lohner und Diana Dittmer
Zum Archiv
11:24 Uhr

Anleger stürzen sich auf Qiagen

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Der Pharmadienstleister Qiagen wird von einem schwedischen Finanzinvestor umworben. Ein milliardenschweres Angebot für den Diagnostikkonzern liegt auf dem Tisch. (Foto: picture alliance / dpa/Archiv)

Der schwedische Finanzinvestor EQT greift nach Qiagen: Gemeinsam mit den Staats- und Pensionsfonds ADIA und CPP unterbreiten die Schweden ein freiwilliges Barübernahmeangebot für den Diagnostik- und Laborausrüster. Mit 46,50 Euro je Aktie bietet das Konsortium einen Aufschlag von gut 40 Prozent auf den unbeeinflussten Kurs vom 8. Juli und bewertet Qiagen mit insgesamt 10,8 Milliarden Euro. Die Qiagen-Aktie gewinnt 5,4 Prozent auf 45,14 Euro. 

Anleger stürzen sich auf Qiagen
10:56 Uhr

Hessische Milliardärsfamilie steigt bei FC Bayern ein

Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München bekommt einen vierten externen Anteilseigner: Die Viessmann Generations Group, in der die hessische Milliardärsfamilie ihre Beteiligungen gebündelt hat, übernimmt mit einer Kapitalerhöhung 6,7 Prozent an der FC Bayern München AG, wie Viessmann mitteilt. Zum Kaufpreis äußerte sich eine Sprecherin nicht. Insider beziffern ihn aber auf rund 250 Millionen Euro. Damit ergibt sich eine Bewertung von knapp vier Milliarden Euro für den FC Bayern. Der FC Bayern hat den Anteil externer Investoren auf 30 Prozent begrenzt, den Rest der Aktien hält stets der gleichnamige Verein. 

Bisher hatten der Sportartikelkonzern Adidas, die Volkswagen-Tochter Audi und der Versicherungsriese Allianz zusammen 25 Prozent an der FC Bayern München AG gehalten, ihre Anteile werden durch die Kapitalerhöhung auf je 7,8 Prozent verwässert. 

Die Unternehmerfamilie Viessmann hatte vor drei Jahren ihr Kerngeschäft mit Heiz- und Klimatechnik für zwölf Milliarden Euro an den US-Klimaanlagenbauer Carrier verkauft und sucht seither neue Anlagemöglichkeiten für ihr Kapital. Der bekennende Bayern-Fan Max Viessmann zieht in den Aufsichtsrat des FC Bayern ein, der dafür auf zehn Mitglieder erweitert wird. Die Aktien vom FC Bayern werden nicht an einer Wertpapierbörse gehandelt und können somit von Privatanlegern oder Fans nicht frei gekauft werden. Auch Viessman níst nicht börsennotiert.

Hessische Milliardärsfamilie steigt bei FC Bayern ein
10:42 Uhr

KfW: Zu viele Mittelständler vertagen Investitionen

Gerade einmal 40 Prozent aller 3,9 Millionen Mittelständler haben im Jahr 2025 Investitionsprojekte umgesetzt, wie aus einer Analyse der Förderbank KfW hervorgeht. Auch im laufenden Jahr stockt es: Ein Drittel der Unternehmen (33 Prozent) und damit so viele wie nie zuvor gaben bei einer Befragung im September an, für 2026 geplante Investitionen verschoben oder in geringerem Umfang umgesetzt zu haben. 

Dabei mangele es oft nicht an finanziellen Möglichkeiten, Geld in Digitalisierung, neue Anlagen und Energieeffizienz zu stecken, führt KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher zu den Ergebnissen des jüngsten "KfW-Mittelstandspanels" aus. "Zu viele Unternehmen investieren noch gar nicht oder zu wenig. Sie verschieben Investitionsvorhaben. Das ist problematisch für den Wirtschaftsstandort Deutschland."

In Summe steckten kleine und mittlere Unternehmen hierzulande der Analyse zufolge im Jahr 2025 nominal rund 218 Milliarden Euro in neue Anlagen und Bauten und damit drei Milliarden Euro weniger als ein Jahr zuvor. Bereinigt um Preissteigerungen (real) lag das Neuinvestitionsvolumen nach Berechnungen der KfW im dritten Jahr in Folge im Minus. Von 2019 bis 2025 sind die Unternehmensinvestitionen in Deutschland demnach preis- und kalenderbereinigt um 8,3 Prozent zurückgegangen.

KfW: Zu viele Mittelständler vertagen Investitionen
10:27 Uhr

Frankreichs Bonds stürzen weiter ab - gefürchtete 5-Prozent-Marke geknackt

An Europas Rentenmärkten ist das befürchtete Szenario eingetreten, die Flucht in vermeintlich "sichere Häfen". Deutlich zeigt sich das an den Bond-Futures am Donnerstagvormittag. Während die deutschen Bund-Futures um 0,2 Prozent zulegen, stürzen die französischen OAT-Futures um 0,6 Prozent ab. "Ein klassisches Zeichen für Umschichtungen in die Benchmark, das nichts mit globalen Zinsniveaus zu tun hat", sagt ein Händler. Wie am Vortag befürchtet, hatten unter dem alten Jahrestief in den OAT-Futures viele Sell-Stops gelegen. Diese wurden ausgelöst und führten zu einer Umsatzspitze.

Am Kassamarkt springen die 10-jährigen französischen Staatsanleihen damit über die gefürchtete 5-Prozent-Marke auf 5,09 Prozent. Der Rendite-Spread zu den deutschen Bundesanleihen legt auf das Rekordhoch bei fast 162 Basispunkten zu. Fundamentale Sorgen macht die anstehende Neubewertung des Ratings von Frankreich durch die Agentur Moody's am Freitagabend. Hier könnte eine Abstufung drohen.

Frankreichs Bonds stürzen weiter ab - gefürchtete 5-Prozent-Marke geknackt
10:16 Uhr

Schaukelbörse: Tech-Ausverkauf drückt Dax heute kräftig ins Minus

Nach der Verschnaufpause am Vortag geht der Ausverkauf im deutschen Technologiesektor weiter. Der Dax notiert zuletzt 1,2 Prozent tiefer bei 25.351 Punkten. Nach unten ziehen den deutschen Leitindex Kursverluste von jeweils rund drei Prozent bei Unternehmen wie Infineon und Aixtron. SAP treten trotz robuster Quartalszahlen mehr oder weniger auf der Stelle.

"Zwischen KI-Optimismus und Bewertungsrealität bleibt die Schaukelbörse intakt", kommentiert Timo Emden, Chefanalyst beim Broker CapTrader. "Der gestrige Kursanstieg sollte nicht über die jüngsten Unruhen in Frankreich gepaart mit weiterhin hohen Ölpreisnotierungen sowie Nahostrisiken hinwegtäuschen." Die USA hatten ihre Diplomaten wegen Angriffen der Huthi-Rebellen angewiesen, Saudi-Arabien zu verlassen. Zudem berichtete die Zeitung "New York Times", die Streitkräfte der USA und Israels hätten Pläne für erneute Angriffe auf den Iran nach den US-Zwischenwahlen am 3. November ausgearbeitet. Dies treibt die Ölpreise erneut um mehr als zwei Prozent nach oben.

Schaukelbörse: Tech-Ausverkauf drückt Dax heute kräftig ins Minus
10:06 Uhr

Anleger nehmen bei Roche Gewinne mit

Als "relativ unspektakulär" bis "gut" werden die Umsatzzahlen von Roche im Handel kommentiert. Die Umsatzerwartungen seien je nach Segment übertroffen worden. Vor allem die Sparten Pharma und Diagnostik liefen gut. Wie von Anlegern erhofft ließ auch der Druck vom zu starken Franken etwas nach, der Jahresausblick wurde bestätigt. Die Titel fallen dennoch um 1,1 Prozent.

Die Roche-Aktie befindet sich seit Anfang Oktober im Aufwärtstrend und hat in diesem Zeitraum gut 15,0 Prozent an Wert gewonnen.   

Anleger nehmen bei Roche Gewinne mit
09:42 Uhr

Voll auf Rüstung - Renk stößt Gleitlagergeschäft ab

Renk verklauft sein Gleitlagergeschäft an das österreichische Industrie- und Technologieunternehmen Miba. Das zivile Geschäft von Marine & Industry bleibt von der Transaktion unberührt, wie das MDAX-Unternehmen mitteilt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Das Gleitlagergeschäft ist am Standort Hannover angesiedelt und wird seit Oktober 2025 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Renk Bearings geführt.

Renk will den Anteil des Defense-Geschäfts am Gesamtumsatz bis 2030 auf rund 90 Prozent steigern. "Mit dem Verkauf des Gleitlagergeschäfts setzen wir unsere Sektorenstrategie wie angekündigt um, indem wir unseren strategischen Fokus noch konsequenter auf das Defense-Geschäft ausrichten", sagt Renk-CEO Alexander Sagel.

Voll auf Rüstung - Renk stößt Gleitlagergeschäft ab
09:25 Uhr

Baut Musk sein Tech-Imperium aus Tesla und SpaceX per Aktientausch?

Der geplante Zusammenschluss der von Elon Musk geführten Unternehmen SpaceX und Tesla könnte über einen reinen Aktientausch vollzogen werden. Das sei eine von mehreren Optionen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Firmen könnten von einer Dachgesellschaft geführt werden. Unterdessen sorgt die öffentliche Ankündigung des 3,5 Billionen Dollar schweren Vorhabens durch Großaktionär Musk für Diskussionen. Beteiligte befürchten, dass Aktionäre auf eine genaue Prüfung dringen könnten, ob ihre Interessen gewahrt sind, wie der Insider erklärte.

Baut Musk sein Tech-Imperium aus Tesla und SpaceX per Aktientausch?
09:11 Uhr

Dax startet im Minus

Der Dax hat wieder einen Dämpfer erhalten. Nach Zahlen großer US-Konzerne sorgt der Technologiesektor dafür, dass die Stimmung wieder umschwenkt, nachdem die Vortagserholung dem deutschen Leitindex noch den höchsten Stand seit vier Wochen beschert hatte. Wegen eines Angriffs auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien stiegen auch die Ölpreise wieder deutlich. Der Dax fiel im frühen Handel um 0,8 Prozent auf 25.439 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Werten sackte um 1,4 Prozent auf 30.216 Zähler ab.

Dax startet im Minus
08:58 Uhr

SAP übertrifft Erwartungen im Cloud-Geschäft

Dank einer robusten Nachfrage hat sich das Wachstum der wichtigen Cloud-Sparte beim Walldorfer Konzern SAP im dritten Quartal wieder etwas beschleunigt. Vor diesem Hintergrund gibt SAP einen optimistischeren Ausblick. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen nun in diesem Geschäftsbereich Erlöse am oberen Rand der angepeilten Spanne zwischen 25,8 und 26,2 Milliarden Euro an. Vorbörslich ging es für die Aktie um 0,7 Prozent nach oben. Das Wachstum des Cloud-Auftragsbestands übertreffe sowohl die Konsensschätzung als auch die Erwartungen vieler Investoren, heißt es von den Analysten von Berenberg.

SAP übertrifft Erwartungen im Cloud-Geschäft
08:37 Uhr

Kühne+Nagel hebt schon wieder Gewinnziel an

Kühne+Nagel hebt zum dritten Mal in diesem Jahr seine Prognose für den Betriebsgewinn an. Als Grund nennt das Unternehmen die anhaltende Stärke im Luftfrachtgeschäft und Marktanteilsgewinne in der Seefracht. Der in mehr als 100 Ländern tätige Konzern erwarte nun einen wiederkehrenden Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,5 bis 1,6 Milliarden Franken, teilt Kühne+Nagel mit. Zuletzt war die Prognose im Juli auf eine Spanne von 1,35 bis 1,55 Milliarden Franken erhöht worden.

Kühne+Nagel hebt schon wieder Gewinnziel an
08:28 Uhr

Nestle entkonsolidiert Russland-Geschäft

Der Nahrungsmittelriese Nestle hat sein Wachstum im dritten Quartal beschleunigt. Die Verkaufsmengen zogen um 2,8 Prozent an, wie der Hersteller von Nespresso, Maggi und KitKat mitteilt. Im Vorquartal hatten die Volumina um 1,8 Prozent zugelegt. Der Umsatz des Schweizer Konzerns erreichte 22,8 Milliarden Franken. Die Aktivitäten in Russland würden per Ende September entkonsolidiert, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin die Vermögenswerte des Schweizer Konzerns Mitte September unter Zwangsverwaltung gestellt hatte.

Nestle entkonsolidiert Russland-Geschäft
08:12 Uhr

Dax dürfte mit Verlusten starten

Der Dax wird der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Belastend wirken der erneute Ölpreis-Anstieg und die schwindenden Friedenshoffnungen im Nahen Osten. Gestern hatte der deutsche Leitindex 1,4 Prozent höher bei 25.645 Punkten geschlossen.

Dax dürfte mit Verlusten starten
08:01 Uhr

Starkes KI-Geschäft beschert Nokia Gewinnsprung

Dank starker Nachfrage im KI- und Cloud-Geschäft hat der finnische Netzwerkausrüster Nokia im dritten Quartal einen überraschend hohen Gewinn erzielt. Der vergleichbare Betriebsgewinn stieg auf 605 (Vorjahr: 448) Millionen Euro, wie der Konzern mitteilt. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 453 Millionen Euro gerechnet. Der vergleichbare Umsatz legte um zehn Prozent auf 5,15 Milliarden Euro zu und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen.

Die Nachfrage von Kunden aus den Bereichen KI und Cloud habe sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber entwickelt, heißt es. Der Umsatz mit diesen Kundengruppen sei im Jahresvergleich um 123 Prozent gestiegen, der Auftragseingang um 118 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. 

Starkes KI-Geschäft beschert Nokia Gewinnsprung
07:40 Uhr

Nachfrage nach E-Autos steigt in Europa massiv

Der europäische Automarkt hat im September dank einer anhaltend starken Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ein zweistelliges Prozentwachstum verzeichnet. Wie die europäische Herstellervereinigung Acea mitteilt, stiegen die Pkw-Neuzulassungen in der EU, der Freihandelszone Efta und in Großbritannien um 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 1,36 Millionen Fahrzeuge. Reine Elektroautos erzielten einen kräftigen Zuwachs von 59,9 Prozent auf 416.433 Einheiten.

Für die ersten neun Monate des Jahres stand mit insgesamt 10,56 Millionen Autos ein Absatzplus von 6,3 Prozent zu Buche.

Nachfrage nach E-Autos steigt in Europa massiv
07:21 Uhr

Peek & Cloppenburg stellt alle Filialen auf den Prüfstand

Der Modehändler Peek & Cloppenburg plant deutliche Veränderungen an seinem Filialnetz. "Wir prüfen alle Standorte genau", sagte Constanze Freienstein, die das Westeuropa-Geschäft leitet, dem "Handelsblatt". Dabei werden Häuser an andere Standorte verlegt und die Verkaufsfläche pro Filiale deutlich reduziert. "16.000 Quadratmeter Fläche sind heute nicht mehr angemessen", sagt Freienstein. "In Zukunft gehen wir auf 3.000 bis 5.000 Quadratmeter, an einigen Standorten auch auf bis zu 10.000 Quadratmeter."

Für die drei sogenannten Weltstadthäuser in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin, die bald für eine gemischte Nutzung umgebaut werden, gibt sie keine Garantie. "Welche Rolle wir dort dann als Händler spielen werden, bleibt abzuwarten", sagt Freienstein. In allen drei Städten werde P&C aber auch künftig präsent sein.

Peek & Cloppenburg stellt alle Filialen auf den Prüfstand
07:03 Uhr

Axel Springer hat offenbar Interesse an TikToks Europa-Geschäft

Der Medienkonzern Axel Springer ist einem Zeitungsbericht zufolge an einem Einstieg beim europäischen Geschäft der umstrittenen Kurzvideo-Plattform TikTok interessiert. Vorstandschef und Miteigner Mathias Döpfner habe dem US-Botschafter in Frankreich, Charles Kushner, vorgeschlagen, dass sein Unternehmen an einem Deal zum Kauf des europäischen Geschäfts der chinesischen App beteiligt werde, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Der chinesische TikTok-Eigentümer ByteDance hatte im Januar eine Vereinbarung zur Gründung eines mehrheitlich in US-Besitz befindlichen Gemeinschaftsunternehmens abgeschlossen. 

Axel Springer hat offenbar Interesse an TikToks Europa-Geschäft
06:50 Uhr

Nahost belastet Börsen in Asien - Ölpreis steigt

Gute Vorgaben der Wall Street haben den asiatischen Börsen nur kurz Auftrieb gegeben. Die Sorge vor einer Eskalation am Persischen Golf und Zweifel an der Profitabilität von Investitionen in KI drücken auf die Stimmung. Zwar hatten gute Quartalszahlen von US-Technologiefirmen wie Meta und SpaceX die Anleger zunächst optimistisch gestimmt. Jedoch überwogen im Handelsverlauf die Bedenken, nachdem die USA wegen der Huthi-Angriffe Diplomaten aus Saudi-Arabien abzogen. Die Börse in Tokio verlor 1,1 Prozent, die in Shanghai 1,2 Prozent.

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent um 1,6 Prozent auf 110,54 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 98,38 Dollar. Der Goldpreis gab leicht auf 4115,50 Dollar je Feinunze nach. Die Kryptowährungen Bitcoin und Ether verloren 0,4 beziehungsweise 0,6 Prozent.

Nahost belastet Börsen in Asien - Ölpreis steigt
06:40 Uhr

Teslas Gewinn bricht ein

Tesla hat das vergangene Quartal mit einem Gewinneinbruch abgeschlossen: Im Jahresvergleich gab es einen Rückgang von 43 Prozent auf 787 Millionen Dollar. Der Umsatz stagnierte bei rund 28,05 Milliarden Dollar. Der Rückgang beim Autoverkauf kam nicht überraschend, da das dritte Quartal des Vorjahres von einer Sonderkonjunktur geprägt war: US-Präsident Donald Trump ließ Ende September 2025 die Steuervergünstigung von 7500 Dollar beim Kauf von Elektroautos auslaufen.

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Teslas Gewinn bricht ein
06:30 Uhr

Anleger verdauen Tesla und Meta

Heute werden vor allem zwei Unternehmen für Impulse sorgen: Meta und Tesla. Beide haben gestern nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt, die Anleger nun verdauen müssen. "In dieser Phase ist es wichtig, sich auf das zu konzentrieren, was die Ergebnisse antreibt", sagt Adam Sarhan, Direktor bei MarketTerminal.com.

Der Dax hatte gestern nach einem schwächeren Start wieder den höchsten Stand seit einem Monat erreicht. Mit einem Plus von 1,35 Prozent auf 25.645 Zähler ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, nachdem er am Nachmittag zeitweise über 25.700 Punkte geklettert war. "Die Anleger schöpfen neue Hoffnung, dass die laufende Berichtssaison den zuletzt unter Druck geratenen Technologie- und Halbleiteraktien wieder Auftrieb verleihen könnte", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Und heute?

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen legt seine Prognose für die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen für die Jahre 2026 bis 2030 vor. Die deutlich verbesserten Konjunkturaussichten lassen auf höhere Staatseinnahmen hoffen. Wie groß dieser Effekt sein wird, ist allerdings offen, zumal die Einnahmen aus den Unternehmenssteuern bislang schwach ausfallen. Die Ergebnisse der Steuerschätzung sind eine wichtige Grundlage für die abschließenden Beratungen über den Bundeshaushalt 2027. Dem Arbeitskreis unter Federführung des Bundesfinanzministeriums gehören Vertreter der Länder, der Kommunen, der Bundesbank und der Wirtschaftsforschungsinstitute an.

Russland will als Teil der Vereinbarung mit den USA den ersten Tanker mit 40.000 Tonnen Diesel in die Vereinigten Staaten schicken. Der Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat zu einer deutlichen Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine geführt. Die Regierung in Moskau hatte ihr Exportverbot für Diesel am 9. Oktober aufgehoben, das sie zuvor wegen inländischer Engpässe infolge ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Raffinerien verhängt hatte. Dem russischen Vize-Ministerpräsidenten Alexander Nowak zufolge sollen weitere Lieferungen folgen. Trump hatte erklärt, Russland werde sofort 300.000 Tonnen exportieren, gefolgt von 500.000 Tonnen im November.

Der Nahrungsmittelriese Nestle legt seine Absatz- und Umsatzzahlen für das dritte Quartal vor. Analysten richten ihr Augenmerk vor allem auf das Mengenwachstum. Die Zahlen dürften eine Beschleunigung des Absatzes zeigen. Belastet wird das Geschäft allerdings durch die Konsumzurückhaltung in den USA und hohe Rohstoffkosten. Für das Gesamtjahr rechnen Experten mit einer Bestätigung der Prognose, wonach der organische Umsatz drei bis vier Prozent wachsen soll.

Anleger verdauen Tesla und Meta